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verdichtet

Autor: Alexander-Hassberg
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Beschreibung:

verdichtet: Gedichte und Textfragmente

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Die erste Trennung
von: Alexander-Hassberg |  10.11.2009 20:32:08

Ich, ganz allein

Der Kopf sollt es sein


Meine Mutter fern, die Fremden nah

Schwer, zu berichten, was damals geschah


Ich sollte mich trennen

Ich sollte still sitzen

Ich wollte weg rennen

Ich sah die Schere blitzen


Ich musste vertrauen,

Den fremden Frauen,

Sollte schon groß sein,

Ich fühlte mich klein.


Vor Angst ganz starr:

Es fiel mein Haar.


Und hinterher, bitte sehr

War der Kopf viel freier


Nach meinem ersten Besuch beim Friseur

 

Tags: 

trennung, angst, kind, mutter, mama, allein, verlassen, ausgeliefert,kopf,schnippeln, messer,schnitt

Kommentare (1)
Gift für mich
von: Alexander-Hassberg |  17.05.2009 20:09:59


Ich begehr dich aber lieben tue ich dich nicht,


Ich liebe eine andere, aber dich begehre ich,


Du bist Gift für mich,


Gift für das Leben, in dem ich mich eingerichtet hab,

Gift für die Menschen, die mich umgeben Tag für Tag,

Gift für die Zukunft, die ich als meine einmal sah

Gift, das mich tötet, vor allem, wenn ich es nicht hab.




 

Tags: 

gift, poison, alice, cooper, gedicht, beziehung, affäre, fremdgehen, betrügen, existenz, scheidung

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Mörderischer Lebensstil
von: Alexander-Hassberg |  06.12.2008 10:33:21

Ich verbrenne mich

heute lichterloh in heißer Glut,

Bleibt morgen nur noch kalte Asche


Als Sinnbild meines Lebens

 

Tags: 

gedicht, leben, stil, lebensstil, verbrennen, burn, out, syndrom

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unerreichbare Liebe (Gedicht)
von: Alexander-Hassberg |  01.12.2008 21:49:22

Ich sehe zu den Sternen, sehe dich dort sitzen
Deine Augen, die wie Diamanten blitzen
Leuchten hell und klar auf mich nieder
Deine göttliche Schönheit spiegelt sich wieder
In jeder Träne die ich weine
Denn ich steh hier unten, frierend, alleine...
Siehst du mich?

Ich liebe dich!

Jede Nacht steh ich am Fenster und blicke zum Himmel auf
Und hätte ich Engelsflügel, so käm ich zu dir herauf
Dir nah zu sein, nichts wünsche ich mir mehr
Du bist die Liebe nach der ich mich verzehr
Gott der Nacht, sieh auf mich herab
Es ist zwar nicht viel was ich dir zu geben hab
Doch so erbärmlich ich auch bin, nur für einen Augenblick
Lass mich dich berühren und festhalten an meinem Glück



(Frühwerk von 1997, vor kurzem wiederentdeckt)


 

Tags: 

gedicht, hassberg, liebe

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