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Floki und sein Kater Schlopp-Motz

Autor: FiLaLi
Beschreibung:

Geschichte zur Unterhaltung für Kinder und Erwachsene

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Floki und sein Kater Schlopp-Motz
von: FiLaLi |  20.08.2008 12:21:55

Hallo, ich bin Floki. Ich wohne mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester Amelie in Neckelsheim. Davon hast du bestimmt noch nichts gehört. Wir wohnen auch nicht in einer Stadt, sondern auf dem Land. In unserem Dorf Neckelsheim wohnen nämlich nur zweihundert Menschen, das ist nicht viel. Fragt doch mal Eure Eltern, wie viele Menschen in Eurem Dorf oder Stadt wohnen. Ich bin mir sicher es sind mehr.

 

Seit dem letzten Sommer gehe ich in die 1. Klasse und meine Schwester in den Kindergarten. Seitdem ich in der Schule bin, geht sie gar nicht mehr gern in den Kindergarten. Sie sagt immer, dass sie auch schon groß sei und endlich auch in die Schule gehen will. Mama sagt dann, sie sei noch nicht groß genug und, dass das nicht geht, weil sie doch erst 4 Jahre alt ist. Ich bin 6 Jahre alt und freue mich sehr auf meinen 7. Geburtstag. Der ist in einer Woche. Weißt du, wie oft ich noch schlafen muss? Genau, sieben Mal. Gestern habe ich mit Mama besprochen, wen ich alles einladen möchte. Sechs Kinder darf ich einladen. Wenn ich mich dazu zähle, sind wir sieben Kinder, genau so viele, wie alt ich werde. Papa hat gesagt, dass das bei ihm früher auch so war. So alt wie er wurde, so viele Kinder durfte er einladen. Er hat mit seinen Eltern früher in Hamburg gelebt, in einer großen Stadt, ohne einen Garten und auch ohne Tiere. Er sagt dann auch immer wie gut wir es doch haben, auf dem Land aufzuwachsen. Meine Cousine Lisa wohnt in der Stadt, wenn sie uns besucht sagt sie immer, dass es hier stinkt. Nach Schwein fügt sie dann immer noch dazu. Ich rieche das zwar auch nicht gerne, aber auf meinen Garten, die vielen tollen Bauernhöfe und die tollen Wiesen zum Herumtoben will ich auf gar keinen Fall verzichten. Wir haben auch ganz viele Tiere auf dem Land und Bauernhöfe mit ganz vielen Tieren. Welche Tiere leben auf einem Bauernhof? Ja, richtig: Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde, Enten, Gänse, Hühner, Mäuse, Esel, Hasen und natürlich Katzen. 

 

Ich habe auch eine Katze oder besser: Einen Kater. Das ist nämlich eine männliche Katze. Er heißt Schlopp-Motz und Amelie hat einen Hasen. Der heißt heute Murmel. Sie denkt sich jeden Tag einen neuen Namen für ihn  aus, dabei haben wir ihr alle schon so oft gesagt, dass sie bei einem Namen bleiben soll, denn der Hase gewöhnt sich an seinen Namen und an den Klang wie sie ihn ruft. Schlopp-Motz hört nämlich sehr gut, wenn ich seinen Namen rufe. Papa sagt, das sei eh alles Paper-la-pap, denn die Tiere kommen nur, weil sie darauf reagieren, wie wir sie ansprechen und nicht darauf hören ob sie nun Miez oder Mauz heißen. Wenn ich Schlopp-Motz rufe, klingt das ganz anders als wenn ich nach Mama oder nach Papa rufe. Es klingt dann in etwa so: Schlooooooooopp-Moooooooootz. Dann weiß er dass ich ihn meine und schwupps ist er da. Mama findet, dass sich eine Katze sehr gut merken kann wie sie gerufen wird und deshalb auch immer gleich kommt. Natürlich gebe ich ihm dann auch mal ein Leckerli. Was meint ihr, was mag Schlopp-Motz am liebsten essen? Genau, er  mag gerne ein Stück Wurst, oder auch mal ein bisschen Milch. Doch bei der Milch muss man vorsichtig sein, denn Katzen gehören zu der Gattung der Säugetiere. Das heißt, wenn sie auf die Welt kommen, werden sie von ihren Müttern gestillt. Das werden wir Menschen ja auch von unseren Müttern wenn wir noch ein Baby sind. Schlopp-Motz hat also als kleiner Kater an der Brust, bei Katzen und Hunden heißt das Zitze, seiner Mama Milch getrunken. Die Milch stellt die Mama in ihrem Körper her, wenn sie kleine Babys hat und diese versorgen muss. Katzenbabys haben nämlich die Augen noch zu, wenn sie auf die Welt kommen. Das ist auch ein Grund, weswegen sie noch an der Zitze der Mama trinken müssen, denn alles andere könnten sie ja gar nicht sehen. Da Schlopp-Motz ja nun groß ist und selber fressen und trinken kann, von welchem Tier müsste ich denn dann die Milch für ihn nehmen? Denkst du an eine Kuh? Genau richtig. Wir trinken die Milch von den Kühen. Kühe sind nämlich auch Säugetiere und geben ihrem Baby auch Milch. Die Kuh hat keine Brust und auch keine Zitze, sondern ein Euter. Daran trinkt das Kalb der Kuh, so nennt man übrigens das Baby von der Kuh. Wenn das Kalb dann groß genug ist und es selbstständig fressen und trinken kann, melken wir die Kuh einfach weiter und bekommen die Milch, die das Kälbchen nicht mehr braucht und wir im Supermarkt kaufen können. Das geht aber nicht bei allen Säugetieren. Katzen sind so klein, dass sie gar nicht genug Milch für uns Menschen haben würden. Kennt ihr noch ein Tier, dessen Milch wir auch trinken können? Ich gebe euch einen Tipp, es hat ein dickes weiches Fell! Na, schon eine Idee? Richtig, ein Schaf! Manche Menschen vertragen die Milch von den Kühen nicht so gut, sie kriegen dann Bauchschmerzen, deshalb trinken sie dann die Milch von Schafen oder Ziegen. Bei Katzen ist das auch so, sie kennen nur  die Milch ihrer Mama und wenn wir ihnen jetzt Kuhmilch oder Schafsmilch geben, können sie auch Bauchschmerzen bekommen. Also sollten wir den Katzen lieber etwas anderes zur Belohnung geben.

 

Tags: 

Katze, Haustier, Kater, Kinder, Geschichte

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