Gesundheitstipps bei leichten Krankheiten und Infekten
Irgendwann erwischt es jeden von uns: Wir werden krank, fühlen uns müde und schlapp, der Kopf schmerzt, der Hals ist leicht entzündlich, die Glieder schmerzen, es kommt zum leichten Fieber, die Nase ist verschnupft und leichter Schwindel kommt hinzu. All dies sind Symptome, die in der Regel bei viralen Infekten auftreten. Besonders zur kalten Jahreszeit, aber auch zu Beginn des Sommers, mit häufigem Wechsel der Temperaturen und Wetterlagen, verbreiten sich die Viren wie ein Lauffeuer. Doch nicht nur klima- und umweltbedingte Faktoren begünstigen die Ausbreitungen von Krankheiten. Es kommt auch auf das Immunsystem des einzelnen Menschen an, wobei Risikofaktoren wie beispielsweise Stress, eine falsche, unausgewogene und vitaminarme Ernährung und mangelnde Bewegung und Fitness das Erkrankungsrisiko deutlich erhöhten.
Doch auch wenn man viel Obst isst, sich ausgewogen ernährt, sich häufig an der frischen Luft aufhält und sich ausreichend bewegt, lässt sich der Alltagsstress nicht völlig verhindern und irgendwann werden wir doch krank. Besonders bei größeren Menschenansammlungen, in schlecht belüftete Büros, in überfüllten Bussen, in Hörsälen usw. haben die Viren leichtes Spiel, um sich schnell auszubreiten. Über das Niesen, Husten, Schnäuzen und einfaches Ein- und Ausatmen verbreiten sich die widerstands- und anpassungsfähigen Viren und gelangen in unseren Körper. Jetzt ist die Immunabwehr gefragt: Entweder wir wehren den Infekt problemlos ab, oder es kommt zum Ausbruch der Krankheit. Im ersten Fall haben wir Glück gehabt, im 2. Fall erkranken wir und suchen nach Wegen, die Krankheit zu lindern und den Heilungsverlauf zu beschleunigen.
Die Wärme und Bettruhe sind elementar wichtig für die Regeneration, Erholung und Stärkung der Abwehrkräfte. Beim bequemen, warmen Liegen kommen Körper und Geist wieder zur Ruhe, was den Heilungsverlauf natürlich beschleunigt. Auf keinen Fall sollte man bei einem Infekt Sport machen oder körperlich hart arbeiten, da dies zu späteren Herzerkrankungen führen kann und zur Verschlimmerung der Krankheit beiträgt. Des Weiteren gilt es abzuschalten, sich auch geistig zu entspannen, sich nicht über die Krankheit zu ärgern, sondern diese zu akzeptieren und die wertvolle Auszeit zu genießen. Positives Denken verbessert nachweislich den Heilungsverlauf.
Um die Schmerzen im Kopf, am Hals, im Rachenraum oder an den Gliedern zu lindern, empfiehlt sich die Einnahme von Aspirin + C Brausetabletten. Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure ist ein natürlicher, aus Weidengewächsen gewonnener Wirkstoff. Er wirkt schmerzlindernd, blutgerinnungs- und entzündungshemmend sowie fiebersenkend. Zusammen mit dem Vitamin C wird die Immunabwehr zusätzlich unterstützt. Ein weiteres sinnvolles Präparat zur Stärkung des Immunsystems ist das lebenswichtige Spurenelement Zink. Mit Zink Verla habe ich im Krankheitsfall bislang sehr gute Erfahrungen gemacht und bin damit schneller als sonst wieder auf die Beine gekommen.
Treten Halsschmerzen und Rachenentzündungen auf, sorgt ein heißer Salbei Tee für eine angenehme Linderung im Halsbereich. Seine desinfizierende Wirkung, besonders im Rachenbereich, ist allgemein bekannt. Zudem schmeckt er sehr gut und wärmt angenehm den angekratzten Hals. Auch bei einer Seitenstrangangina und sonstigen Rachenentzündungen hat mir dieser Tee bislang sehr gut getan, wobei bei bakteriellen, sehr schmerzhaften Erkrankungen unmittelbar der Arzt aufgesucht werden sollte. Als ich mit starken Schmerzen im Rachenbereich sogar richtig gerne zum Arzt gegangen bin, haben erst Antibiotika für eine nachhaltige Linderung der Rachenentzündung sorgen können. Manchmal schlagen die verschriebenen Antibiotika jedoch nicht an, da Bakterien bereits Resistenzen gebildet haben können und somit unter Umständen ein anderes Antibiotikum eingenommen werden muss. Es versteht sich von selbst, dass ein Antibiotikum vollständig, wie vom Arzt verordnet, aufgebraucht werden muss, damit es zu solchen Resistenzen nicht kommen kann.
Wenn die Erkältung sehr stark ist und die Nasennebenhöhlen verstopft sind, helfen Dampfbäder mit Kamille oder Pfefferminze bei der Befreiung der verstopften Atemwege und Nasennebenhöhlen und der damit oft verbundenen Kopfbeschwerden. Ein Dampfbad erfolgt durch heißgekochtes Wasser und unter Zugabe des Wirkstoffes, der wie der Plastik-Behälter in der Apotheke gekauft werden kann. Nach dem wohltuenden Dampfbad sollten Sie für einige Zeit im Warmen bleiben und das Einatmen der kalten Luft im Freien zunächst vermeiden.
Bei leichten Magenschmerzen und im Falle eines Völlegefühls hilft insbesondere das Trinken eines heißen Pfefferminztees. Auch ein Kamillentee räumt den Magen auf, wirkt antibakteriell und lindert die Magenbeschwerden. Zuletzt sorgt ein einfacher Klarer für eine medizinische Reinigung des Magens und des Halsbereiches. Ein hochprozentiger Schnaps in Maßen genossen, sorgt für ein angenehmes Brennen im Hals und in der Magengegend. Danach kommt es in der Regel bereits nach nur wenigen Minuten zum befreienden Aufstoßen.