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Heilfasten nach Dr. Buchinger - der Gesundheit zuliebe

Autor: Mira
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Welchen Sinn hat das Heilfasten und wie wird es durchgeführt?

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Abnehmen und Entsäuern durch Buchinger-Heilfasten
von: Mira |  01.02.2009 10:45:23

 

Vom Sinn des Heilfastens

Noch sind wir mitten im Fasching, aber bald beginnt die Fastenzeit, die viele Menschen dazu nutzen, etwas für die Gesundheit zu tun. Und dazu bietet sich eine Heilfastenkur an.

Es ist bekannt, dass der zeitweise Verzicht auf feste Nahrung den ganzen Organismus entschlackt, entgiftet und verjüngt. Der Körper kann sich während des Fastens überflüssiger Pfunde entledigen, was die Gelenke entlastet und für einen niedrigeren Blutdruck sorgt. Durch Heilfasten kann sich unser Körper auch von überschüssigen Säuren befreien, die dadurch entstehen, dass wir zu viel Säure bildende Nahrungsmittel zu uns nehmen wie Fleisch, Wurst, Zucker, Weißmehl, Süßigkeiten und Alkohol. Kommen dazu noch ein Mangel an Bewegung, Stress, eine flache und ungenügende Atmung, kann sich eine Übersäuerung des Organismus entwickeln, die sich bemerkbar macht durch chronische Müdigkeit, Leistungsschwäche, Hautunreinheiten, Verstopfung, Übergewicht, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, Osteoporose, Haarausfall oder Karies.

Da unser Körper zur Neutralisierung der Säuren Mineralstoffe benötigt, die er durch die Nahrung nur in unzureichenden Mengen erhält, muss er sie sich aus den körpereigenen Depots holen, also aus Muskeln, Knochen und Zähnen, die dann ihre Funktionen nur noch eingeschränkt erfüllen können. Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist ein guter Schutz vor diesen Zivilisationskrankheiten. Um das zu erreichen, ist eine Heilfastenkur der beste Einstieg.

 

Das Saft-Fasten nach Dr. Buchinger

Eine sehr beliebte Form des Heilfastens ist das Saftfasten nach Dr. Buchinger. Bei dieser Fastenform verzichtet man ein bis drei Wochen lang auf feste Nahrung, und ernährt sich ausschließlich von flüssigen Lebensmitteln, und zwar von Obstsaft, Gemüsesaft, Gemüsebrühe, und trinkt täglich zusätzlich mindestens 2 bis 3 Liter Wasser oder Tee.

Das Buchinger Fasten bereitet man  mit einem Entlastungstag vor, an dem man beim Essen schon einmal kürzer tritt, und sich zum Beispiel nur von Reis und Gemüse ernährt.

Das eigentliche Heilfasten beginnt dann mit einer gründlichen Darmentleerung am Morgen, denn wer einen leeren Darm hat, verspürt auch keinen oder nur wenig Hunger. In der Apotheke kann man sich ein Bittersalz besorgen, das man in einem Glas warmen Wassers auflöst und auf einmal trinkt. Der „Erfolg“ wird nicht lange auf sich warten lassen! Übrigens: Man muss nicht unbedingt das sehr gewöhnungsbedürftige Glauber-Salz zu sich nehmen. Das F.X. Passage-Salz tut es auch, und schmeckt weniger abscheulich!

Diese Prozedur sollte man etwa jeden zweiten Tag wiederholen.

 

Was nimmt man zu den Essenszeiten zu sich?

Zum „Frühstück“ gibt es beim Buchinger Fasten entweder einen Obst- oder Gemüsesaft, den man mit Wasser verdünnt und löffelweise „kaut“. Die Säfte und Brühen sollen also nicht in einem Schluck runtergespült werden. Die in diesen Flüssigkeiten enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente können so viel besser aufgenommen und für den Körper verfügbar gemacht werden.

Das „Mittagessen“ sieht nicht viel anders aus. Hier kann man sich eine Gemüsebrühe kochen, in die man zwar Gewürze, aber kein Salz hinein geben darf, da Salz viel Wasser im Körper bindet.

Auch das „Abendessen“ besteht wieder aus Obst- oder Gemüsesäften.

Und ganz wichtig ist, dass man über den Tag verteilt noch 2 bis 3 Liter mineralstoffarmes Wasser oder Kräutertee trinkt, damit der Körper sich optimal von Stoffwechselrückständen und Säuren befreien kann.

Viel Bewegung an frischer Luft, ausreichend Erholung und Schlaf, warme Leberpackungen auf den Bauch, Bürstenmassagen und Bäder mit einem basischen Badezusatz unterstützen die Entschlackung.

 

Mögliche Begleiterscheinungen des Heilfastens

In den ersten drei Tagen wird sich immer mal wieder der Hunger melden, aber spätestens ab dem vierten Tag hat der Körper sich auf den Fasten-Stoffwechsel umgestellt. Man hat kein Hungergefühl mehr und fühlt sich körperlich und seelisch gut, oder sogar besser als vor Beginn des Heilfastens. Viele Leute berichten von regelrechten Hochgefühlen während des Fastens und über ein Gefühl der Leichtigkeit.

Normal ist es, wenn man während des Fastens leichter friert als gewöhnlich. Das kommt daher, dass weniger Energie vorhanden ist, um die Körpertemperatur stabil zu halten. Man sollte sich einfach wärmer anziehen, und sich nachts vielleicht noch eine Wärmflasche mit ins Bett nehmen.

Es kommt aber vor allem bei längerem Fasten auch zu so genannten Fastenkrisen. Das sind Zeiten, in denen besonders viel Gifte und Stoffwechselrückstände gelöst werden. Häufig  kommt es zu Kopfschmerzen, oder es tun einem plötzlich alle Glieder weh. Oft hat man auch wieder Beschwerden, die vielleicht vor Jahrzehnten einmal da waren, und die man eigentlich überwunden glaubte. Meistens schon nach einem Tag ist der ganze Spuk vorbei, und man fühlt sich wieder wohl.

 

Die Beendigung des Fastens

Man beendet das Buchinger Fasten, in dem man am ersten Aufbautag ganz langsam einen Apfel isst. Am Abend kann man dann eventuell schon wieder eine leichte Gemüsesuppe essen, diesmal aber mit dem Gemüse drin!

Auch in den folgenden Tagen sollte man darauf achten, nur wenig und nur leicht verdauliche Speisen zu essen.

 

Vorsicht: Jojo-Effekt vermeiden!

Da die Kalorien, die man durch die Säfte und Gemüsebrühen zu sich nimmt, pro Tag nicht mehr als 300 betragen dürfen, nimmt man während des Buchinger Fastens viel ab. Vor allem in den ersten Tagen verliert der Körper aber vor allem Wasser. Erst nachher beginnt der Abbau von Fett und, was möglichst vermieden werden sollte, auch von Muskeln.

In den  Muskeln wird das Fett verbrannt, so dass es fatal ist, wenn man durch eine Fastenkur viel Muskelmasse verliert. Dadurch kann dann weniger Fett verbrannt werden, der Kalorienbedarf sinkt, und in der Folge nimmt man leichter zu. Durch Bewegung und Sport kann man aber dafür sorgen, dass der Körper sich den Energiebedarf nicht aus den Muskeln, sondern aus dem Körperfett holt. Unser Organismus holt sich nämlich bevorzugt von da Energie, wo sie am wenigsten benötigt wird. Und wenn die Muskeln durch Sport beansprucht werden, geht er eben an die Fettdepots, und das ist ja sehr erwünscht.

Da der Körper sich erst wieder auf den normalen Stoffwechsel umstellen muss, dauert es einige Zeit, bis er von Sparflamme wieder auf Normalbetrieb schaltet. Während des Fastens hat der Organismus gelernt, mit wenig Energie auszukommen. Wer nach dem Fasten gleich wieder anfängt, so zu essen wie vor der Kur, wird den Jojo-Effekt provozieren, das heißt, er wird die verlorenen Pfunde nicht nur gleich wieder zunehmen, sondern sogar mehr Gewicht auf die Waage bringen als zuvor. Um das zu verhindern, muss weiterhin Sport getrieben werden, da durch eine starke Muskulatur der Kalorienbedarf steigt. Und die Ernährung sollte dauerhaft auf eine fettarme Mischkost umgestellt werden, bei der es viel Obst und Gemüse gibt.

 

Wer in einer Fastenklinik unter ärztlicher Aufsicht steht, kann das Buchinger Saftfasten mehrere Wochen durchführen. Ansonsten sollte man es nur etwa eine Woche machen, und auch da vorher mit dem Hausarzt sprechen!

 

 

 

 

Tags: 

Buchinger,Heilfasten,Saftfasten,Abnehmen,Entsäuern,Fastenkur,Übersäuerung

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