Themenseite  

www.amazon.de

Yopi.de Meinungs- und Verbraucherportal

Autor: ingoa09
Bewertung: 5,91 | 11 Stimmen
Beschreibung:

Das Meinungs- und Verbraucherportal Yopi.de. Seit dem 24.05.2008 bin ich ein sehr zufriedener Nutzer und Autor bei der Verbraucher-Community Yopi.de.

Themenmitglied werden?  
 
 
1 2 
>  >>
Das Meinungs- und Verbraucherportal Yopi.de
von: ingoa09 |  25.12.2008 23:53:11

Das Meinungs- und Verbraucherportal Yopi.de

 

 

An alle, die das Meinungs- und Verbraucherportal Yopi bereits zu schätzen gelernt haben oder es noch schätzen lernen wollen!

 

Seit dem 24.05.2008 bin ich ein bislang sehr zufriedener Nutzer und Autor bei der Verbraucher-Community „Yopi.de“.

 

Die Anmeldung ist einfach und direkt durchzuführen und nach wenigen Sekunden kann man als vollwertiges Mitglied alle zur Verfügung stehenden Optionen nutzen, wie z.B. Produktberichte lesen und bewerten, eigene Testberichte über meine bisher genutzten Produkte und Dienstleistungen verfassen, die meist auch sehr ordentlich vergütet werden, je nach Kategorie und Wertigkeit des Produktes. Die veröffentlichten Berichte dürfen dabei nicht seitens Yopi verändert werden und die Urheberrechte bleiben ausdrücklich beim Verfasser. Ein Bericht kann jedoch durch Yopi gelöscht werden, wenn es sich beispielsweise um ein Plagiat handelt oder abfällige, beleidigende Äußerungen auftauchen sollten. Die Mitgliedschaft ist dabei völlig kostenlos und kann jederzeit in eingeloggtem Zustand per Mausklick gekündigt werden. Die Berichte und die eigenen persönlichen Daten werden dann vollständig gelöscht. Auch Yopi kann zum Glück Mitglieder sperren, die zum wiederholten Male durch schlechtes Benehmen, Diebstahl geistigen Eigentums etc. auffallen. Lesen Sie dazu auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der Yopi-Seite.  

 

Das Vergütungssystem bei Yopi ist sehr transparent und übersichtlich gestaltet!

Man sieht sofort am betrachteten Produkt, in welcher Höhe ein Testbericht vergütet wird.

Die Vergütung liegt dabei meist zwischen 1 und 3 Cent. Sie setzt sich zum einen aus einem Fixbetrag für einen verfassten Testbericht und zum anderen aus einer variablen Vergütung pro positiv erhaltene Bewertung eines Mitglieds zusammen. Schreibt man als Erster einen Testbericht zu einem Produkt, so erhält man dauerhaft den doppelten Betrag!

Man kann auch Produktvorschläge zu bisher unbekannten Produkten machen und somit als Erster in den Genuss von Erstbewertungen kommen.

 

Eine Bewertung ist dann positiv, wenn ein Bericht mit „hilfreich“, „sehr hilfreich“, oder „besonders wertvoll“ bewertet wird. Dabei ist der variable Vergütungssatz stets gleichhoch.

Dies hat jedoch den Nachteil, dass niveauvolle Berichte genauso belohnt werden wie unterdurchschnittliche Berichte. Ob ich 10 Mal ein „hilfreich“ oder 10 Mal ein „besonders wertvoll“ erhalte, beeinflusst die Höhe des Verdienstes leider nicht. Allerdings werden Berichte, die besonders gut bewertete werden, innerhalb eines Themas oder innerhalb der neuen Berichte mit einer besonders wertvollen Bewertung, ganz weit oben angezeigt.

  

Ein Berechnungsbeispiel:

 

Wenn ich z.B. als Erster einen Buchbericht veröffentliche, dann gibt es dauerhaft pro erhaltene Positivbewertung 2 Cent, egal ob dieser mit „hilfreich“, „sehr hilfreich“ oder „besonders wertvoll“ bewertet wird. Der fixe Vergütungsbetrag beträgt dann einmalig 10 Cent. Bei 100 Bewertungen sind dies dann insgesamt 2,10 Euro. Durch aktives Lesen und Gegenlesen kann man somit die eigenen Bewertungszahlen und die Höhe des Verdienstes deutlich steigern.

 

Allerdings kann man nur von anderen Yopi Mitgliedern bewertet werden. Die Anzahl der externen Lesungen führt dabei keinesfalls zu höheren Einnahmen. Bei zahlreichen externen Lesungen profitiert dann lediglich Yopi in Form höherer Werbeeinnahmen. Gute Autoren mit interessanten Berichten schauen dann enttäuscht in die Röhre, wenn ihre Berichte von vielen Gästen gelesen worden sind, die eigenen erhaltenen Bewertungen aus dem Yopi-Verbraucherportal hingegen deutlich niedriger sind. Dies ist bei Typeer.de völlig anders geregelt. Hier profitiert man ausschließlich von externen Lesungen, ohne ständig bewerten zu müssen, um eben bewertet zu werden. Dadurch spart man natürlich Zeit und kann dauerhaft durch die Überlassung seiner Berichte profitieren, auch wenn die Einnahmen bislang noch sehr gering sind. Zuletzt bleibt kritisch anzumerken, dass der variable Vergütungsbetrag nach dem 3. Bericht innerhalb eines Themas dramatisch absinkt. Als ich beispielsweise als 4. einen Bericht zu den Multimedia Lautsprechern „X-140“ von Logitech einstellen wollte, ist der Betrag von 2 auf 0,5 Cent gefallen. Dies empfinde ich als ungerecht und hat mit der Qualitätsbewertung eines Berichtes nichts zu tun. Auch der hundertste Bericht kann zu einem Thema neue Erkenntnisse mit sich bringen und sich als der Hochwertigste von allen vorherigen Berichten herausstellen. Diese Herabstufung bei zunehmender Berichtanzahl setzt meiner Meinung nach falsche Anreize und führt zu Frustrationserlebnissen der Autoren. Zuletzt wird das Aufkommen von Fakeberichten, also Berichte ohne echten Erfahrungshintergrund, mit solchen Sparmaßnahmen erheblich unterstützt. Dies kann wohl auch nicht im Interesse von Yopi liegen.           

 

Das Besondere an Yopi.de ist vor allem die übersichtliche Gestaltung der Seite, die deutliche Kennzeichnung, ob man mit einem Testbericht über ein Produkt Geld verdienen kann und des Weiteren die laufende Aktualisierung des Yopi-Kontos.

Man kann quasi im Sekundentakt die Höhe seines bisherigen Verdienstes verfolgen und auch die detaillierte Zusammensetzung des erwirtschafteten Guthabens genau einsehen.

Auch die Anzahl an erhaltenen Bewertungen zu den einzelnen verfassten und veröffentlichten Testberichten lässt sich übersichtlich und einfach nachvollziehen.

Eine Testberichtaktualisierung kann jederzeit erfolgen, auch wenn diese nicht immer beim 1. Mal klappt. Mit der Auszeichnung „Bericht Deluxe“ werden einmal im Monat die aus Sicht der Jury 5 besten Berichte prämiert. Insgesamt kassiert man 5 Euro für einen „Bericht Deluxe“ und bekommt einen Platz in der „Ruhmeshalle“.

Zudem ist es von großem Vorteil, dass man sich vor verfeindeten Mitgliedern und möglichen Rachebewertungen schützen kann, indem man solche Mitglieder einfach sperren kann.

 

Generell sollte man einen Testbericht im Word vorschreiben, den Text markieren, kopieren und anschließend in das Yopi-Textfeld für den ausgewählten Testbericht einfügen.

Es ist auch sinnvoll verständlich und gut strukturiert zu schreiben.

Dabei sollen keine „Romane“ entstehen, sondern informative und gut lesbare Testberichte zu Produkten, die man schon selber gebraucht oder verbraucht hat.

Es empfiehlt sich auch, wenn man denn schon häufig gelesen und bewertet wurde, diesen Nutzern auch ein ähnliches Interesse entgegenzubringen – sprich ggf. auch seine vorhandenen Berichte zu bewerten für die man sich interessiert. Geben und Nehmen sollten dabei im Einklang stehen und dies ist auch unabdingbar für den eigenen Erfolg. Das Schreiben von Kommentaren und das Abgeben von Bewertungen helfen schließlich dabei die eigenen Bewertungszahlen zu steigern und den eigenen Bekanntheitsgrad auszuweiten.

Auch das Hochladen eines eigenen Photos oder das Verfassen eigener persönlicher Angaben zur Person, kann sehr vorteilhaft sein!

 

 

Mein Fazit:

 

Da ich gerne Berichte schreibe und dabei über Yopi auch noch etwas dazuverdienen kann, meine Daten geschützt sind und keine Kosten entstehen und die Nutzung dieses Portals sehr viel Spaß macht und auch für Kaufentscheidungen hilfreich ist, kann ich dieses Meinungs- und Verbraucherportal allen Interessenten weiterempfehlen.

 

Es ist aus meiner Sicht das wohl momentan fairste und leistungsstärkste Verbraucher-Portal, was vor allem die Höhe der Vergütungen und die laufende Aktualisierung des eigenen Guthabens betrifft.

 

 

Pro:

Laufende Aktualisierung des Kontos, gute Übersichtlichkeit, ordentliches Vergütungssystem, Hoher Spaßfaktor, Möglichkeiten Meinung zu machen und sich auszutauschen.

 

Contra:

Reich kann man dabei nicht werden, aber schon ab 8 Euro Guthaben sein Girokonto auffüllen.

Die externen Lesungen führen zu keiner Vergütung. Wenn 3 Berichte zu einem Thema bereits vorhanden sind, dann gibt es danach sprunghaft deutlich geringere Vergütungen.     

 

 

 

Tags: 

Yopi.de,Yopi,Verbraucherportale,Communities,Online,Testberichte,Portal,Community,Shopping

Kommentare (0)
Das neue Vergütungssystem bei Yopi.de
von: ingoa09 |  13.02.2009 12:47:59

Das neue Vergütungssystem bei Yopi.de

 

Seit dem 06.02.2009 hat das Meinungs- und Verbraucherportal Yopi.de einen rigorosen Sparkurs eingeleitet, der gewissen Missbräuchen entgegenwirken soll. Diese liegen darin, dass in der jüngsten Vergangenheit verstärkt unechte Erfahrungsberichte, auch Fakeberichte genannt, von gewissen Autoren verbreitet worden sind und somit gezielt die Vergütungsstruktur des Portals ausgenutzt haben. Dies betrifft vor allem die Berichte zu den Online-Shops, die vor kurzem noch mit 3 Cent bzw. mit 6 Cent als Erstbericht vergütet worden sind. Dies ist ein variabler Vergütungssatz, den ein Autor für jede erhaltene positive Bewertung durch ein Portalmitglied zugesprochen bekommt. Nun ist der Vergütungssatz auf 2 Cent bzw. 4 Cent abgesenkt worden. Diese Maßnahme finde ich absolut richtig.

 

Was ich jedoch nicht richtig finde ist die Tatsache, dass nun eine Budgetierung mit 5 Euro pro Bericht eingeführt worden ist. Hinzukommt, dass man mit einem Bericht nur noch innerhalb von 6 Monaten Geld verdienen kann. Wenn man den maximalen Vergütungsbetrag in Höhe von 5 Euro darüber hinaus noch nicht erreicht hat, dann verdient man überhaupt nichts mehr an diesen älteren Berichten. Die Autoren von qualitativ hochwertigen Berichten werden somit finanziell bestraft, die eben eher selten Berichte schreiben, dafür aber auf Qualität anstatt Quantität setzen. Und die Autoren von Fakeberichten können nun weiterhin Berichte am Fließband veröffentlichen und werden von diesen Maßnahmen  kaum von ihrem Handeln abgehalten, denn diese lesen ohnehin kaum die Berichte anderer Autoren und werden somit ohnehin weniger häufig bewertet, als die echten und fleißigen Autoren, die auch das Gegenlesen nicht vergessen.

 

Durch diese getroffenen Maßnahmen in der jetzigen Form wird es wahrscheinlich dazu kommen, dass einige Mitglieder bei Yopi.de diese Plattform seltener benutzen werden, da die finanziellen Anreize nun deutlich herabgesenkt worden sind. Möglicherweise werden einige Autoren ihre Mitgliedschaft aus Frust heraus kündigen, sich vorerst zurückziehen bzw. die Angebote der Konkurrenz verstärkt wahrnehmen, oder die Berichte, die älter als 6 Monate sind oder solche die bereits den maximalen Betrag von 5 Euro eingebracht haben, löschen und möglicherweise häufiger „neu“ veröffentlichen.

Yopi.de ist unter diesen Umständen nicht mehr meine persönliche Nr. 1 unter den Verbraucherportalen. Ich hoffe doch, dass zumindest Mindestvergütungen für alle Berichte und Kategorien eingeführt werden, so dass es sich in Zukunft verstärkt lohnen wird, über jedes beliebige Produkt einen ehrlichen Erfahrungsbericht schreiben zu können und nicht anreizbedingt zum Schreiben von Fakeberichten verführt wird. Ich bin strikt gegen solche Fakeberichte und bin deshalb entsetzt darüber, dass ich langfristig mit guten Berichten nur noch sehr wenig Geld verdienen kann.

 

Es ist doch kein Wunder, dass manche Autoren die Situation gezielt ausnutzen, wenn man für bestimmte Themen und Kategorien überproportional viel Geld verdienen kann.

Ich wünsche mir ein langfristig stabiles Vergütungssystem, dass die Qualität der Berichte entsprechend würdigt. Mit 5 Auszeichnungen pro Monat für als besonders wertvoll erachtete Testberichte und einer Belohnung in Höhe von lediglich 5 Euro als Einmalbetrag, werden hochwertige Berichte in der Breite nur unzureichend gewürdigt. Die Fachautoren von Yopi haben meiner Meinung nach die Aufgabe, die Qualität der Berichte selbstständig zu ermitteln und schlechte Berichte zu löschen. Es kann doch nicht sein, dass jemand am Stück 30 Fakeberichte über Online-Shops veröffentlichen und damit kräftig zulasten der ehrlichen Autoren abkassieren kann. Das Vergütungssystem bestraft die anständigen Autoren mit diesen Verdienstbeschränkungen. Yopi schießt sich mit diesen Maßnahmen wohlmöglich ins eigene Knie!         

 

Nun bin ich wirklich froh darüber, dass ich mit Typeer.de eine Autoren-Community entdeckt habe, bei der man ausschließlich von den externen Seitenaufrufen profitiert und die Problematik mit dem stumpfen Abklicken von Berichten, ohne sie wirklich gelesen zu haben, verhindert wird. Hier bekommt man quotenmäßig einen Anteil in Höhe von 50 Prozent an den monatlichen Ausschüttungen des Portals. Yopi.de sollte sich ein Beispiel an Typeer.de nehmen. Hier kann man zu jedem Thema ganz frei und ohne finanzielle Bevorzugungen oder Benachteiligungen Berichte veröffentlichen. Schlechte Berichte werden halt nicht über Google bevorzugt angezeigt, weshalb minderwertige Beiträge kaum belohnt werden, da sie kaum von Dritten übers Internet gefunden werden können. Ein solches Qualitätsmanagement vermisse ich bei Yopi.de.   

 

Tags: 

Yopi, Yopi.de, Vergütungssystem, Geld verdienen, Testberichte, Vergütungen, Verbraucherportal

Kommentare (0)
Yopi.de - Probleme und Ärger mit den Bewertungsverzögerungen und Hemmnissen
von: ingoa09 |  14.04.2009 00:57:42

Yopi.de - Probleme und Ärger mit den Bewertungsverzögerungen und Hemmnissen

 

Wie bereits im vorigen Beitrag angesprochen gelten seit jüngster Zeit beim Meinungs- und Verbraucherportal Yopi.de neue Bedingungen für das Vergütungssystem. Ein Bericht wird nur noch für 6 Monate vergütet bei einem maximalen Umsatz in Höhe von 5 Euro. Des Weiteren habe ich festgestellt, dass insgesamt weniger Produkte vergütet werden. Beispielsweise würde mein Bericht zum praktischen Flora Kleinfeger 0 Cent pro erhaltner Bewertung abwerfen, weshalb ich diesen auch nicht bei Yopi.de veröffentlicht habe. Bei den Verbraucherportalen Ciao.de und Preisvergleich.de gibt es immerhin 2 Cent pro Bewertung für 3 Monate und danach langfristig 1 Cent pro Wertung. Hinzu kommen weitere Einnahmen aus Typeer.de für diesen Bericht pro erhaltener Lesung. Hierdurch kann ich den Verdienstausfall bei Yopi.de gewissermaßen kompensieren ;-)

 

Allerdings hätte ich diesen Bericht sehr gerne auch bei Yopi.de veröffentlicht, um eben einerseits etwas Geld für diesen Bericht hinzuzuverdienen und andererseits meine Position in der Community unter den Top 100 der aktivsten Autoren zu verbessern. Für 0 Cent überlasse ich jedoch keinen meiner Erfahrungsberichte, alleine aus Prinzip nicht. Denn Leistung soll sich auch lohnen. Ohne Moos nix los. Pech für mich und Pech für das Portal Yopi.de, das keinen Erfahrungsbericht über den Flora Kleinfeger anbieten kann. Vielleicht ändert sich ja dieser Umstand, wenn die Redaktion von Yopi.de diesen Beitrag lesen sollte.

2 - 3 Cent sollten für dieses nützliche Gartengerät und meinen aufschlussreichen Bericht pro Bewertung doch drin sein ;-)

 

Für Literaturberichte gibt es zum Glück auch weiterhin 2 Cent für einen Erstbericht. Was mich aktuell jedoch heftig stört ist die zeitliche Verzögerung, wenn ich die Berichte von anderen Mitgliedern gegenlesen und gegenbewerten möchte. Bei befreundeten Mitgliedern ist es einfach Usus, dass man die Berichte gegenseitig bewertet. Ohne die Kooperation der Mitglieder untereinander, würden die Autoren im jetzigen Vergütungssystem kein Geld verdienen können. Und wenn die Autoren für ihre Berichte kein Geld mehr verdienen können, dann werden diese in der Regel das Portal meiden und in diesem auch keine weiteren Berichte mehr veröffentlichen. Hierdurch verdient das Verbraucherportal weniger Geld aus Werbebannern, aus den Verlinkungen zu den Seiten der Hersteller bzw. der Händler und aus Sponsorengeldern.

 

Da ich am Kodex des Gegenlesens weiterhin festhalten und auch weiterhin für die Überlassung der zumindest neuesten Berichte finanziell belohnt werden möchte, geht mir der willkürlich gesteuerte Blockademechanismus beim Bewerten so richtig auf die Nerven. Manchmal lässt sich ein geöffneter Bericht wie gehabt nach einer Sekunde direkt bewerten. Bei zunehmenden Bewertungen lassen sich Berichte dann erst nach 10 bis 30 Sekunden bewerten.  

 

Bewertet man „zu schnell“, dann erscheint im Fenster die folgende Nachricht und ein nerviges, glockenähnliches Geräusch ertönt: „Bitte nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie den Testbericht intensiv und vollständig durch, wenn Sie Ihn Bewerten möchten. Nur so ist gewährleistet, dass Sie eine objektive Einschätzung des Testberichts abgeben können.“

 

Da ich das schnelle Lesen durchaus beherrsche und die Qualität der Berichte bereits nach nur wenigern Sekunden gut genug einschätzen kann, fühle ich mich durch den eingeführten  Bewertungsverzögerungsmechanismus in meiner zeitlichen Selbstbestimmung eingeschränkt und belästigt und gehört aus meiner Sicht unbedingt wieder abgeschafft. Dieser hat doch eher weniger die Aufgabe die Qualität der Bewertungen realistischer darzustellen, sondern es handelt sich hierbei offensichtlich um eine weitere Sparmaßnahme. Denn je weniger Bewertungen abgegeben werden, desto weniger Geld muss Yopi.de an die Autoren ausschütten.

 

Unter diesen Voraussetzungen lohnt es sich meiner Meinung nach kaum noch als Autor auf diesem Portal aktiv zu sein. Die einschneidenden Änderungen im Vergütungssystem und die Hemmnisse beim Bewerten sorgen nun dafür, dass ich Yopi.de vorerst seltener aufsuchen und mit Berichten versorgen werde. Für solche Eingriffe in die individuelle Bewertungsfreiheit fehlt mir einfach die nötige Zeit. Auch in einer Wirtschaftskrise sollten die Autoren finanziell bei Laune gehalten werden. Denn je weniger Testberichte veröffentlicht werden, desto weniger Gewinn kann ein Verbraucherportal letztendlich erwirtschaften.

 

Tags: 

Yopi.de, Probleme, Ärger, Bewertungsverzögerungen, Hemmnisse, Verbraucherportal, Testberichte

Kommentare (1)
Offener Brief an das Verbraucherportal Yopi.de mit kritischen Hinweisen und Verbesserungsvorschlägen
von: ingoa09 |  13.05.2009 13:56:46

Offener Brief an das Verbraucherportal Yopi.de mit kritischen Hinweisen und Verbesserungsvorschlägen

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Mit dem Verbraucherportal Yopi.de bin ich lange Zeit über sehr zufrieden gewesen. Mittlerweile feiere ich am 24.05.2009 die einjährige Mitgliedschaft als Testberichtautor beim Meinungs- und Verbraucherportal Yopi. Mittlerweile bin ich jedoch sehr enttäuscht darüber, dass meine vorgeschlagenen Produktberichte zum „Rasenkantenschneider KS 170 von Sienagard“ und zum „Flora Kleinfeger“ ohne entsprechende Vergütung in den Produktkatalog aufgenommen worden sind. Ich habe zu den genannten Produkten für den Verbraucher sehr nützliche Testberichte geschrieben, die ich eigentlich auch bei Yopi veröffentlichen möchte. Für 0 Cent pro Bewertung werde ich jedoch alleine aus Prinzip keinen Bericht kostenlos zur Verfügung stellen. Denn das wäre den anderen Verbraucherportalen gegenüber unfair, wie zum Beispiel Preisvergleich und Ciao, die pro Bericht immerhin für 3 Monate lang 2 Cent und danach unbegrenzt 1 Cent pro positiv erhaltene Bewertung durch ein angemeldetes Portalmitglied bezahlen.

 

Natürlich handelt es sich in der Tätigkeit als Testberichtautor um ein Hobby mit angenehmen, finanziellen Nebeneffekten. Natürlich sollte die Absicht dahinter stehen, ehrliche Produktberichte zu schreiben, die den Verbrauchern im Rahmen Produktauswahl und Kaufentscheidung wichtige Erfahrungswerte zukommen lassen. Auch ich habe mich stets daran gehalten, ehrliche Berichte über Produkte zu schreiben, die ich auch wirklich gebraucht oder verbraucht habe. Und deshalb ärgere ich mich über diejenigen Autoren, die gezielt Fakeberichte, also Berichte ohne echten Erfahrungshintergrund, veröffentlichen, um das Vergütungssystem bei Yopi auszunutzen. Allerdings setzt das Vergütungssystem nach wie vor falsche Anreize, indem manche Produktkategorien überproportional hoch und eine Vielzahl sonstiger Kategorien nun deutlich niedriger beziehungsweise überhaupt nicht mehr vergütet wird, zu denen man Berichte veröffentlichen möchte. Beispielsweise gibt es für Berichte über Online-Shops oder für Elektro-Artikel für Erstberichte meist 4 Cent pro Bewertung. Allerdings lassen sich mit zahlreichen Produktberichten, wie z.B Schalke 04 Fanartikel, oder mit den zuvor vorgeschlagenen Gartenprodukten, keine Einnahmen mehr erzielen.

 

Und dies halte ich gerade den ehrlichen Autoren gegenüber für ungerecht, die mehrere Stunden lang an einem Testbericht arbeiten, ihre wertvolle Zeit, die Kosten für Strom und die eigene Arbeitskraft einsetzen, der Bericht jedoch für alle Mitglieder, unabhängig von der Qualität, je nach Kategorie, gleich hohe Einnahmen abwirft. Wenn das Vergütungssystem so verändert wird, dass einheitlich 2 Cent für jeden Erstbericht und für jeden nachfolgenden Bericht dauerhaft 1 Cent pro Bewertung gezahlt werden würde, dann könnte die Anzahl der Fakeberichte zumindest deutlich gesenkt werden, die typischerweise in den höher vergüteten Produktkategorien auftauchen. Somit würden die sogenannten Fakeberichtautoren anreizbedingt demotiviert werden, während die Autoren qualitativ hochwertiger Berichte zumindest wieder die nötige finanzielle Anerkennung bekommen, die sie eigentlich verdient  hätten. Deshalb sollten auch die wertvollen älteren Berichte mit zumindest 1 Cent pro Bewertung belohnt werden und die momentane Umsatzgrenze in Höhe von 5 Euro pro Bericht für maximal 6 Monate abgeschafft werden.

 

Denn es sind gerade diejenigen Autoren, die eher selten, dafür aber hochwertige Testberichte geschrieben haben und schreiben, die vom jetzigen Vergütungssystem für ihre erbrachten Leistungen nicht mehr belohnt werden. Die Autoren von Billigberichten, die ohnehin massenweise ihre minderwertigen Berichte am Fließband veröffentlichen und kaum die Berichte anderer Autoren lesen und bewerten, stört die Anpassung des Vergütungssystems vom 06.02.2009 keineswegs. Denn diese schauen auf die lukrativsten Produktkategorien, die 4 – 6 Cent für einen Erstbericht abwerfen. Deshalb spreche ich mich im Interesse des Portals für ein einheitliches Vergütungssystem aus, das neue und ältere Produktberichte in jeder Produktkategorie mit dauerhaft 2 Cent bzw. 1 Cent pro Bewertung belohnt. Zudem wünsche ich mir, dass die Mitarbeiter von Yopi zusätzliche Qualitätseinstufungen der Autorenberichte vornehmen. Dazu würde es sich anbieten, dass qualitativ hochwertige Berichte anteilsmäßig pro Monat an den erwirtschafteten Erträgen aus Sponsorengeldern, Werbebannern und Anzeigen des Portals finanziell beteiligt werden.

 

Durch den Bericht Deluxe, wodurch im Monat lediglich 5 als besonders hochwertig eingestufte Berichte mit jeweils 5 Euro prämiert werden, werden die übrigen hochwertigen Berichte leider nicht in der Breite ausreichend belohnt. Zuletzt hoffe ich doch sehr, dass meine oben vorgeschlagenen Produktberichte endlich einen Vergütungsbetrag abwerfen, das  Vergütungssystem sinnvoll verändert wird, sodass es sich für die ehrlichen Testberichtautoren auch künftig wieder lohnen wird, bei Yopi.de ihre Berichte, kategorieunabhängig und im Rahmen einer einheitlichen, variablen Mindestvergütung zu veröffentlichen und mit guten, auch älteren Berichten, langfristig am finanziellen Erfolg des Portals beteiligt zu werden. Mit der aktuellen Vergütungssituation bin ich so jedenfalls nicht einverstanden und unzufrieden. Ich habe offen gesagt schon mehrfach darüber nachgedacht, meine Mitgliedschaft zu kündigen, habe dies jedoch in der Hoffnung auf baldige Besserung der Situation, der in der Vergangenheit recht ordentlichen Einnahmemöglichkeiten und der noch vorhandenen emotionalen Verbundenheit mit der Verbraucherplattform Yopi noch nicht getan.

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

ingoa09
 

Tags: 

Offener Brief, Verbraucherportal, Meinungsportal, Preisvergleich, Shopping-Community, Yopi.de, Yopi

Kommentare (2)
 

Aktuelle Beiträge

Das Meinungs- und Ver...


Das neue Vergütungssy...


Yopi.de - Probleme un...


Offener Brief an das ...


Die Antwort von der Y...


Archiv

Mehr vom Autor

Ähnliche Themen

Thema bewerten
Sie können diesem Thema 1-6 Punkte geben:
           
Punkte: 1
Aktuelle Wertung:
5,91 | 11 Stimmen
 

Autoren
Mitglieder
----
 
1 2 
>  >>
 

Über Typeer | FAQ | Presse | AGB | Impressum | Team | Datenschutz | Mitglied werden | Themen von A - Z | Beiträge von A - Z