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Autor: basti
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Englischkurs für Guido Westerwelle
von: basti |  19.01.2010 17:46:49

Ich bin mir sicher: Guido Westerwelle hat meinen Komplett-Kurs Busines English gelesen! Er hat die Regeln klar befolgt und eingehalten. Leider war Guido übermotiviert. So, wie er die Lehren des Komplett-Kurs Business English in der Öffentlichkeit vertritt, ist er über das Ziel hinaus geschossen. Ich vermute, seine bereits vorhandenen, sehr guten Kenntnisse der englischen Sprache standen ihm im Weg, die reine Lehre des Kurses zu vertreten. Aber sehen Sie selbst:






Hier ist Deutschland. Sprechen Sie deutsch mit mir.


Die Englischkenntnisse unseres jetzigen Außenministers sind zu gut für diesen Kurs. Wahrscheinlich war es ihm zu einfach, die Anleitung Schritt für Schritt zu befolgen. Ganz automatisch, während er sprach, floß die deutsche Übersetzung über seine Lippen.


Festzuhalten bleibt: Guido Westerwelle hat meinen Komplett-Kurs Busines English nicht nur gesehen, er setzt den Kurs sogar inhaltlich in der Praxis um.


 

Tags: 

fdp, guido, westerwelle, englisch, spende, kurs, video, skandal, english, deutsch, sprache, language

Kommentare (1)
bedeutungslos
von: basti |  14.07.2008 15:15:10

Dieser Text ist all den unbedeutenden Dingen im Alltag gewidmet. Den Dingen, denen man ansonsten keine Beachtung schenkt. Meist funktionieren sie einfach. Auffallen würden sie erst, wenn sie einmal nicht funktionieren. Dann sind sie ein Ärgernis.

Ganz bewusst ist dieser Text nicht den unbedeutenden Menschen gewidmet. Von ihnen gäbe es zu viele. Zu viele, die tagein, tagaus mit den gleichen unbedeutenden Nichtigkeiten beschäftigt sind. Ihnen bedeutet die Akte am meisten, die Pflicht, der Gehorsam. Diese Menschen bedeuten uns aber nichts.

Zu viel Ärger, zu viel Frust käme da hoch, wenn wir uns mit ihnen beschäftigen würden. Sie schaffen nichts weiter, als selbst mit Nichtigkeiten beschäftigt zu sein. Paragraphen, Vorschriften, Ziele, Maßnahmen sind ihre Mittel. Wenn sie es nicht tun, dann tut es ein anderer, es ist vollkommen egal, wer es tut.

Bleiben wir also lieber bei den bedeutungslosen Dingen. Sie kann man wenigstens in die Ecke stellen, wenn man sie nicht mehr benötigt. Sie nerven dann nur, wenn man sich den falschen Platz für sie überlegt hat, wenn sie in einer Schublade im Wege liegen und stören. Ansonsten sind sie bequeme Zeitgenossen. Sie sind da, wenn man sie braucht und dann sieht man sie gern.

Ganz im Gegensatz zu den bedeutungslosen Menschen, um die es hier gar nicht gehen soll. Sie zwingen sich auf, bringen sich ins Gespräch, wollen ihrer bedeutungslosen Existenz dadurch Bedeutung abgewinnen, indem wir ihnen Zeit schenken. Nervtötend. Hier soll es sich nicht um diese Menschen drehen. Und doch kommt man kaum um sie herum, sie stellen sich in den Weg, haben Kommentare in Momenten parat, in denen Stille den größten Genuss ausmachen würde.

Sie haben da einmal etwas gehört. Ja, ähnliches haben sie selbst schon einmal erlebt. Und jenes, das wäre doch auch wirklich kein neues Phänomen. Das hat es doch alles schon einmal gegeben, argumentieren sie gern. Durch ihre oberflächliche, nachträgliche Allwissenheit lassen sie locker vergessen, dass sie es niemals waren, die der Menschheit etwas gänzlich Neues beigesteuert haben.

Wo sind nun unsere bedeutungslosen Dinge? Ist es nicht schön, wie wenig sie sich aufdrängen? Man kann sie in die Ecke stellen, in Schubladen stecken. Sie gehören nun einmal in Ecken oder Schubladen. Und dort bleiben sie auch, ohne mehr für sich zu erwarten.

Geduldig bemerkt man sie (oder ihr fehlen) erst wieder, wenn man sie dringend benötigt. Dann schlägt ihre Stunde, dann kommt es auf sie an. Einem bedeutungslos wichtig gewordenen Menschen geht man selbst dann lieber aus dem Weg. Man wird ihn und die Heldentat seiner einmaligen Stunde nie wieder los.

 

Tags: 

nervend, menschen, leute, unwichtig, aufdrängen, deutschland

Kommentare (2)
Einbürgerungstest
von: basti |  10.07.2008 10:10:12
Bestehen Sie den Einbürgerungstest? Vielleicht besitzen Sie bereits die deutsche Staatsbürgerschaft. Neubürger haben sich ab 01. September jedenfalls einem Test zu stellen. Dieser kostet 25 € und ist beliebig oft wiederholbar.

Wenn man regelmäßig, ähnlich wie beim Tüv, seine Würdigkeit eines Staatsbürgers unter Beweis stellen müsste - wären Sie dann würdig? Es geht nicht darum, in welcher Geschwindigkeit Sie die Deutschlandfahne im EM-Kader beim Rudelgucken geschwenkt haben. Etwas anspruchsvoller sind die Fragen schon.

Machen Sie hier den Test oder laden Sie sich hier alle Fragen des Tests herunter.

 

Tags: 

deutschland, einbürgerung, staatsbürger, test

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