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Filesharing für Anfänger - Eine Einführung in Rapidshare und Co

Autor: Murrich
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Ausgewählte Artikel aus meinem Blog datentausch.over-blog.de - Wie arbeiten Raubkopierer? Was ist Filesharing? und mehr...

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Eine Einführung in Filesharing
von: Murrich |  15.02.2009 18:39:22

Filme, Spiele, Musik, Programme, Ebooks. Alles wird heute im Netz angeboten, in einer Vielfalt, von der jeder Plattenladen oder Softwarehändler nur träumen kann. Wenn man etwas im Netz nicht findet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt nicht existiert hoch. Und der unaussprechliche Wahnsinn dieses „Filesharings“ liegt im Preis der angebotenen Daten – diese sind nämlich meist umsonst, wenn man weiß, wie man es anstellt.

Ich will hiermit keinesfalls zum Downloaden illegaler Dateien anregen, sondern darüber aufklären. Aufklären, wie es sein kann, dass dein Kumpel andauernd Filme auf seinem Rechner schaut, die noch nicht einmal im Kino zu sehen sind und aufklären, woher dein Sohn schon wieder das neueste Computerspiel hat, das er sich von seinem jämmerlichen Taschengeld niemals hätte leisten können. Und ich will ebenfalls darüber aufklären, warum der PC des kleinen Nachbarjungen von der Polizei abgeholt wurde. Solche Aktionen, wie die beschriebenen finden überall und in viel gewaltigeren Ausmaßen statt.

Ich möchte hier die Methoden, Vorteile, Nachteile und die Gefahren des Filesharings vor allem den Leuten näher bringen, die sich bisher wenig damit befasst haben, aber natürlich auch allen anderen, die einfach mehr darüber erfahren möchten.


 

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Filesharing, Download, Internet, Raubkopien

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Methoden des Filesharings
von: Murrich |  15.02.2009 18:56:04

Filesharing kann in verschiedenen Formen stattfinden. Ich selbst erinnere mich noch, wie ich mit meinem 56k Modem so um die drei Stunden brauchte, um ein einziges Lied herunterzuladen. Zu der Zeit waren die P2P Tauschbörsen Morpheus und anschließend KaZaA populär. Diese Netzwerke bauten darauf auf, dass ein Benutzer eine Datei zum Download anbot, andere diese direkt von seinem Rechner herunterluden und dann selbst weiterverteilten, was eine höhere Geschwindigkeit zur Folge hatte, je mehr Benutzer eine Datei besaßen.

Vor dieser zeit gab es dutzende andere Methoden und auch die gerade beschriebenen sind nicht mehr zeitgemäß. Morpheus, Kazaa und ähnliche s.g. Filesharing-Clients sind zwar noch zum Download verfügbar. Erfahrungsgemäß sind hier mittlerweile jedoch mehr Viren im Umlauf, als brauchbare Daten.

Des Weiteren hat die Downloadgeschwindigkeit sich dank immer schnellerer DSL-Leitungen im Laufe der Jahre so drastisch gesteigert, dass ein komplettes Album einer Band theoretisch in weniger als einer Minute heruntergeladen sein kann. An ganze Filme war zu 56k Zeiten noch gar nicht zu denken, diese wurden höchstens per Post getauscht.

Die heute populärste Methode, die die Raubkopierer zum Anbieten ihrer Dateien verwenden, nennt sich One Click Hoster, abgekürzt auch OCH. Hierbei greifen die Downloader nicht mehr direkt auf den Rechner des Uploaders zu, sondern dieser lädt seine Dateien einmalig auf den Server eines One Click Hosters, von welchem diese dann wieder heruntergeladen werden. Somit hängt die Downloadgeschwindigkeit auch nicht mehr von den teilnehmenden Benutzern ab, sondern von der des Servers, auf dem die Dateien "gehostet", sprich gespeichert oder angeboten werden. Natürlich ist die Geschwindigkeit durch den jeweiligen DSL Anschluss limitiert, d.h. man kann nur laden, was die Leitungen auch hergeben.

Einer der bekanntesten OCH ist rapidshare. Wer diesen Begriff in letzter Zeit nur allzu oft gehört hat und sich nach Anklicken des gerade genannten Links noch weniger darunter stellen kann als vorher, warte gespannt auf meinen nächsten Beitrag, in dem ich Rapidshare genauer unter die Lupe nehmen werde. Und wer das alles schon weiß und damit umgehen kann, wird vielleicht auch noch einige Neuigkeiten erfahren.
 

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Filesharing, Rapidshare, Downloads

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Rapidshare kurz erläutert
von: Murrich |  16.02.2009 21:52:10
Rapidshare ist derzeit wohl einer der gefragtesten Internetdienste überhaupt, und das zu Recht. Denn das ein-Klick-Filesharing eröffnet völlig neue Dimensionen für Internetnutzer, die ihre Daten anderen zugänglich machen wollen, vor allem jedoch für Raubkopierer.

Besucht man die Startseite von Rapidshare, wird einem der ganze Hype darum wohl schleierhaft bleiben, denn hier findet der interessierte Besucher nichts zum herunterladen. Die Dateien liegen zwar auf den Servern von Rapidshare, der Trick ist jedoch, dass nur derjenige Dateien herunterladen kann, der einen direkten Link zu selbigen erhalten hat. Diese verteilt der Uploader selbst.

Bei Rapidshare kann jeder direkt und ohne Anmeldung hoch- und runterladen. So kann man einfach mehreren Freunden die Fotos vom letzten Saufgelage zukommen lassen und genauso einfach können Raubkopierer dort ihre Waren verteilen.
Dies ist als sogenannter „Free User“ mit Einschränkungen verbunden, wie z.B. Geschwindigkeitseinbußen und Wartezeiten vor dem Download. So gibt es weiterhin „Premium Accounts“, für die die Benutzer zahlen und dadurch Vorteile wie u.a. unbegrenzte Geschwindigkeit erhalten.

Wer will kann das Downloaden per Rapidshare hier einmal am Album In Rainbows von Radiohead ausprobieren. Dieses stellte die Band im Jahr 2007 selbst kostenlos zur Verfügung (nachzulesen hier). Diese Datei ist somit nicht illegal! Viele andere sind es jedoch, obwohl Rapidshare eigentlich zum Tauschen größerer persönlicher oder geschäftlicher Daten gedacht war.

Warum auf Rapidshare so viele illegale Dateien gehostet sind, wie diese ausfindig gemacht werden können, warum es strafbar ist, diese herunterzuladen und warum dennoch kein Ende in Sicht ist, soll in weiteren Beiträgen hier erläutert werden.
 

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rapidshare, downloads, internet

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Rapidshare: Archive, Parts und Tools
von: Murrich |  17.02.2009 15:39:21
Wer schon einmal mit Rapidshare gearbeitet hat, dem wird aufgefallen sein, dass dort mehrere Dateien meist in einer „.rar“, „.zip“ o.ä. Datei zusammengepackt sind, welche sich z.B. mit dem Tool Winrar erstellen und entpacken lassen. Nur so lassen sich mehrere Dateien gleichzeitig hoch- und runterladen. Ein weiterer Vorteil dieser s.g. Archive ist, dass diese mit einem Passwort geschützt werden können. Dadurch lässt sich verhindern, dass jemand, der zufällig an den Link gekommen ist, die Dateien einsehen kann.

Bei Rapidshare beträgt die maximale Größe einer Datei 200 mb. Da ein Film z.B. aber mindestens ca. 700mb groß ist, wird dieser von den Uploadern „gesplittet“, sprich in mehrere Teilarchive aufgeteilt, die alle einzeln heruntergeladen werden müssen und beim Entpacken durch Anklicken des ersten Teils (Parts) automatisch wieder zusammengefügt werden.
Hier wird dem Free User schnell ein weiterer Nachteil bewusst werden. Er muss nach jedem Part, den er geladen hat, 15 Minuten warten, es sei denn, er stellt von Hand oder mit einem entsprechenden Programm seine Internetverbindung neu her, um eine andere IP zu erhalten.

Um den Downloader das Leben zu erleichtern, wurden deshalb Programme wie der jDownloader entwickelt, welche die Downloads verwalten, neue Internetverbindungen herstellen (reconnecten), automatisch Passwörter eingeben und entpacken können.


 

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rapidshare, filme, downloads, internet

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