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Star Trek - Rezensionen (Filme & Folgen)

Autor: blockn5
Bewertung: 6,00 | 1 Stimme
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Star Trek 10 - Nemesis (2002)
von: blockn5 |  02.07.2008 00:30:03

Da war sie nun, die (angeblich) letzte Reise einer Generation.
7 Staffeln "The Next Generation", 3 vorhergegangene Filme mit der Crew gaben genügend "Futter" für die Autoren um der Crew um Picard ein würdiges Ende zu bereiten.
Doch worauf beschränkt sich die Handlung? Picard, Picard, Picard. Ach ja, Deanna und Riker heiraten. Nun, man kann mal darüber hinweg sehen das dieses Thema zwischen den beiden Figuren überhaupt kein Thema mehr war weil es eigentlich eine nette Idee ist.
Das war aber auch die einzig nette Idee der Autoren.
Durch ein Haar oder Hautfetzen von Picard fertigten die Romulaner einen Klon von ihm an (erschreckend einfach, oder?) der dann doch nicht gebraucht wurde und zur Sklavenarbeit verdammt in einem Bergwerk sterben sollte. Nur legt dieser eine Riesenkarriere vom Sklaven zum Imperator hin (das geht nicht mal in den USA), so dass er nun seinen "Zwilling" treffen und töten will. Er ist nämlich nicht durch die gute französische Schule der Picards gegangen, sondern ist jetzt so voller Hass auf die Romulaner (die ihn zum Sklaven machten), so das er sich jetzt als Remaner fühlt (die ihn aufgezogen haben) und die Menschheit vernichten will (dann wäre er ja was ganz Besonderes).
Also legt er einen Köder um Picard einzufangen. Einen zweiten Data der in Einzelteile zerstückelt auf einem Planeten Nahe der romulanischen Grenze liegt. Sinnbildlich dafür Picards Satz "Da stimm was nicht". Richtig, wer sich SO einfach in die Falle locken lässt...
Ach ja, die Crew bestand ja noch aus mehr Personal. Geordi (wie Riker mit neuer Synchronstimme kaum zu erkennen), Worf und Crusher zum Beispiel. Sie sagen ab und zu einen Satz. Nebendarsteller.
Somit hat auch neben Patrick Stewart (Picard) und Tom Hardy (Shinzon, Picards Klon) kein Darsteller die Möglichkeit sein Talent unter Beweis zu stellen - schade.
Die Romulaner, die sich im Laufe der Zeit von "neuzeitlichen Römer" weg entwickeln konnten, werden nun wieder in diese Rolle gepresst - der romulanische Senat ist an die Optik des römischen mehr als angelehnt, selbst die Gewänder der Senatoren könnten Originale des alten Roms sein).
Insgesamt hat dieser zu düster geratene Star Trek-Film nur eine wirkliche Stärke: Die Special Effects sind mehr als gut. Hervorzuheben ist die Anfangssequenz im romulanischen Senat (die allerdings, so finde ich, für FSK12 zu brutal ist) und die Kollision der beiden Schiffe im Showdown.
Insgesamt ein passabler Science Fiction-Film, aber ein schwacher Star Trek-Film, da wesentliche Elemente (wie eine nachhaltige Botschaft) einfach fehlen.
 

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Star Trek, der letzte Film, Picard, Data

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Star Trek 09 - Der Aufstand (1998)
von: blockn5 |  02.07.2008 00:29:30

Nachdem die Föderation, allen voran Cpt. Picard, sich im letzten Teil der Serie ihrem ultimativen Todfeind gegenüber sah, kommt jetzt die Bedrohung aus dem inneren der Föderation.

Die Ba'Ku leben auf einem Planeten der ihnen ein ewiges Leben garantiert, da dort eine bestimmte Strahlung ihre Zellen regeneriert. Um diese Strahlen weitflächig zu nutzen und zu "exportieren" muss der Planet vernichtet werden.
Da ein Volk namens Ba'Ku die Technik dazu hat, der Planet aber im Territurium der Föderation liegt, geht man mit diesem kriegerischen, drogenproduzierenden Volk eine Allianz ein.

Dies ist ein Novum im Star Trek-Universum denn nie zu vor geschah es dass die Föderation aus höchster Regierungsebene ein anderes Volk ausbeuten will.

Der Crew der Enterprise stellt sich nun eine Gewissensfrage ob sie ihren Eid, der Föderation zu dienen und die Befehle zu befolgen, brechen.
Natürlich entscheiden sie sich für ihr Gewissen und nehmen den Kampf gegen So'Na und dem abtrünnigen Föderations-Admiral auf.

Ein actionreicher Plot, der auch nachdenklich stimmt, denn hier wird explizit auf die Geschichte der Menschen hingewiesen (Stichwort Umsiedlung der Native Americans / Indianer).

Kritik gab es am Drehbuch, da einige Charaktere sich sehr gut weiter entwickeln (z.B. Picard), andere jedoch zu Statisten verfallen (z.B. Crusher).

Alles in allem ein guter Star Trek-Film und auf jeden Fall empfehlenswert!
 

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Star Trek, Picard, Worf, Data

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Star Trek 08 - Der erste Kontakt (1996)
von: blockn5 |  02.07.2008 00:28:55

Krieg ist etwas mit dem man sich im Star Trek-Universum lange schwer tat, schließlich sollten Konflikte diplomatisch und nicht militärisch gelöst werden. Nun schuf man mit den Borg aber eine Rasse die an Verhandlungen "irrelevant" findet und lieber auf Eroberung setzt.
Verknüpft man das ganze mit einer Charakterstudie von Picard, schließlich wurde er von den Borg für kurze Zeit assimiliert, erscheint ein actiongeladener Sci-Fi-Film mit einem interessanten Plot.
Wo wir beim Plot sind: So schön die Grundstory ist, so schlampig ist tlw. das Drehbuch. So starten die Borg eine Invasion mit einem(!) Schiff und reisen erst in die Vergangenheit als der Angriff scheitert (anstatt das schon in ihrem Sektor zu machen damit die Menschen davon nichts mitbekommen). Auch bringen sie in der Vergangenheit einige Bewohner der Basis um die nun keine Nachkommen haben werden - fehlende Personen und eine veränderte Zeitlinie.
Aber dadurch dass der Film kaum Zeit bietet über solche Fehler nachzudenken sondern einen von Anfang bis zum Ende in seinen Bann zieht ist er alles in allem sehr gelungen!
 

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Star Trek, Picard, Data, Borg

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Star Trek 07 - Treffen der Generationen (1994)
von: blockn5 |  02.07.2008 00:28:21

Die beiden Kult-Captains aus Star Trek vereint in einem Film und jeder in seiner Rolle: Picard als der "Denker" und Kirk als der "Macher".
Diese Kombination auf die man im Film lange warten muss entschädigt für die "Wartezeit" - denn die Story fokussiert sich nur auf diesen Moment. Die Enterprise und die Crew von Picard werden fast zu Nebendarstellern degradiert und lediglich Datas Erfahrungen mit seinem Emotions-Chip beleben die Sache.
Durch den Kampf mit den Klingonen (die altbekannten Gäste in den Filmen) stürtzt die Enterprise-D ab und macht Platz für die neue (auf der Leinwand viel schönere) Enterprise-E.
Nach dem Abschied der Classic-Crew im 6. Teil wirkt dieser Teil wie ein Abschied des Fernsehformates der "Next Generation" um in zukünftigen Kinofilmen neue (moderne) Requisiten verwenden zu können.
Positiv bleibt noch der Auftritt von Whoopi Goldberg in Erinnerung und man findet es immer wieder schade das sie in der Serie nicht öfter zu sehen war.
Der Film ist ähnlich einzuordnen wie der 3. Teil der Serie: Die Handlungsstränge werden neu geknüpft um zukünftige Abenteuer gestalten zu können. Im Gegensatz zu 1984 vergaß man aber nicht die notwendige Action.
Das Nebeneinander der beiden Captains der Enterprise ist natürlich eine einmalige Sache und für "Trekkies" ein absolutes Highlight der gesamten Serie!
 

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Star Trek, Shatner, Picard

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