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Floki im Zoo

Autor: FiLaLi
Beschreibung:

Unterhaltung für Kinder und Erwachsene

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Floki im Zoo
von: FiLaLi |  20.08.2008 12:26:18

Hallo, ich bin Floki. Heute bin ich mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester Amelie im Zoo. Wir waren schon ganz früh da. Mit unserer Jahreskarte sind wir an den Kassen vorbei gegangen und haben schnell den Zoo-Eingang hinter uns gelassen. Nun konnte die Reise beginnen. In dem Prospekt, das wir von der Frau am Einlass bekommen haben, konnten wir sehen wann die Tiere gefüttert werden und wann sie eine Vorführung machen.

 

Mir gefallen die Löwen am besten. Mama und Amelie wollen sich gleich eine Vorführung der Pinguine und Robben ansehen. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was Papa und ich in der Zeit gemacht haben, als Mama und Amelie bei der Vorführung waren. Ist doch ganz klar, wir waren bei der Fütterung der Löwen.

 

Wir haben uns einen Platz gesucht, wo wir den Löwen ganz toll beobachten konnten. Aber wisst ihr was der Löwe gerade macht? Ja, richtig…. Er schläft. Manchmal bewegt er sich von der einen auf die andere Seite. Wenn er das macht, sagt Papa immer: „Floki, jetzt, jetzt steht er auf und wird loslaufen und uns zeigen wie toll er aussieht. Ich wurde ganz aufgeregt, aber leider war es wieder nur ein Fehlalarm.

 

Jeden Mittwoch und Freitag um 10 Uhr bekommen die Löwen ihr Futter. Jetzt ist es halb zehn, also noch eine halbe Stunde bis die Löwen gefüttert werden. Leider ist die Fütterung der Löwen und die Show der Meerestiere zur gleichen Zeit. Denn wenn Amelie jetzt auch hier wäre, hätte ich gerne mit ihr etwas gespielt, so wäre die Zeit, bis es 10 Uhr ist, schneller vergangen.

Gerade fing ich an mich zu langweilen. Ich dachte, dass ich wohl auch besser zu der Show der Meerestiere hätte gehen sollen, doch dann…. Auf einmal sprang der Löwe auf, streckte seine Hinterbeine aus, schüttelte seinen Kopf mit den vielen Haaren und brüllte ganz laut „braaaahhhhh“. Ich habe mich erschrocken und Papa legte seine Hand auf meine Schulter. Er sagte, hier kriegen wir aber eine tolle Vorführung, das ist ja spannend wie in einem Krimi. Der Löwe lief zu den anderen Löwen, sie waren weiblich und hatten längst nicht so eine schöne Mähne wie der Chef. Sie fauchten ihn an und verteidigten so ihren Platz in der Sonne, wo sie sich räkelten. Jetzt begann Musik zu spielen, sie war ein wenig schaurig, fast so wie in einem Dschungel. Man hörte Affen schreien und ich schaute gleich in den Himmel, ob sie vielleicht über uns in den Bäumen sitzen würden, oder doch nur in dem Lied vorkommen. Ich rutschte bei Papa auf den Schoß und schloss die Augen. Ich stellte mir vor das ich ein Löwen-Dompteur bin und die Löwen auf mein Kommando hören.

Ich würde eine Peitsche laut in die Luft schlagen und die Löwen auf mein Kommando auf einer Rolle balancieren oder sogar über mich hinüber hüpfen lassen.

 

Als ich meine Augen wieder aufmachte, war es still geworden. Kein Löwe mehr zu sehen. Statt dessen ein Mann in einem grünen Anzug. Darauf stand „Tierpfleger“. Er stand hinter einer Glaswand und winkte uns zu. Ich fragte Papa ob das der Dompteur sei? Nein, sagte er. Das ist der Löwen-Tierpfleger. Tierpfleger sind so etwas wie die Eltern der Löwen. Sie kümmern sich darum das das Gehege sauber gemacht wird, geben ihnen das Fressen, oder bauen ihnen etwas zum spielen. Jetzt hat der Tierpfleger die Löwen in das Innengehege gelockt und macht das Außengelände sauber, auf dem sie ja eben noch in der Sonne gelegen haben und wir sie beobachten konnten.

 

Wann kommen die Löwen wieder und wann bekommen sie endlich etwas zu fressen? Wollte ich von Papa wissen. Papa sagte, jetzt kann es nicht mehr lange dauern. Sieh mal, der Tierpfleger verlässt schon das Gehege. Die Musik wurde jetzt lauter und zugleich ein bisschen unheimlich. Denn nun kamen sie. Mit lautem Gebrüll und großen kräftigen Sprüngen schossen sie auf ihr Fressen zu. Jeder schnappte sich ein großes Stück Fleisch und ging in eine Ecke oder an einen ruhigen Platz. Wir hatten Glück, der große Löwe, der vorhin noch direkt vor uns geschlafen hat, kam wieder zu uns und legte sich gleich hinter die Glasscheibe, so dass wir ihn sehr gut beobachten konnten. Wir konnten seine großen Zähne sehen. Toll so eine Fütterung. Doch ehe wir uns versahen, war das Fleisch aufgegessen und die Fütterung schon wieder vorbei. Nun lag der Löwe da und leckte mit seiner Zunge über sein Fell. Genauso macht Schlopp-Motz das auch. Das ist richtig sagte Papa, dein Schlopp-Motz ist nämlich auch eine „Raub“-Katze, nur eben kleiner und deshalb nicht so gefährlich.

 

Ich wollte jetzt noch mehr Tiere bestaunen und vielleicht sehen wir Heute ja auch noch eine weitere Fütterung. Ob die auch wieder so ein Erlebnis wird?
 

Tags: 

Kind, Löwe, Tiere, Eltern

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