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Flores: Drachen, Mantas, Serpentinen ...
Ein Reisetipp für Leute, die ein bisschen Abenteuer suchen und keinen gesteigerten Wert auf Luxus und Komfort legen |
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| Tauchen im Komodo-Nationalpark
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von: babsipauz |  12.06.2008 21:18:30
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Indonesiens bekannteste Urlaubsdestination – die “Götterinsel” Bali – ist fast jedem Asien-Reisenden ein Begriff. Flores hingegen, die kleine Sundainsel, die nur eine Flugstunde weiter östlich liegt, ist von den großen Touristenhorden bisher verschont geblieben und wird unter Insidern immer noch als Geheimtip gehandelt.
Grund genug, dem mühsamen mitteleuropäischen Winter und Weihnachtsrummel den Rücken zu kehren und wieder einmal abseits abgetretener Touristenrouten ins indonesische Leben einzutauchen.
Vor dem Inlandsflug an die Westküste von Flores wird man erst einmal mit Sack und Pack auf eine Waage gestellt. Voluminöse Tauchrucksäcke ernten dabei mißbilligende Blicke, wenn das deutlich erhöhte Brutto-Passagiergewicht auf den Tickets vermerkt wird. Dunkle Vorahnungen bezüglich des verwendeten Fluggeräts machen sogleich im Flüsterton unter den wenigen weißhäutigen Fluggästen die Runde.
Die zweimotorige Fokker, die den verblichenen Aufschriften zufolge aus spanischen Diensten ausrangiert wurde, macht jedoch einen ganz zuverlässigen Eindruck. Allerdings wird hier jedes Kilo Zuladung penibel ausgenützt: Außer Reis und Früchten muss so ziemlich alles von anderen Inseln am Luft- oder Seeweg nach Flores transportiert werden, da es dort weder Industrie noch ausgeprägtes Handwerk gibt. Dies bekommt man beispielsweise in Zeiten anhaltender Monsunstürme zu spüren, wenn die Preise für das hervorragende indonesische Bier “Bintang” in ungeahnte Höhen schnellen, weil der Nachschub komplett ausbleibt.
An der Westküste angekommen verschlägt es die meisten Besucher sofort in den vorgelagerten Komodo-Nationalpark mit seinem weitläufigen Inselgewirr. Das Tauchen dort kann nur wärmstens empfohlen werden. Man muss lediglich bereit sein, die Herrschaft über so manchen Tauchgang an reißende Strömungen abzugeben. Belohnt wird man dafür mit absolut unversehrten Korallenriffen, einem extrem reichen Fischbestand und insbesondere mit einer unglaublichen Anzahl riesiger Mantas.

Fazit: Der Komodo-Nationalpark ist ein Paradies für Taucher und Unterwasserfotografen: Egal ob intakte Unterwasserlandschaften, Großfische oder Kleinvieh für die Makro-Linse – alle Vorlieben werden ausgiebig bedient.
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Tags: Tauchen, Komodo, Flores, Indonesien, Nationalpark
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| Zu Besuch bei den Komodo-Waranen und in der Hobbit-Höhle
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von: babsipauz |  12.06.2008 21:19:30
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Einmal an der Westküste von Flores angekommen, sollte man sich einen Besuch bei den Komodo-Waranen natürlich nicht entgehen lassen. Das Briefing vor Betreten der Insel Rinca, wo noch rund 1200 dieser Monster frei herumlaufen, ist kurz und sogar auf Indonesisch leicht zu verstehen: Die Ranger mit den Holzprügel schauen zwar sehr umsichtig, aber wenn's ums Ganze geht rennen sie genauso um ihr Leben, wie es man es selbst gefälligst auch tun sollte. Zudem sollte man sich immer in Reichweite eines erkletterbaren Baums aufhalten, in dessen Ästen man angeblich sicher ist. Fragt sich nur, wer das Biest dann verscheucht bevor der Besucher elendiglich verdurstet ist. ;-)

Nachdem man im Komodo-Nationalpark die Tage größtenteils auf schaukelnden Booten verbracht hat, ist der Magen optimal trainiert für die Überlandfahrt nach Osten. Über enge Serpentinen pendelt man zwischen Meereshöhe und weit über 1000 Meter hohen Vulkankegeln. Um diese Fahrt nervlich intakt und in Urlaubsstimmung zu überstehen, sollte man sich tunlichst um einen guten Fahrer umsehen, von dem man annehmen kann, dass er das Ganze ebenfalls heil überstehen will. Die Landschaft ist dafür wirklich einzigartig und es gibt einiges zu sehen: Die Höhle, in der die Fossilien der “Hobbits” gefunden wurden, traditionelle Dörfer, Arak-Brennereien, Ikat-Webereien und natürlich auch die Kraterseen des Kelimotu, die alle paar Jahrzehnte ihre Farbe wechseln.

Auch im Osten gibt es wunderschöne Tauchplätze. Die Korallen haben sich seit dem großen Erdbeben und Tsunami 1992 wieder prächtig erholt. Von Maumere aus kann man schließlich mit einem Zwischenstopp auf Sumba wieder zurück in die Zivilisation nach Bali fliegen – sofern das Wetter dies gerade zulässt. :-)
Fazit: Alles in allem ein wunderbarer Trip für Leute, die ein bisschen Abenteuer suchen und keinen gesteigerten Wert auf Luxus und Komfort legen.
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Tags: Flores, Indonesien, Vulkane, Hobbits
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