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Knödel selbst gemacht - einfacher als man denkt

Autor: Martina M.
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rund um den Kartoffelknödel

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Knödel selbstgemacht
von: Martina M. |  27.12.2008 20:49:35

Natürlich ist es heute, bedingt zur Zeitmangel, einfacher sich einen sogenannten Knödelteig zu kaufen, der schon fix und fertig bereit liegt und seine einzige Zubereitungssaufgabe darin besteht, ins kochende Wasser, geworfen zu werden.

 

Allerdings bedeutet die Freude am Kochen für viele mehr, als nur die reine Kochbearbeitung von Convenience Food und geht über schnelle Mikrowellenangelegenheiten hinaus.

 

Das traditionelle oder bodenständige Kochen liegt wieder im Trend und vereint die kulinarischen Genüsse von einst, mit moderner Kochtechnik. 

 

Ein Beispiel hierfür ist der „Kartoffelknödel oder Kloß“ oder auch im „Fränkischen“ „Kniedla“ genannt. Diese beliebte Beilage findet nicht nur regional seinen Zuspruch, sondern ist auch in der Ferne beliebt.

 

Das nachfolgende Rezept sollte zum Nachkochen animieren, wenn Leute keine Lust auf vorgefertigten Knödelteig haben, experimentieren wollen, oder wenn Knödelteig nicht zu finden ist. Da ich bereits längere Zeit im außereuropäischen Ausland wohne, weiß ich, wie sehr wir unsere kulinarischen Traditionen vermissen.

 

Das Zubereiten von Kartoffelknödel ist einfacher als man denkt.

 

¾ rohe Kartoffeln

¼ gekochte Kartoffeln

 

Die Kartoffeln (am besten schälen und vierteln) und kochen und zwischenzeitlich die rohen Kartoffeln reiben. Besser und einfacher geht dies noch mit einem elektrischen Entsafter. Die Kartoffelmasse sammelt sich im Auffangbehälter für das Fruchtfleisch und kann somit entnommen werden. Diese Zubereitweise ist schnell und sehr rationell und die Masse enthaelt sogut wie kein Kartoffelwasser mehr. Werden die Kartoffeln mit der Hand gerieben, empfiehlt es sich, diese in eine Schüssel - mit etwas Wasser und einen Schuss Essig - zu reiben. Dadurch wird das "grau werden" der Kartoffeln verhindert.

 

Steht kein Entsafter zur Verfügung, muss die rohe Kartoffelmasse durch ein Leinensäckchen gepresst werden. Die Masse soll sehr trocken sein.

 

Die rohe Kartoffelbrühe etwas stehen lassen, damit sich die Stärke am Boden des Gefäßes absetzt. Diese muss später dem Teig wieder zugeführt werden.

 

Die rohe Kartoffelmasse in eine Schüssel geben und die gekochten Kartoffeln durch eine Presse drücken und sofort der Kartoffelmasse hinzufügen. Die Kartoffelstärke, Salz und eventl. Muskat hinzufügen und die Masse noch heiß vermischen.

 

Sollte die Masse etwas zu locker geworden sein, etwas Stärkemehl (wo dies nicht erhältlich ist, nimmt man Maizena) hinzufügen.

 

Je nach Geschmack kann der Kartoffelkloß mit gerösteten Weißbrotwürfeln gefüllt werden.

 

Bei Erstversuchen, oder Unsicherheiten empfehle ich einen Probekloß zu kochen. Damit ist man vor der Tatsache gesichert, seinen Gästen statt dem angekündigten Kartoffelkloß eine Kartoffelsuppe zu servieren ;-) 


Übrigens: Kartoffeln sind in jeglicher Form eine gesunde Beilage oder auch Hauptgericht und enthalten wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine und hochverwertbares pflanzliches Eiweiß. Daher kann man die Kartoffel auf  fast jeden Diätplan finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Tags: 

Knödel, Kartoffeln

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