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Zahnarztangst ? - Zahnarztabzocke!
Geldmacherei der Zahnärzte auf Kosten von Angstpatienten! |
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| Zahnarztangst ? - Zahnarztabzocke!
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von: Elch66 |  28.04.2009 08:56:12
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Heute möchte ich einmal einen Bericht schreiben, von dem ich mir
erhoffe, einige Meinungen von usern mit ähnlichen Erfahrungen zu
bekommen. Normalerweise trage ich mein Privatleben nicht so gerne nach
außen, doch hier handelt es sich um ein Ärgernis, bei dem es mich
einfach interessiert, ob einige von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht
haben und was dagegen unternommen werden kann.
Vorgeschichte: *****************
Über
zwanzig Jahre lang war ich Patient beim "Besten Zahnarzt der Welt", bei
ihm erlernte ich auch meinen ersten Beruf und blieb ihm, auch nach
Abschluß der Lehre, als Patient erhalten. Fleißig führte ich mein
Bonusheftchen, ging regelmäßig zur Kontrolle und lies mir immer alle
Füllungen ( wenn welche zu machen waren ) sofort versorgen, denn meine
größte Angst waren immer die Wurzelbehandlungen.......so weit wollte
ich es nie kommen lassen. Jahrelang hatte ich auch keine Probleme
mit den Zähnen, ich hatte noch nie Zahnstein und außer einigen
Füllungen und dem Entfernen der Weißheitszähne war nichts großartiges
zu machen. Dann kam die Geburt meiner ersten Tochter und prompt
bekam ich starke Zahnschmerzen - Wurzelbehandlung - da ich von
Patienten her wußte, wann eine Wurzelbehandlung weh tun kann, setzte
sich das so in meinem Kopf fest, dass ich, trotz Spritzen, immer starke
Schmerzen bei der Behandlung hatte. Mittlerweile gesellte sich auch
noch eine Trigeminus-Neuralgie dazu ( zumindest diagnostizierten einige
Ärzte das) und ich hatte nur noch Schmerzen. Mein ehemaliger Chef
wollte nicht so recht an eine Neuralgie glauben und so ging ich das
erste Mal "fremd" mit dem Ergebnis, dass mir an einem völlig gesunden
Zahn der Nerv entfernt wurde und die Schmerzen blieben. Ein Neurologe gab mir dann ein Medikament und die Schmerzen waren weg ( hier alles nur in Kurzform). Ich ging also wieder zu meinem ehemaligen Chef und alles schien wieder gut zu werden. Nun
starb mein ehemaliger Chef vor vier Jahren, mit noch nichteinmal 55
Jahren völlig überraschend und zur Trauer kam nun die bange Frage , zu
welchem Zahnarzt gehe ich nun........
Zahnarzt I. ***********
Ich
suchte einen Zahnarzt, der , ohne viel Schnick Schnack gut und solide
arbeitete und auch ein wenig auf meine Angst eingehen sollte. Schließlich hatte ich nicht vor allem Angst, nur eben die Sache mit den Wurzelbehandlungen und dem Bohrgeräuschen. Eine
Freundin empfahl mir ihre Zahnärztin, eine kleine Praxis im Nachbarort.
Als ich das erste Mal hinging, sagte ich ihr gleich, ehrlich wie ich
bin, dass ich Angst hätte . Das war wohl ein Fehler, denn von nun an wurde ich behandelt, wie wenn ich nicht mehr alle beisammen hätte...... Ein
Inlay war mir herausgefallen, das setzte sie mir wieder ein und der
erhobene Befund ergab keine Probleme, keine kariösen Zähne nichts. Nach
der Geburt meines zweiten Kindes bekam ich einnige Monate später wieder
sehr starke Zahnschmerzen und stellte fest, dass der zahn schon recht
locker im Kiefer saß. Als ich wieder dort hin ging, sagte sie mir, der
Zahn müsse raus und sie wolle das sofort machen. Da das Zahnfleisch
sehr stark entzündet war, dachte ich, sie würde zuerst eine
entzündungshemmende Salbe einvbringen und den zahn dann einige Tage
später ziehen...da dachte ich falsch. Der Zahn wurde gleich gezogen (
war nun auch nicht sonderlich schlimm) und so hatte ich tagelang
Schmerzen, wie wenn mir jmd. mit der Faust ins Gesicht gehauen hätte. Trotzdem
ging ich dann wieder zur normalen Untersuchung hin und wieder wurde
nichts großartiges festgestellt. Ich würde sehr gut putzen, hätte
keinerlei Beläge und keinen Zahnstein, sie wolle mir nur kleinere
"Putzdefekte", entstanden durch zu starkes Putzen in der Vergangenheit,
reparieren, aber das würde nicht eilen. Dann erklärte sie mir noch, dass man bei mir irgendwann einmal eine Wurzelglättung durchführen müsse.......
Nun
schrillten bei mir sämtliche Alarmglocken, Wurzelglättung hatte etwas
mit Parodontose und Knochenschwund zu tun, davon wurde mir aber nie
etwas gesagt. Auch dass ich überhaupt keine kariösen Zähne hatte machte
mich stutzig. Ich beschloss, mir noch eine zweite Meinung einzuholen
und meldete mich bei einer Zahnärztin in unserer Landeshauptstadt an.
Auch sie wurde mir empfohlen, sie warb auf ihrer Internetseite damit,
dass sie speziell für Angstpatienten da sei.
Zahnarzt II: ************
Schon beim Betreten der Praxis entfuhr mir ein ungläubiges Ahh, top modern, sogar mit Tv im Wartezimmer. Die
Behandlung gefiel mir zuerst ganz gut, außer dass mich die Helferin
fragte, noch bevor ich auf dem Stuhl Platz genommen hatte, ob sie mir
Zahnstein entfernen dürfe....? Es wurden drei kariöse Zähne
festgestellt, zwei davon hatten eine Krone und diese müssten erneuert
werden ( ok, die waren 20 Jahre alt, wir hatten ja eine
Zusatzversicherung) , oben war ein kelineres Loch, da würde mit einer
Kunststofffüllung gefüllt werden, hier müßte ich allerdings 80 € selbst
bezahlen - auch das wußte ich und war für mich ok. Dann sprach sie
vom Verdacht auf eine Parodontose bei mir, obwohl mein Zahnfleisch
völlig gesund aussah, hatte ich doch recht tiefe Taschen ( noch nie
vorher gehabt) und sie meinte, bevor das behandelt werden könne, müßte
ich mir eine professionelle Zahnreinigung machen lassen, das würden die
Kassen verlangen, sonst bekäme ich keine Parodontosebehandlung. Die
Zahnreinigung muß privat bezahlt werden und als ich mich mit ihr
einigte, diese mit Handinstrumenten zu machen, vereinbarten wir einen
Termin. Handinstrumente deshalb, weil ich wahnsinnig
schmerzempfindliche Zähne habe, seit ich vor zwanzig Jahren Kronen
bekommen hatte ( aber damit konnte und kann ich ganz gut leben). Die
Reinigung schlug dann nochmal mit 90 Euro zu Buche, auch löste sich das
Inlay wieder und mußte neu eingesetzt werden - für 20 Euro.
Beim
nächsten Termin wurden wir ins Nebenzimmer gebeten und bekamen einen
Heil- und Kostenplan vorgelegt, was alles auf uns zukommen würde. Ok,
auch das war jetzt keine Überraschung, der größte Teil wurde eh von der
Zusatzversicherung getragen und da ich ein lückenloses Bonusheft hatte,
würde ich auch von der Kasse den vollen Zuschuss bekommen. Trotzdem
fragte ich mich, wie das wohl größere Familien bezahlen, die keine
Zusatzversicherung hatben und nur ein Gehalt zur Verfügung steht....
Nun
gings an die Termine. Nachdem ich die Zahnreinigung hinter mir hatte (
komischerweise ergab das Einfärben der Beläge keinerlei Farbspuren auf
meinen Zähnen - trotzdem mußte gereinigt werden)sollten nun die
Füllungen gelegt werden. Zuerst die kleinere im Oberkiefer und dann die
zwei Kronen im Unterkiefer. Nun fragte ich mal ganz vorsichtig, was ich
denn nun als Angstpatient für Möglichkeiten hätte. Nun, da gebe es
eine Vollnarkose für ca. 1000 €, den Dämmerschlaf für 350,--€ pro halbe
Stunde oder eine "scheiß-egal" Tablette, hierfür wurden mir keine
Kosten genannt, wohl aber, dass ich das alles selbst zahlen müsse. Ich entschied mich dafür, das kleinere Loch erst einmal so, nur mit Spritze richten zu lassen und machte einen Termihn. Nun
wurde dieser Termin mehrmals verschoben, einmal war die Helferin krank,
dann war das Zimmer defekt usw. Ich mußte jedesmal einen Babysitter
auftreiben, wir fuhren ca. 12 km in die Stadt und mußten Parkgebühren
zahlen, mein Mann nahm einen Tag Urlaub , nur um dann an der Anmeldung
gesagt zu bekommen, dass es heute nicht ginge......
Da beschloss
ich, mir doch einen Zahnarzt in unserer Stadt zu suchen ( bei immerhin
50.000 Einwohner haben wir ja auch einige Zahnärzte). " Einer
unserer Schwerpunkte liegt in der Behandlung von Angstpatienten..."
dieser Satz in unserer örtlichen Zeitung machte mich neugierig und ich
machte bei diesen Zahnärzten einen Termin. Vorher rief ich natürlich an
und erkundigte mich, ob ich so ohne weiteres wechseln könne.
Nun fand die unendliche Suche einen vorläufig dramatischen Höhepunkt:
Zahnarzt III: *************
Mein
erster Besuch bei diesen Zahnärzten war ganz entspannt. Es handelte
sich hier um eine recht kleine Praxis, beim Eintreten sieht man bereits
beide Zahnärzte an ihren pc s sitzen und auch das Wartezimmer ist mit
vier Sitzplätzen nicht sonderlich groß. Hier läßt auf den ersten Blick
nichts auf eine high tech Praxis schließen. Die Helferinnen waren sehr
freundlich und ich bekam gleich einen Platz im Behandlungszimmer bei
der Zahnärztin. Rs handelt sich hier um eine Zahnärztin, die
gleichzeitig auch Allgemeinärztin ist und einen Zahnarzt. Ich war also
bei ihr. Sie stellte, wie zu erwarten war, den gleichen Befund wie
ihre Vorgängerin. Dann erklärte sie mir, es gebe die Möglichkeit einer
Tiefenfluoridierung, diese müsse man bei mir an edem Zahn machen und
zwar dreimal hintereinander. Das wären Kosten von 90 € pro Sitzung (
270 € insgesamt)., dann sollte ich unbedingt eine Bakterienbestimmung
machen lassen, damit man nach der Parodontosebehandlung das richtige
Antibiothika einsetzen könne ( wieder Kosten für mich von 170€). Diese
Behandlung müsse aber mein Mann auch machen lassen, da ich die
Parodontose sicherlich von ihm hätte ( er hatte schon einmal eine
Behandlung hinter sich und sie vermutete, dass durch mein geschwollenes
Zahnfleisch während der Schwangerschaft, diese bakterien weitergegeben
wurden), also nochmal 170 €. Dazu kam dann noch die
Kunststofffüllung mit 90 €. Als ich nachfragte wegen der
Angstbehandlung, kam, wie aus der Pistole geschossen, sie würden
dagegen Dormicum verabreichen, das ermögliche dem Zahnarzt ein
entspanntes Arbeiten und dem Patienten wäre alles sch....egal. Aber diese Gabe würde pro Tablette 130 € kosten, welche - man höre und staune - auch selbst zu zahlen wären. Nun
war mir wiedermal mein Inlay rausgeflogen und ich wollte es mir
einsetzen lassen....." Zahnersatz macht mein Mann" war ihr Kommentar
und ich solle kurz warten. Als er dann kam, betrachtete er das Inlay
und erklärte mir, dass er es zuerst ins Laborgeben müsse um aufwendig
aufarbeiten zu lassen, das wäre sehr teuer und da man Gold sowieso
nicht mehr hätte, empfahl er mir, hier auch eine Kunststofffüllung
machen zu lassen. Völlig überrumpelt ( schließlich hatte noch nie
ein Zahnarzt etwas an diesem Inlay auszusetzen) stimmte ich dem zu und
spendete das Inlay. Ich entschied mich dann allerdings gegen eine
Kunststofffüllung und wieder für ein neues Inlay ( schließlich wurde
das ja von der Zusatzversicherung übernommen). Also blieb der Zahn
vorerst offen und ich bekam einen neuen Termin zum Bestimmen der
Bakterien ( dafür hatte ich mich entschlossen) und zur Besprechung des
Behandlungsplans. Der erste Termin dauerte nun schon fast drei
Stunden und ich bedankte mich für die Zeit, die sie sich genommen
hatte, daraufhin erwiederte sie, das gehöre zum Service, da hätten sie
zwar nichts davon, ärgerlich wäre es nur, wenn man dann nicht mehr
kommen würde....das hatte ich nicht vor, schließlich fühlte ich mich
hier wohl und gut aufgehoben. Vor der Bakterienbestimmung wurde noch
ein Termin für die Kunststofffüllung im Oberkiefer gemacht, dies ging
ganz gut und ohne Schmerzen, nur stellte sie während der Bejhandlung
fest, dass der Nebenzahn auch kariös war und gleich mitgemacht werden
mußte - also nochmal 9ß €, ok, was sein muß, muß sein.
Nun kam
der tag der Bakterienbestimmung, das ging recht schnell und ich sollte
nun auf ihn warten, um den weiteren Plan zu besprechen. Als er das
erste Mal reinkam, erklärte er mir, dass er noch ein rund-um
Röntgenbild (OPG) von meinem Kiefer bräuchte, dies aber privat zu
zahlen sei. Man bekäme das Geld aber wieder, wenn mit dem zahnersatz
oder der Parodontosebehandlung angefangen werden würde. Ok, ich ließ es
mir machen. Die Besprechung: ********************
Nun standen plötzlich beide Zahnärzte vor dem Röntgenbild und ich hörte nur "oje" und weitere Geräusche dieser Art. Nun
erklärte er mir, dass die beiden Füllungen, die noch zu machen waren,
Wurzelbehandlungen wären und ich diese selbst zahlen müsse, da es eine
spezielle Methode sei und die Kasse an diesen Backenzähnen sowieso
keine Wurzelbehandlung zahlen würde, da zumindest am rechten Zahn, kein
ausreichender Halt im Knochen mehr vorhanden wäre. Auch die Parodontosebehandlung an diesen hinteren Zähnen müsse ich selbst bezahlen. Die andere Alternative wäre, die Zähne zu ziehen. Nun
weiß ich von meinem ehemaligen Chef, dass es sich lohnt, um jeden Zahn
zu kämpfen und so ohne weiteres zwei Zähne ziehen lassen, das wollte
ich nicht, zumal ich keinerlei Beschwerden hatte. Ich bekam eine
Kostenaufstellung und der ganze "Spaß" ( zwei Wurzelbehandlungen + zwei
Parodontosebehandlungen) sollte mich 1600 (!) Euro kosten. Ich bat mir Bedenkzeit aus ( wollte mich auch noch mit der Kasse kurzschließen) . Am
nächsten Tag hatte mein Mann einen Termin und ich bat ihn, die Ärztin
doch mal zu fragen, ob es keine Möglichkeit gebe, eine normale
Wurzelbehandlung ( wenn es denn überhaupt eine wäre) durchzuführen. Sie
sagte ihm, dass das natürlich gehen würde, schließlich hätten sie ja
auch Patienten, die gar kein Geld hatten ( soweit ich weiß, hatte ich
ihr nicht s über unsere Vermögensverhältnnisse erzählt....). Als
mein Mann dann noch nachfragte, ob die Zahnärztin vor zwei Jahren diese
Löcher nicht hätte sehen müssen, sagte sie zu ihm, ich hätte den Befund
wahrscheinlich verdrängt.....( eine Frechheit, ich habe mir immer alles
machen lassen, das kann jede Akte belegen).
Also rief ich am
nächsten Tag wieder an und wollte einen Termin für eine "normale"
Wurzelbehandlung. Da erklärte mir die Helferin, dass die Chefin
nochmals Rücksprache mit ihrem Mann gehalten hätte und ich nochmal
kommen müsse, denn so einfach ginge das doch nicht. Also bin ich
nochmal hin, diesmal hatte ich meinen Mann als Zeugen dabei. Nun
erklärte mir der zahnarzt, dass diese teuren Wurzelbehandlungen die
einzige Alternative zum Ziehen seien, wenn ich mich fürs Ziehen
entscheiden würde, so müssten zumindest auf der rechten Seite auch noch
der zahn dahinter entfernt werden ( da dieser sonst kippen würde) und
der Zahn im Oberkiefer, weil kein Gegenbiß mehr vorhanden sei. Nachdem
ich darauf bestanden hatte, mir eine Brücke zu machen, damit der
hintere zahn abgestützt wäre und der obere wieder einen gegenbiß hätte,
bat er uns zähneknirschend nochmals im Wartezimmer Platz zu nehmen. Nach
einer gefühlten Ewigkeit kam dann die Helferin mit einer
Kostenaufstellung. Diesmal waren es "nur" 900€ für eine
Wurzelbehandlung, zwei Parodontosebehandlungen und ich wäre einen Zahn
losgewesen.
Insgesamt wären wir nun bei Kosten von knapp 1300 € nur für mich und komplett ohne Zahnersatz. Nun
war mein Vertrauen dahin, wer weis, was bei der Behandlung noch
geschehen wäre, hätte er den Zahn gezogen und dann gleich den zweiten
auch, weil es nötig sei? Gegen meine Angst empfahl er mir auch für
jede Behandlung Dormicum ( kostet ja nur 130 Euro pro Tablette)....Geld
spielt ja keine Rolle...... Wie paralysiert machte ich zwei Termine und ging. Am
nächsten Tag rief ich bei der KZV ( Kassenzahnärztlichen Vereinigung)
an, schilderte meinen Fall und fragte, ob diese Kosten alle
gerechtfertigt wären.
Die Dame am Telefon erklärte mir, dass ein
großes Röntgenbild sehr wohl von der Kasse bezahlt wird, es sei denn,
es handle sich um ein digitales Röntgenbild ( das es sich um ein
digitales Bild handelte, erfuhr ich erst gestern, als ich die Rechnung
bekam). Auch riet sie mir, auf jeden Fall eine zweite Meinung
einzuholen, denn gezogen sei sehr schnell. Wenn eine
Wurzelbehandlung dazu diene, eine vollständige Zahnreihe zu erhalten,
dann würde die Kasse sehr wohl zahlen und da dies bei mir der Fall sei,
solle ich unbedingt eine zweite Meinung einholen. Gesagt getan, ich suchte mal wieder einen anderen Zahnarzt, wollte einen Termin machen und sollte das Röntgenbild bringen. Ich erklärte, dass es mir lieber sei, wenn sie das Röntgenbild anfordern würden. Prompt
kam nun gestern die Rechnung des Zahnarztes ( vermutlich denken sie,
ich würde nicht mehr kommen) und diese empfinden sowohl mein Mann, als
auch ich als pure Rache, weil wir die Kosten hinterfragt hatten.
Nun
sollen wir zusammen über 800 € bezahlen, für die Bakterienbestimmung,
eine Zahnreinigung ( bei meinem Mann) und zwei Kunststofffüllungen. Jede
Beratung wurd uns privat in Rechnung gestellt, jede Kostenaufstellung
als Heil- und Kostenplan deklariert und privat in Rechnung gestellt. Kein
Ton wurde gesagt, dass die Beratungsgespräche privat zu zahlen sind.
Der Witz an der Sache ist dazu noch, dass bei meinem Mann ein Heil- und
Kostenplan berechnet wurde, obwohl dieser überhaupt keine
Kostenaufstellung erhalten hatte. Ihm wurde gesagt, man wolle mit seiner Behandlung noch warten, bis ich fertig sei...... Nun werde ich natürlich die Rechnungen prüfen lassen und Einspruch einlegen - wieder Ärger, den ich so nicht wollte. Wie kann man heute noch den richtigen Zahnarzt finden, ohne abgezockt zu werden? Ich
bin immer regelmäßig zum Zahnarzt gegangen, gerade weil ich mir
Schmerzen und Kosten ersparen wollte, hatte nie Probleme ( die habe ich
im übrigen auch heute noch nicht) und auf einmal soll alles, was mein
ehemaliger Chef gemacht hat, nichts mehr sein.....? Das Einzige, was er nicht gemacht hat, war den Leuten das Geld aus der tasche zu ziehen! Sein Fehler, dass er viel zu früh gestorben ist.......
Fazit: ****** Am liebsten würde ich nun gar nicht mehr zum Zahnarzt gehen. Habe nur noch Angst, an den nächsten Geldschneider zu geraten. Die
Sache mit der Angst ist natürlich klug eingefädelt, die immer
höherwerdenden Kosten ließen mich doch glatt die Angst vergessen......
Bitte evtl. Schreibfehler oder falsche Formulierungen zu entschuldigen, das Thema bringt mich sofort auf über 180 !
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Tags: Zahnarztangst; Kostenfalle Zahnarzt; Angstpatient
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