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| Nebeneinkommen mit Social Bookmarking - Eine selbständige Tätigkeit?
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von: Neologism |  20.10.2008 21:29:23
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Tags: Social Bookmarking, Typeer.de, Geld verdienen, Infopirat.com
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| Gespräch Reich-Ranicki & Gottschalk (Video)
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von: Neologism |  18.10.2008 11:58:03
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Tags: Reich-Ranicki, Gottschalk, Fernsehpreis, Gespräch
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| Finanzkrise: Wege aus der Demokratie
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von: Neologism |  09.10.2008 20:25:54
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Folgt auf die Finanzkrise der staatlich verordnete Sozialismus? Immer mehr Länder erwägen eine Verstaatlichung der Banken, selbst Angela Merkel schließt mittlerweile für deutsche Banken eine entsprechende Option nicht mehr aus.
Was hat das jetzt mit Sozialismus zu tun? Schauen wir uns dazu die Definition des Sozialismus an. Dort heißt es:
„In der Theorie des 'klassischen' Sozialismus wird die Auffassung vertreten, dass die Profitinteressen der Kapitaleigner die Produktion nicht am Bedarf der Gesellschaft ausrichten“ (Quelle: Wikipedia)
Und genau darum geht es ja zurzeit. Wer dem Volk nun allerdings suggeriert das die Politik das durch entsprechende Maßnahmen ändern wird, täuscht darüber hinweg das einer relativ kleinen Gruppe hierdurch eine große Macht zu teil wird. Hierzu ein Zitat von Jürgen Pätzold:„Die zentrale Planung verlangt in gesellschaftspolitischer Hinsicht den Kollektivismus und in staatspolitischer Hinsicht den Totalitarismus des Einparteiensystems. Eine Marktwirtschaft erfordert dagegen, soll sie funktionieren, die Einbettung in ein System politischer und ökonomischer Freiheiten. Ein vergleichbares System der Freiheiten ist mit der Zentralverwaltungswirtschaft unvereinbar. Die Handlungs- und Bewegungsfreiheit der Individuen bildet in der zentral verwalteten Wirtschaft einen latenten Störfaktor, den der Staat zurückzudrängen sucht. “ (Quelle: Wikipedia)
Werden die Banken eines Landes verstaatlicht, führt das Zwangsläufig dazu das der Staat auch den Kapitalfluss der jeweiligen Wirtschaft eines Landes steuert. Wer Kredite erhält oder auch nicht, unterliegt somit der staatlichen Kontrolle. Das wiederum kann im schlimmsten Fall dazu führen das Regierungskritische Unternehmer systematisch durch den Entzug finanzieller Mittel hingerichtet werden. Wenn man das ganze etwas weiterführen möchte, kann ein solches vorgehen bis zur Verstaatlichung ganzer Unternehmen führen. Das ist jetzt sicherlich etwas überzogen dargestellt. Es sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Verstaatlichung egal welcher Institutionen oder Unternehmen die schlechteste Option ist. Letztendlich handelt es sich bei der derzeitigen Finanzkrise um eine längst fällige, wenn auch schmerzhafte, Marktbereinigung die real nicht existierende Werte vernichtet.
Quellen:
Merkel: Verstaatlichung von Banken nicht ausgeschlossenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus
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Tags: Finanzkrise, Verstaatlichung von Banken, Bankensystem, Angela Merkel
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| SPD: Das Ende einer Demokratischen Partei?
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von: Neologism |  31.07.2008 16:28:52
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Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement soll aus der SPD ausgeschlossen werden, weil er sich im Januar vor der Hessen Wahl kritisch zur Energiepolitik von Andrea Ypsilanti geäußert hat. Andrea Ypsilanti sprach sich in Ihrem Wahlkampf gegen den Neubau von Atomkraftwerken in Hessen aus, Clement warnte damals in der Welt am Sonntag „Wer es wie sie will, der muss sich klar sein: Das geht nur um den Preis der industriellen Substanz Hessens“.
Nun kann man zu Atomkraft im Allgemeinen und Energiepolitik im speziellen stehen wie man will. Die Frage ob die freie Äußerung einer eigenen Meinung, ob nun im Wahlkampf oder nicht, zum Ausschluss aus der Partei führen kann ist nicht ohne Brisanz. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Art. 5/ Abs. 1) sagt hierzu ganz klar: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten…“.
Jeder kann, darf und sollte seine Meinung frei Äußern auch wenn Wolfgang Clement als Mitglied des Aufsichtsrates der RWE Power AG damit durchaus eigene bzw. wirtschaftliche Interessen verfolgt hat. Natürlich verfolgt eine Gruppierung wie die SPD Ihre Ziele, dass sollte aber nicht soweit gehen das einzelne Mitglieder Ihre Meinung dem Diktat der Gruppe unterwerfen sollten. Politik und Demokratie leben davon dass Meinungen geäußert und diskutiert werden, wenn eine solche Äußerung zum Ausschluss aus einer, nach eigenen Angaben, Demokratischen Partei führt. Kann eine Partei wie die SPD diese Bezeichnung für sich nicht mehr verbuchen. Mit Demokratie hat das alles nichts mehr zu tun.
Die SPD wäre gut Beraten diese Debatte als Missverständnis zu deklarieren und sich auf den kommenden Wahlkampf zu konzentrieren. Ansonsten wird der Mitgliederschwund weiter anhalten und sich eventuell sogar eher verstärken.
Bemerkenswert ist, wie man auf Spiegel.de nachlesen kann, dass sowohl die CDU sowie auch die FTP sich einen Wechsel Wolfgang Clements in Ihre Partei vorstellen könnten. Da zeigt sich wie austauschbar Politiker und Parteien heutzutage sind, ein überzeugtes SPD Mitglied wird sich wohl kaum in einer der genannten Parteien wiederfinden und würde andernfalls seine Glaubwürdigkeit verlieren.
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Tags: SPD, Wolfgang Clement, Andrea Ypsilanti, Energiepolitik , Wahlkampf
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