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Marketing, Öffentlichkeitsarbeit PR, Texte
Tue Gutes und sprich darüber. Das ist PR. Dafür braucht es Phantasie und Flexibilität und ein grosses Beziehungsnetz. Sprachkenntnisse sind Voraussetzung. |
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| 400 Jahre Restaurant Hirschen
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von: monica |  11.11.2009 23:10:37
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400 Jahre Hirschen: Vom „Unfug“ zur Gaumenfreude Wer wissen will, wie vor 400 Jahren getafelt wurde, kann dies im Restaurant Hirschen in Frauchwil entdecken. Zur Feier des Jubiläumsjahres hat Andreas Bangerter tief in die Kochkiste gelangt. mu. Das Restaurant Hirschen im 80- Seelen-Dorf Frauchwil ist seit 400 Jahren in Familienbesitz und wird heute von Elisabeth und Andreas Bangerter in zehnter Generation ausschliesslich als Gaststätte betrieben. Doch bis es soweit kam, wurde viel Geschichte geschrieben. 1609 erbaut, spielte die Säumerwirtschaft Pinte, wie sie damals genannt wurde, eine wichtige Rolle für die Hauptverkehrsachse, die so genannte Römerstrasse: Diese führte durch die heutige Gemeinde Rapperswil von Büren nach Diessbach - Wengi - Frauchwil - Wierezwil - Hard - Schwanden und von da über den Schüpberg nach Bern. Die Strecke diente bis zirka 1750 auch als Poststrasse. In der Zeit nach 1600 entstand in Frauchwil die Säumerwirtschaft „Pinte“ mit einem angegliederten Landwirtschaftsbetrieb. „Unfug und Üppigkeit“ Die Pinte gab bereits 1628, bei Aufstellung der neuen Wirte-Ordnung für das ganze Bernbiet, Anlass zum Einschreiten, Zitat: „in Frauchwil daselbst jährlich vor Pfingsten viel Unfug und Üppigkeit begangen wird, soll solches durch den Herrn Stiftsschaffner mit allem Ernst abgeschafft werden.“ 1657 wird von der Obrigkeit befohlen, Zitat: „am Sonntag nach Pfingsten soll dort nicht Wein ausgeschenkt, noch Geiger geduldet werden bei Strafen.“ 1717 erteilen Schultheiss und Rath der Stadt Bern dem Hans Häni das Pintenrecht zu Frauchwil, Zitat: „in der Hoffnung, dass nicht nur die ehemals begangenen Unfuge unterlassen werden, sondern auch alle gebührende Ehrbarkeit werde gepflogen werden!“ Wann genau die Ehrbarkeit einzog, ist ungewiss. Sicher ist aber dass Bauernbetrieb und Wirtschaft während neun Generationen auch in harten Zeiten unter dem gleichen Dach geführt wurden. Die neue Generation baut um Als infolge gesundheitlicher Probleme seiner Mutter 1995 Sohn Andreas den Betrieb übernahm, erhielt der Hirschen ein neues Gesicht. Mit der Aufgabe des Bauernbetriebs wurde das Gebäude neu renoviert und die Räumlichkeiten ausgebaut. Nebst einer modernen Küche entstand in der Tenne ein Sääli, wo gleich einer Ahnengalerie die 400jährige Geschichte bildlich in Ehren gehalten wird. Das Ehepaar hat sich der Herausforderung gestellt, immer das Beste zu geben und bewältigt dies mit einem Team von acht Aushilfen und zwei Lehrlingen. Heute bietet das Restaurant 80 Innenplätze und 45 Plätze in der Gartenwirtschaft. Dass alle Generationen willkommen sind beweist der Kinderspielplatz und der Spielraum mit Billard. Rezepte aus vier Jahrhunderten Das kreative und experimentierfreudige Wirtepaar hat sich im Jubiläumsjahr einiges vorgenommen. Das ganze Jahr über können sich die Gäste mit Speisen aus vier Jahrhunderten verköstigen lassen. Das Kochbuch des Mundkochs des Kurfürsten von Mainz aus dem Jahre 1581 dient dem Wirt als Inspirationsquelle. So wird Salz, es galt damals als das Gold der Küche, nur sparsam eingesetzt und durch Kräuter ergänzt, von denen im hauseigenen Kräutergarten an die hundert Arten gedeihen. Getreide wie Hirse, Gerste oder Linsen werden als Beilage serviert und raffinierte Kombinationen wieder neu entdeckt, und zwar mit in Vergessenheit geratenen Zutaten. So verführen leckere Ingwer-, Holunder-, Honig- und Mohnpralinen die Sinne. Wert legt er immer auf saisonale, frische und einheimische Produkte. Wer eher auf Bewährtes setzt, kommt aber auch im Jubiläumsjahr auf seine Rechnung. Zu gut weiss Andreas Bangerter etwa um den Erfolg der herbstlichen Wildgerichte nach der Rezeptur seines Vaters, die mit Mutters Knöpfli, einem gut behüteten Rezept, serviert werden. Damit die Bevölkerung etwas von vergangenen Zeiten kosten kann, bietet die Bäckerei Schüpbach in Rapperswil das spezielle „Grossvaters Brot“ an. Und was wäre wenn Andreas Bangerter sich nicht dem Kochen verschrieben hätte? Eventuell wäre ein Troubadour aus ihm geworden; denn in seiner Freizeit spielt der Beatles und Rolling Stones-Fan Gitarre. Doch in den Genuss seines musikalischen Könnens kommen die Gäste nur an Silvester. Uns aber hat er ein viel versprechendes Hecht-Rezept verraten. Hecht auf Äpfel Bei einem grossen Hecht den Fisch im Ganzen zubereiten. Auf ein Brett oder Backblech im Wechsel Zwiebeln und Äpfel (gewürfelt) gesetzt und den Fisch darüber stülpen. Für den Sud den Fisch mit Weisswein begiessen und mit Butterflocken besetzen. Wenig salzen und im Ofen braten. Der Fisch ist gar, wenn die Augen weiss sind. Rezept von Marx Rumpolt (Mundkoch des Fürsten von Mainz)
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Tags: Vom Unfug zur Gaumenfreude
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| Fliegen
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von: monica |  11.11.2009 23:07:15
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Historisches Erbe auf dem Flugplatz Biel-Kappelen
Die weltweit einzige Bückerstaffel ist neu in Kappelen untergebracht. Die historischen Flugzeuge lassen manch ein Fliegerherz höher schlagen.
Mu. Die weltweit einzige fünfer Bücker-Staffel, eine Serie von historischen Flugzeugen, ist neu in Kappelen stationiert. Die Gründe sind praktischer Natur: In Kappelen wurde ein neuer Hangar gebaut, was sich als einmalige Gelegenheit anbot. Die Flugzeuge können dort innert kürzester Zeit starten, ohne allzu lange auf dem Rollweg zu warten.
Das historische Flugzeug, kurz „Bücker“ genannt, war das erste Produkt der Bücker-Flugzeugbau in Berlin-Johannistal. Der schwedische Konstrukteur Anders Andersson zeichnete für das Muster verantwortlich. Sein, Erstflug fand am 27. April 1934 statt. Die Bü 131 wurde nicht nur für viele deutsche Flugschulen, sondern auch und vor allem für die Luftwaffe produziert. Weitere acht europäische Länder flogen das Modell. In der Schweiz fertigte Dornier in Altenrhein 100 Exemplare in Lizenz. Eine bescheidene Menge im Vergleich zu Japan, wo für Heer und Marine insgesamt 1’237 Maschinen gebaut wurden. Heute gibt es weltweit weniger als 100. fluchtüchtige Maschinen, davon befinden sich 25 in der Schweiz.
Swiss Bücker Squadron
Die Bücker in Kappelen gelten als weltweit einzige Fünfer-Staffel. Deren Piloten nennen sich „The Old Eagels, Swiss Bücker Squadron“; alt sind allerdings nur ihre fliegenden Kisten. Von den Piloten Paul Misteli, Roger Mathys, Paul Zeltner, Daniel Knutti und Victor Hugi sind alle noch keine 60. Der Grundstein zur Staffel- Idee legte der in Biel aufgewachsene Paul Misteli im Jahre 2004. Mit seinem roten Bücker, dem einzigen in dieser Farbe, zeigt er auch gleich, wer der Staffelführer ist. „So wissen die wingmen (Flügelmänner) wem sie nachfliegen müssen“,meint er schmunzelnd. Dass die Bücker für Aufsehen sorgen, ist er sich völlig bewusst. „Wenn auch nur ein Bücker aus dem Hangar rollt, zieht das Schaulustige an. Wir nehmen uns Zeit, ihre Fragen zu beantworten.“ Zweimal pro Jahr präsentieren die fünf ihr Können in Europa an Flugschauen und nehmen auch an internationalen Bücker-Treffen teil.
Abgestecktes Trainingsgebiet
Die Formationsflüge trainieren die fünf Freunde im Limpachtal über unbewohntem Gebiet. Auf den Motorenlärm angesprochen erklärt Misteli.“ Wir fliegen keine Kunstfiguren sondern nur Formationsflüge; die Motoren bringen 160 PS und die Tourenzahl der Motoren beträgt 1800 Umdrehungen pro Minute, also weniger als ein Auto.“ Die Maschinen werden meistens von den Piloten, die über entsprechende Lizenzen verfügen, selber gewartet. Dass die Maschinen in tadellosem Zustand sind, erfüllt auch Paul Misteli mit Stolz. „Meine Bücker Jungmann HB-UVU wurde für die Spanische Luftwaffe gebaut und fliegt immer noch mit dem Originalmotor. Stellen sie sich vor, 75 jährige Technik die immer noch einwandfrei funktioniert „Die Pflege des Flugzeuges verlange viel Zeit; es sei ein aufwendiges Hobby, so Misteli. „Aber ich zähle die Stunden nicht. Denn hier geht es um Leidenschaft.“ Und das glaubt man Misteli aufs Wort; denn seine Augen strahlen ungeheim, wenn er von seiner Stradivari der Lüfte spricht.
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Tags: weltweit einzige fünfer Bücker-Staffel
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| Drehscheibe Frau Teil 1
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von: monica |  23.11.2008 12:34:47
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Die Nacht der Erleuchtung
Als Moga zum Friseur fuhr, ohne einen Termin zu haben, weil sie sich in letzter Minute für eine Hochsteckfrisur entschieden hatte, realisierte sie wie gleichgültig es ihr eigentlich war, dass Ted sie nicht zum Gala Abend begleiten würde. Am Anfang ihrer Beziehung war er noch mitgekommen, wenn auch nicht mit grosser Begeisterung, doch seit einigen Jahren musste Moga die gesellschaftlichen Anlässe alleine besuchen. Zum Glück war sie kein Kind von Traurigkeit; sie hatte schnell Kontakt und hatte sich, wie sie fand, einen guten Namen in der Öffentlichkeit geschaffen. Für diverse Uhrenfirmen hatte sie Mandate für PR Arbeiten was natürlich auch bei kleineren Unternehmen mit Marketing und folglich Beratungen der Geschäftsleitung verbunden war. Heute war wieder so ein Anlass, an dem sie eine Uhrenfirma zu vertreten hatte. Gala war angesagt und das war auch der Grund weshalb sie sich zum Coiffeur begab um eben eine Hochsteckfrisur zu machen. Obschon Moga Mitte fünfzig war hatte sie sich noch nie entscheiden können ihr langes Haar abzuschneiden. Es gehörte einfach zu ihr wenn sie es auch nur noch zu Hause offen trug. Jedes Alter hat so seine Vorschriften; das war sich Moga bewusst. Auf dem Weg zum Coiffeur holte sie noch ihre Uhr ab, die sie einer Serviererin ausgeliehen hatte, weil diese Freude daran hatte. Moga hatte in besagtem Restaurant ein Fotoshooting für ein Magazin organisiert und der Wirt war sehr kooperativ gewesen. Er hatte seine Lokalitäten den ganzen Tag zur Verfügung gestellt und ein Uhren-Teller hergerichtet, der dann auch im Magazin abgebildet wurde. Die junge Serviererin hatte so sehr gefallen an Mogas Uhr, dass sie ihr diese eben zum Tragen auslieh. Beim Gedanken, dass sie nun die Uhr bei der Serviererin zu Hause holen musste, lächelte Moga; denn vor zwei Tagen war sie mit Kunden dort essen gegangen und hätte ja die Uhr mitnehmen können. Na ja, es war ja Samstag und da konnte sie es ruhig angehen lassen. Auch war es eine gute Übung für ihren 3 Monat alten Hund, den sie gemeinsam mit ihrem jüngeren Sohn gekauft hatte. Sie hatte beim Hundekauf darauf bestanden mitzureden; denn da sie im gleichen Haus wohnten lag es auf der Hand dass der Hund auch bei Moga sein würde. Sie hatten sich auf eine Französische Bulldogge geeinigt. Nicht zu gross, damit sie ihn im Sommer mit aufs Boot mitnehmen konnte und nicht zu klein um nach Hund auszuschauen. Und der schien nun genau zu passen. Es war das zweite Mal dass sie ihn im Auto mitnahm. Ein Badetuch sollte verhindern, dass die Sitze schmutzig wurden; denn da hätte natürlich Ted gemotzt, der schliesslich immer dafür sorgte, dass Mogas Auto sauber war. Sie hatte in ihrem Leben noch nie ein Auto geputzt oder gewaschen. Nur einmal, da hatte sie einen neuen Wagen benutzt und war über einen aufgeweichten Waldweg gefahren, für ein Date wie sie sich schmunzeld erinnerte. Das schlechte Gewissen veranlasste sie damals durch eine Waschstrasse zu fahren, das war sie Ted zumindest schuldig wenigstens das Auto auber zurück zu brignen. Ted war schliesslich ihr sicherer Wert, der Fels in der Brandung der immer zu ihr stand mit einer Ausnahme. Als ihr jüngerer Sohn, der das Abbild seines Vaters war, zu Kiffen begann, überschlugen sich die Vorkommnisse und Ted schmiess seinen eigenen Sohn aus dem Haus: „ entscheide Dich zwischen mir und deinem Sohn“ hatte er zu Moga gesagt. Das war das schlimmste was Moga in ihrem Leben widerfahren war. Ursula ihre Freundin hatte ihr damals geraten kurzerhand auszuziehen und eine Wohnung mit dem Sohn zu beziehen; doch Moga hatte anders überlegt. Wenn sie ausziehen würde, wäre das kurzfristig sicher eine gute Lösung; doch sie befürchtete dass sich ihr Sohn gegenüber ihr verpflichtet fühlen würde weil sie wegen ihm ihren Mann verlassen hatte. Sie wollte nicht, dass er eine solche Last mit in eine Beziehung nehmen sollte. Sie hatte in ihrer ersten 4 jährigen Ehe eine zu liebevolle und aufopfernde Schwiegermutter aushalten müssen. Das hatte dann unter anderem dazu geführt dass ihre Ehe scheiterte. Heute würde sie sich mit Sicherheit auflehnen. Sie trug sie der Mutter ihres geschiedenen Mannes nicht nach. Auch sie war überzeugt gewesen, dass es richtig sei alles für ihren einzigen Sohn zu tun. Daraus hatte Moga ihre Lehre gezogen. Sie würde den Spagat machen zwischen Ted und ihrem Sohn. Rückblickend war dies ausschlaggebend für ihre heutige berufliche Situation. Denn Ted hatte damals gesagt, dass er keinen roten Heller für seinen Sohn ausgeben würde. Moga war immer berufstätig gewesen, aber nicht weil sie musste, sondern aus Spass an der Sache. Das änderte sich auf einen Schlag und sie sah sich gezwungen nun ihre eigene Frau zu stellen. Denn die Ausbildung und das gedeihen ihres Sohnes war ihr wichtig. Klar hatte er gleich bei einer Freundin Unterschlupf gefunden doch das war natürlich nicht die Lösung. Um diese Sandwich-Situation Mann und Kind in den Griff zu bekommen holte sich Moga Hilfe bei einem Psychiater. Der Entscheid war weise gewesen; denn heute hatte sich alles wieder eingespielt und Sohn und Vater führten gemeinsam mit dem älteren Sohn den familieneigenen Garagebetrieb. Die Lehre die sie daraus gezogen hatte war folgende: es gibt keine Zufälle sondern nur Fälle die zufallen!
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Tags: was nicht umbringt macht stark
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| PR und Networking
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von: monica |  20.11.2008 00:07:51
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Networken - mit Köpfchen
Networking ist eine unverzichtbare Voraussetzung für professionelle PR-Aktivitäten. Denn in der Öffentlichkeitsarbeit führt der Weg zum Erfolg letztlich stets via Teamwork. Dazu braucht es solide Netzwerke und Seilschaften. Und damit die Stricke der fruchtbaren Zusammenarbeit nicht reissen, ist ein wechselseitiges Geben und Nehmen angesagt. Win-win-Beziehungen sind mein Credo. Wichtig ist grosszügiges bewusstes Geben. Was nichts anderes bedeutet als: dass man zuerst säen muss, bevor man ernten kann. Eine Haltung, von der die Kunden profitieren. Doch was nützt alles predigen? Nur die Taten zählen, und da hatte ich heute ein schönes Beispiel. Bei der heutigen Finanzlage geht es einigen Unternehmen an das Eingemachte und um die Werbung machen sie einen weiten Bogen. Da heisst es jetzt für mich als PR Verantwortliche zu zeigen, was ich punkto Geben und Nehmen umsetzen kann. Wenn schon Werbung, dann jetzt hauptsächlich in Inflight Magazinen. Der Dezember macht die Menschen etwas offener und bei denen die es haben sitzt auch das Geld lockerer. Also nichts wie rein ins Networking; kurz überlegen wem man einmal die Kohlen aus dem Feuer geholt hat etc. Ich musste mir echt den Kopf zerbrechen um sowas in der Inflight Szene zu finden. Doch wie so oft kommt immer ein Engel geflogen der die gute Idee bringt. Also rufe ich bei einer Fluggesellschaft an, erkundige mich nach der Werbung. Die Antwort auf meine Frage nach dem Preis ist umwerfend, ja krank. Das kann sich keine Firma leisten; momentan! Doch denken wir an die Zukunft. Also biete ich einen sehr tiefen Preis für eine Seite Werbung an, anerbiete mich aber, dass ich weitere Kunden vermittle. Und schon sieht das Ganze viel erschwinglicher aus. Ich kriege einen guten Preis, muss aber 4 Seiten nehmen. Na ja, jetzt muss ich zeigen was ich kann, sonst nimmt man mich nicht ernst. Und einen Auftritt hat man nur einmal. Also teile ich den ganzen Betrag mal durch vier. Schnell wird klar, dass nicht alle angegangenen Unternehmen diesen Preis bezahlen können. Also mache ich ungleiche Teile. Das sieht schon besser aus. Ich kann auf die Piste gehen. Und jetzt wird mein Netzwerk überlebenswichtig. Die Strategie muss aber stimmen. Gemäss meinem Plan gehe ich zuerst den einflussreichsten Kunden an. Wenn der anbeisst, folgen die andern. Was sich aber so leicht anhört muss natürlich hart erarbeitet werden. Denn der Wille alleine reicht nicht aus um Networking zu betreiben. Nein, Networken ist Kalkül mit klarem Kopf. Und meine Rechnung ist aufgegangen. Die Seiten sind verkauft. Das Wichtigste und auch für viele unverständlichste ist die Tatsache, dass ich nichts daran verdient habe. Was ich erreicht habe ist, einen Fuss in die Tür zu stellen, damit sie beim nächsten Mal ganz geöffnet wird. Wie das zu verstehen ist? Ganz einfach: der Kunde musste ja die Werbung gestalten. Nun liegt sie immer Griffbereit bei der Agentur des Inflight Magazins. Immer wenn sie kurzfristig eine Werbung an den Mann bringen müssen - es steigen ja ab und zu Partner im letzten Moment aus - rufen sie mich an und ich kann innert kürzerster Zeit meinen Kunden die Werbung zu einem sehr tiefen Preis anbieten. Es kommt natürlich nicht immer vor; aber wenn die Gelegenheit sich bietet muss man gleich zuschlagen. Denn dann ist es ein echtes Schnäppchen. Mit im Boot namens Networking sitzt das Lobbying in seinem berechtigten Sinn. Denn manchmal führt erst eine Portion ehrlich gemeinter Überzeugungskunst zum Ziel. Ausschlaggebend ist jedoch, dass ich mich jeweils mit Erfolg direkt an die Entscheidungsträger wenden kann. Ich weiss, dass die Früchte dieser Arbeit nicht immer messbar sind. Doch es ist ein Engagement, das sich für meine Auftraggeber auszahlt. Allein schon, weil Netzwerke für die nach innen wie nach aussen zu fördernden Public Realtions wertvolle Informationsquellen sind. Netzwerke knüpfe ich auch, um meine Kunden beim Festlegen von Strategien zu unterstützen. Nur gemeinsam sind wir stark.
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Tags: Networking der Grundstein zum Erfolg
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