Ich werfe den Krebs in den Fluss der Zeit,
auf dass er für immer fortgespült bleibt,
so fühl ich mich tatsächlich
von einer schweren Last befreit.
Was dennoch am sonnigen Ufer bleibt,
ist ein versöhnlicher Umgang
mit der Vergangenheit.
Doch in der vermeintlichen Mitte
meines irdischen Lebens
zeigte ER mir die Vergänglichkeit
eines jeglichen menschlichen Strebens.
Heimtückisch, streuend und wild wuchernd
viele Jahre lang unerkannt
wart er letztendlich doch noch für immer
aus meinem Körper verbannt.
Nun ade, all ihr intensiven Farben und ekligen Gerüche
aus der unbeseelten Pharma-Großküche,
nun ade, du Komplett-Haarverlust
und du ganzer Erbrechens-Frust.
Nun ade und auf Nimmer-Wiedersehen,
denn ich muss so oder so irgendwann mal gehen.
Ihr wart ohnehin der reinste Beschiss,
denn ewiges Leben ist durch euch auch nicht gewiss.