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Leben, um zu schreiben – schreiben, um zu leben?

Autor: Alexander-Hassberg
Bewertung: 5,03 | 30 Stimmen
Beschreibung:

Wie werde ich ein erfolgreicher Autor? Ein Blog über Selbstverwirklichung und den Aufbau einer selbstbestimmten Existenz

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Bewertung von Typeer-Ausschüttungen I
von: Jonas-Herle |  23.11.2009 18:34:18

Viele Typeer-Autoren geben sich redlich Mühe bei der Erstellung ihrer Texte. Einige Zeit wird dafür verwendet, klar und deutlich zu schreiben, Rechtschreibfehler zu vermeiden und den Text nach etwas aussehen zu lassen. Da ist es doch nett, neben Lob für einen guten Text auch eine finanzielle Aufwandsentschädigung in Form der monatlichen Ausschüttung zu erhalten.


Aufwandsentschädigungen kennen wir von der Erwerbsarbeit, dort ist der Stundenlohn die Regel. Als Arbeitnehmer verkaufen wir unsere Arbeitsleistung an das Unternehmen und erhalten für jede absolvierte Zeiteinheit eine entsprechende Vergütung. Auch selbstständige Handwerker rechnen neben dem verbrauchten Material ihre Arbeitszeit in Stunden ab und setzen dies ihren Kunden auf die Rechnung.


Ich kann mir vorstellen, dass viele mit einer ähnlichen Vorstellung an typeer.de herantreten. Wenn jemand in einem Monat beispielsweise 15 Stunden damit verbracht hat, um 10 Texte zu schreiben und zu Beginn des Folgemonats in seinem Autorenkonto seinen Anteil der Ausschüttungssumme in Höhe von 5 EUR vorfindet, dann freut er sich vielleicht sehr darüber, mit seinem Schreib-Hobby ein Trinkgeld verdient zu haben. Vielleicht ist er jedoch enttäuscht, weil es „nur“ 5 EUR sind. Vielleicht fragt er sich auch, wozu er sich die Mühe gemacht hat, wenn sein Stundenlohn für diese Textarbeit 0,33 EUR entspricht.


Vorsicht! Das ist der falsche Ansatz!


Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Stundenlohn der falsche Ansatz ist, um die Typeer-Ausschüttung zu bewerten.


Ein Stundenlohn wird einmalig für eine einmalig erbrachte Leistung gezahlt. Der Stundenlohn ist der Preis für eine Stunde, in der ich meine Arbeitsleistung für fremde Zwecke zur Verfügung stelle. Wenn ich nicht arbeite, dann erhalte ich diesen Lohn nicht.


Bei Typeer ist es dagegen so, dass ich erst arbeite, indem ich einen Text schreibe. Während ich das tue verdiene ich nichts. Wenn ich den Text bei Typeer veröffentliche, dann erhalte ich von Typeer zu Beginn eines Monats meinen Anteil aus dem Ausschüttungstopf, der im vorherigen Monat durch Werbeeinblendungen und Werbeklicks zusammengekommen ist. Je höher die Anzahl meiner Leser war, desto höher ist mein Ausschüttungsanteil.


Aber: Das Ergebnis meiner Arbeitszeit, nämlich der Text, den ich geschrieben habe, bleibt mir erhalten. Das ist nicht der Fall, wenn ich als Fliesenleger ein Bad saniere. Die Arbeitszeit und die verbrauchten Fliesen kann ich dem Kunden nur einmal in Rechnung stellen. Was ist die Typeer-Ausschüttung also, wenn es sich nicht um einen Stundenlohn handelt?


Weiter geht es in Teil 2



 

Tags: 

text, verkaufen, internet, online, einnahme, einkommen, nebenverdienst, passiveinkommen, passives,ek

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Bewertung von Typeer-Ausschüttungen II
von: Jonas-Herle |  23.11.2009 18:29:39

Lesen Sie vorab Teil I




Wenn die Typeer-Ausschüttung kein Stundenlohn ist, was ist sie dann?


Wenn ich als Autor einen Text auf typeer.de veröffentliche, dann behalte ich erstens das Urheberrecht. Nur ich darf den Text veröffentlichen. Neben typeer.de kann ich diesen Text auch auf anderen Plattformen veröffentlichen. Oder ihn als Buch oder ebook herausbringen und verkaufen.


Zweitens bringt mir dieser Text regelmäßig Einnahmen, ohne selbst dabei verbraucht zu werden. Auch wenn ich im März keinen einzigen Text veröffentliche, so werde ich im März dennoch Einnahmen haben, weil auch im März die Texte gelesen wurden, die ich bereits im Februar oder Januar veröffentlicht habe.


Auch wenn ich nicht aktiv bin, sondern mich passiv verhalte, bekomme ich Geld. Deswegen ist nicht der Stundenlohn das richtige Instrument, um die Typeer-Ausschüttungen zu bewerten. Andere Formen eines Passiveinkommens sind besser dazu geeignet.


Beispielhaft für ein Passiveinkommen wäre zum Beispiel ein Versicherungsmakler, der sich einen Bestand an Sachversicherungen aufgebaut hat. Ohne dass dieser neue Verträge abschließt zahlen die bisherigen Kunden regelmäßig ihre Versicherungsbeträge und der Versicherungsvertreter bekommt einen Teil davon ebenso regelmäßig als Provision1. Ein Beispiel gibt der Landwirt ab, der seine Felder nicht mehr selbst bewirtschaftet, sondern verpachtet hat und regelmäßig den Pachtzins erhält.


Um ein passives Einkommen handelt es sich auch, wenn Geld angelegt wurde und daraus Zinseinnahmen entstehen. Weil sich mit Geld besser rechnen lässt als mit Versicherungsverträgen oder Ackerflächen, möchte ich die Zinsen aus der Geldanlage heranziehen, um die Typeer-Ausschüttungen zu bewerten.


Der Grundgedanke dabei ist: Wie viel Geld hätte ich anlegen müssen, um als Zins den Betrag zu bekommen, den typeer.de mir ausgezahlt hat.


Dazu habe ich einen Rechner entwickelt, den sich jeder Neugierige als Tabellenkalkulationsdokument gerne HIER kostenlos herunterladen kann.


Auf den folgenden Seiten meines Themas Tutorials stelle ich die Funktionen des Rechners vor: [Hier klicken]





1Im Gegensatz zu Personenversicherungen, denn dort erhält der Versicherungsvertreter einmalig bei Vertragsabschluss eine (größere) Provision aber keine laufenden Zahlungen. Aber auch das kann von Versicherung zu Versicherung variieren. Um ein passives Einkommen handelt es sich aber nur bei dem oben im Fließtext geschilderten Fall, weil nur dort regelmäßig Zahlungen erfolgen, auch wenn der Vertreter nichts tut.

 

Tags: 

schreiben, text, geld, verdienen, internet, passiv, passives einkommen, passiveinkommen, zinsen, wie

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Einkaufserlebnis Infa
von: Jonas-Herle |  23.10.2009 17:16:11
Diese Woche besuchte ich mit meiner Freundin die Infa in Hannover. Es gab wieder einmal zahlreiche Stände, z.B. mit Küchenutensilien, Wellnessartikeln, aber auch die üblichen Fressbuden waren vertreten. An einer dieser Fressbuden belauschte ich ein älteres Ehepaar.


Er regte sich sehr darüber auf, dass ihn der Eintritt zu dieser Werbe- und Verkaufsveranstaltung immerhin 10 € Eintritt gekostet hatte.


Im Kaufhaus zahle er ja auch keinen Eintritt, war eines seiner Argumente. Seiner Meinung nach sei es kein besonders schönes (Einkaufs-) Erlebnis, wenn er erst 5 € für den Parkplatz und dann 10 € Eintritt für jede Person zahlen müsse. Und letztendlich stünde ihm an jedem Stand ein eifriger Geschäftsmann gegenüber, der nichts zu verschenken habe, sondern seine Waren zu mehr oder weniger normalen Preisen verticken möchte. Die Zeiten, dass auf dieser "Hausfrauenmesse" etwas kostenlos zu holen sei, seien nun einmal vorbei und umso weniger könne er verstehen, dafür Eintritt zu zahlen.


Auch ich hatte das Gefühl, dass "Beutelratten"1 auf der Infa nicht auf ihre Kosten kommen. Dennoch möchte ich allen, die sich über den Eintrittspreis aufregen, erklären, warum das so ist und nicht anders. Auf der Infa fehlte mir die Zeit dazu, meine Freundin war schon auf dem Weg zum nächsten Stand.


Grundsätzlich kann ich wirtschaftlich, aber auch sozial begründen, weshalb für diese Messe Eintritt verlangt wird.



1. wirtschaftlich


Die Veranstalter der Messe müssen ihre Kosten (Miete der Messehallen, Werbungskosten, Gebühren, etc.) decken und wollen einen Gewinn erwirtschaften. Die Veranstalter können Einnahmen erzielen, indem die Standbetreiber eine Gebühr für ihren Stellplatz bezahlen oder eben die Gäste Eintritt bezahlen. Der Eintritt kann generell für den Besuch der Messe kostenpflichtig sein und / oder der Veranstalter nimmt zusätzlich noch Geld ein, indem er sich den Toilettengang, Infobroschüren, Personenbeförderung auf dem Messegelände, den Parkplatz etc. extra bezahlen lässt.


Bei der Preisgestaltung ist Fingerspitzengefühl gefragt. Sind die Standgebühren zu hoch, bleiben die Aussteller weg, die Hallen leer. Die Aussteller jedoch sind die Besuchermagnete und wenn die Besucher ausbleiben, ist die ganze Messe ein Flop.


Die Besucher werden durch hohe Eintrittspreise ebenfalls abgeschreckt.


Bei der Infa hat man sich offensichtlich für eine Mischkalkulation entschieden. Standbetreiber zahlen eine mäßige Gebühr, die Besucher zahlen einen gemäßigten Eintrittspreis. Dafür erhalten sie kostenlose Infobroschüren, finden Übersichtstafeln in den Hallen, können die Toiletten und eine Bimmelbahn, welche die fußmüden Besucher von Halle zu Halle transportiert, kostenlos benutzen. Allerdings gilt die Eintrittskarte NICHT alles Ticket für den öffentlichen Nahverkehr und der Parkplatz für den Pkw kostet ebenfalls extra.


In diesem Mix tragen die Eintrittspreise zur Kostendeckung des Veranstalters bei, sie generieren Einnahmen in Abhängigkeit von der Anzahl der Besucher.



2. sozial


Wie oben beschrieben schrecken hohe Eintrittspreise Besucher davon ab, eine Messe zu besuchen.


Dieser abschreckende Effekt kann durchaus von den Messebetreibern gewollt sein, um bestimmtes Klientel fernzuhalten. Der Erfolg einer Messe wird zwar an der Besucherzahl gemessen, aber in erster Linie soll eine Einkaufsmesse, wie die Infa eine ist, zahlende Kunden anziehen und nicht bloß neugierige Menschen, die auf Schnäppchen aus sind und am liebsten alles geschenkt haben wollen.


Drastisch ausgedrückt ist der Eintrittspreis wie eine unsichtbare Mauer, die Zahlungsunfähigen den Zutritt verwehrt.


Ist eine Messe trotz des Eintrittspreises gut besucht, dann wäre sie wahrscheinlich stark überlaufen, würde der Besuch weniger oder gar nichts kosten. Die Menschen, die tatsächlich etwas kaufen wollen, müssten sich in den Gängen und an den Ständen den Platz mit Leuten teilen, die zwar kein Geld in der Tasche, aber eine leere Tasche dabei haben, die sie mit kostenlosen Geschenken füllen möchten. Dies könnte die zahlende Klientel sogar ganz abschrecken.


Es ließe sich also durchaus eine andere Mentalität der Messebesucher feststellen. Am ehesten wäre es dann wohl wie auf einem Flohmarkt, wo gegenwärtig jeder am liebsten alles geschenkt haben möchte.


Mit dem Eintrittsgeld verdient der Veranstalter Geld und hält ohne Türsteher und Gesichtskontrolle HartzIV-Empfänger fern, die einen Teil ihrer Ernährung über Verkostungsproben an den Messeständen decken wollen.


Der Eintrittspreis kommt einer Bonitätsprüfung gleich. Wer den Zehner für den Eintritt im Portmonee hat, der hat dort vermutlich noch mehr. Und wird gewillt sein, dieses Geld auch auszugeben. Schließlich muss sich der Besuch und die Investition des Eintritts auch lohnen.


Denn rein psychologisch wäre das Eintrittsgeld falsch investiert, würde man die Messe mit leeren Händen verlassen.



Wie man das Eintrittsgeld persönlich bewertet, bleibt Ansichtssache. Ich möchte lediglich den Mechanismus des sozialen Ausschlusses aufzeigen, der hinter dem Eintrittsgeld steckt. Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, für eine Verkaufsveranstaltung Eintritt zu zahlen.




1Beutelratten: Besucher einer Messe, die in erster Linie darauf aus sind, Werbetüten mit Geschenkartikeln zu erhalten und diese im Verlauf des Messebesuchs mehr und mehr mit Werbeartikeln, Gratisproben, etc. zu füllen.

 

Tags: 

messe, infa, besuch, 2009, besucher, sozial, eintritt, kostenlos, gewinn, aussteller, meinung, fern

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Harry und Sally – VW-Filmwettbewerb
von: hassberg |  22.04.2009 19:58:06


Volkswagen hat einen Wettbewerb ausgeschrieben, bekannte Filmszenen nachzuspielen. Grundsätzliche Bedingung: Im fertigen Film soll ein Volkswagen zu sehen sein.


Bei bestem Wetter sind wir dem Ruf des Konzerns gefolgt. Viel hatten wir vor. Aber leicht wird unterschätzt, wie viel Arbeit so ein Film doch macht; wie lange es doch dauert, bis jede Szene, jeder Dialog, wie gewünscht im Kasten ist. Vom Schneiden und editieren ganz zu schweigen.


So blieben die Ideen für das Wagenrennen aus Ben Hur, die Tauchszene aus Das Boot und die „Lauf Forrest, lauf!“-Autojagd aus Forrest Gump erst einmal unverwirklicht.


Unseren Favoriten, die Orgasmusszene aus Harry & Sally, haben wir aber innerhalb eines Nachmittages fertig bekommen. Die Szene kann sich durchaus sehen lassen, wie ich finde. Aber vielleicht ist das auch nur der subjektive Eindruck eines Beteiligten, der sein „eigenes Kind“ immer liebt.


Hier könnt ihr euch erst einmal ein eigenes Bild von dem Film machen, bevor ich mit meinem Bericht über unseren Filmdreh fortfahre:





Die Szene gefällt euch? So könnt ihr uns unterstützen:


  1. Den Kanal von myvolkswagen auf youtube aufrufen (hier klicken)

  2. Auf Abstimmen klicken. Per Zufall werden 9 Videos geladen

  3. Mit den Pfeilen „>“ könnt ihr durch die teilnehmenden Videos blättern

  4. Klickt auf unsere Version von „Harry & Sally“

  5. Wenn das Video im Player geladen wird, dann könnt ihr uns mit einem grünen Daumen positiv bewerten


Mit eurer Hilfe und ein wenig Glück können wir einen der vorderen Plätze belegen.


Das Team:


Sally: Suschi


Harry: Harry


Trutschi: FiLaLi


Kamera: Alexander Hassberg


VW Polo


Zum Vergleich hier das Original in der Deutschen Synchron-Fassung:





Wir verlegten die Szene aus dem Schnellrestaurant ins Grüne, auch bei uns besteht die Vesper aus belegten Broten.


Hier geht es weiter mit Teil II – Eindrücke vom Set

 

Tags: 

harry, sally, film, wettbewerb, vw. volkswagen, heinrich, bloch, schokokusswurfmaschine,orgasmus,sex

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