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| Morton Rhue, die Welle
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von: maakid |  06.02.2009 12:29:44
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Biographie von Morton Rhue:
• Morton Rhue ist das Pseudonym (Künstlername, Denkname)
• in Amerika durch zahlreich Publikationen im "New Yorker" und der "Village Voice" bekannt geworden
• Morton Rhue, geboren 1950 in New York City,
• nach seinem Literaturstudium verdiente er seinen Lebensunterhalt teilweise als Straßenmusiker in Europa, später vornehmlich tätig als Journalist.
Zusammenfassung:
Die Welle ist eine wahre Geschichte, welche sich an einer amerikanischen High School abspielte.
Ben Ross ist ein engagierter Geschichtslehrer. Es stört ihn, dass einige Schüler schlechte Leistungen erbringen und oft zu spät zum Unterricht kommen, wie z.B.: Robert Billing, der ständige Versager. Als Ben der Klasse einen Film über die Grausamkeiten des zweiten Weltkrieges in den KZ’s zeigt, fragten die Schüler wie denn so etwas passieren konnte. Doch auf diese Fragen weiß er leider keine genaue Antwort. Deshalb entschließt er sich zu einem Experiment, weil er beweisen will, dass Faschismus kein ausschließlich Deutsches Problem darstellt, sondern eine Gefährdung die stets und überall vorhanden ist.
Mit den Leitsätzen "MACHT DURCH DISZIPLIN", "MACHT DURCH GEMEINSCHAFT" und "MACHT DURCH HANDELN" bringt er die Schüler soweit, dass sie ihre Eigenständigkeit aufgeben und sich sehr diszipliniert verhalten. Fragen und Antworten müssen mit "Mr. Ross" eingeleitet werden und die Schüler haben dabei aufrecht zu stehen. Der Lehrer erklärt, dass eine disziplinierte Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel auch gemeinsam handeln muss, um erfolgreich zu sein. Als Symbol für diese Gemeinschaft zeichnet er einen Kreis mit einer Welle auf. Sie heisst von nun an: "DIE WELLE". Die Regeln lauten: Alle sind gleich, jeder ist angenommen, Hilfe untereinander. Es werden Mitgliedskarten verteilt und ein gemeinsamer Gruß einstudiert. David Collins, der Freund von Laurie Saunders, ist so begeistert davon, dass er die erfolglose Fußballmannschaft in die Welle aufnimmt. Auch Schüler anderer Klassen werden Mitglieder und sehen in Ben Ross ihren Führer. Besonders Robert Billings findet in der Gemeinschaft Halt und wird der Leibwächter von Ben Ross. Laurie aber bemerkt sofort, dass viele Schüler einfach keine eigene Meinung mehr haben. Als eine Versammlung stattfindet, wird ein Schüler, welcher kein Wellemitglied ist, verprügelt. Deshalb tritt Laurie aus der Welle aus und streitet mit ihrem Freund David Collins. Laurie meint, dass das "Experiment" aus den Fugen geraten ist und schreibt einen Artikel in die Schülerzeitung. David wird total zornig und schleudert Laurie zu Boden. Erschrocken erkennt er, dass er im Namen der Welle seine Freundin geschlagen hat. Er ist ein anderer Mensch geworden. Beide gehen zu Mr. Ross und verlangten den sofortigen Stop der Welle. Auch der Direktor der Schule verlangte dies, da auch er Beschwerden von Eltern bekommen hat. Mr. Ross verspricht den Versuch zu beenden. Bald wird wieder eine Versammlung abgehalten. Ben Ross sagt, dass alle bald den wirklichen Führer sehen werden. Minuten vergehen. Plötzlich erscheint das Bild Adolf Hitlers auf einer riesigen Leinwand. Ben schreit laut, dass das ihr Führer sei. Alle Mitglieder gehen entsetzt aus dem Saal, nachdem sie von Mr. Ross eine Moralpredigt erhalten haben, dass sie sich so benommen haben wie die Leute im 2. Weltkrieg. Laurie und David bedanken sich bei Mr. Ross. Plötzlich hört man ein weinen im Raum. Es ist Robert Billings. Er ist der einzige Verlierer bei der ganzen Sache.
Zwischen Anpassung und Widerstand, bezogen auf das Buch:
Ben Ross ist der Geschichtslehrer der das Experiment wagt um seinen Schülern etwas zu beweisen. Als ihm die Führerrolle zu gefallen beginnt, wird das Experiment gefährlich.
Laurie Saunders ist die Chefredakteurin der Schülerzeitung. Ebenfalls ist Sie, die einzige die sich mit Erfolg gegen die Welle stellt. Durch ihren andauernden Widerstand gegen die mächtige „Welle“ in ihrer Schule, schafft Sie es zum Ende Mr. Ross von seinem falschen Weg abzubringen. Laurie, währt sich gegen die Annahme bestimmter Meinungen (Ben Ross als Erlöser,...), gegen die von der Welle vorgegebene Normen und Symbole (bestimmter Gruß und bestimmte Kleidung). Außerdem verweigert Sie der Obrigkeit den Gehorsams (stellt sich gegen Ben Ross und ihre Mitschüler die in der Rangliste der Welle direkt nach Ben stehen). Hauptsächlich versucht Sie jedoch die Ordnung in ihrer Schule und ihrer Stadt wieder herzustellen und damit die Welle auszuschalten. Damit besteht Sie auf ihre „moralisch – ethischen“ Grundsätze (keine Diktatur).
David ist der Freund von Laurie. Durch die Welle geht die Beziehung zwischen den beiden fast zu Bruch. Als er die Hand gegen Laurie erhebt merkt er was die Welle aus ihm gemacht hat. David ist zum Zeitpunkt der Entstehung der Welle ein typische Beispiel für die Anpassung des menschlichen Wesens an die neue Gesellschaft. Er lässt sich unbewusst körperlich und geistig unterdrücken. Er gleicht sich also, als eigenständige Person an die normative Forderung der Gesellschaft an. Der Wendepunkt für ihn geschieht erst, nachdem er merkt das er um seine Meinung anderen Aufzuzwingen ebenfalls dazu bereit ist, Gewalt gegen seine besten Freunde anzuwenden. Nach diesem Ereignis wird er Zum Widerstandskämpfer gegen die Sekte.
Robert Billings ist der Leibwächter von Mr. Ross. Er ist ein Außenseiter der durch die Welle ungeheuer auflebt und sich sehr engagiert. Durch den Aufstieg vom „Niemand“ zu einer Respektsperson schaltet Robert nach und nach sein eigenes Denken ab und vertraut blind den Anweisungen Bens. Er passt sich völlig dieser neuen Gesellschaft. Robert ist ganz fanatisch und würde alles für die Welle und ihren Anführer Ben Ross tun.
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Tags: Morton Rhue, die Welle
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