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Dunkle Seiten der Technik

Autor: basti
Beschreibung:

Technik versüßt unser Leben. Aber es gibt auch Erfindungen, die Tod, Qual, Folter mit sich bringen

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Das kuschelige Wohnzimmer der technikfreundlichen Gesellschaft
von: basti |  11.11.2008 16:31:59

Wir leben in einer überaus technikfreundlichen Gesellschaft. Geschirrspülmaschinen und andere Haushaltsgeräte versüßen uns den Alltag. Durch Autos, Flugzeuge und das Internet können wir uns und unsere Daten rund um den Erdball schießen. Die Welt erscheint uns kleiner, alles und jeder ist durch Maschinen und Technik erreichbar geworden.

Wir begrüßen den Fortschritt und feiern enthusiastisch jede technische Neuerung. Was neu ist, ist besser als das Alte. Neues ist unterhaltsamer, umweltschonender, stylischer, klimafreundlicher, es bringt uns höher, schneller, weiter.

Gerne verdrängen wir dabei die dunkle Seite der Technik. Maschinen, Geräte, Methoden, die nur dazu gedacht sind, Menschen zu quälen, zu foltern, zu töten. Unsere gut eingerichteten Wohnungen könnten innerhalb von Minuten zerstört sein. Die ganze Welt lässt sich gar vollends verwüsten und vernichten.

Damit das Wohnzimmer zu Hause so schön kuschelig bleibt, wie wir es haben wollen, können wir den Kopf in den Sand stecken und die ganzen Schlechtigkeiten verdrängen. Oder wir setzen uns bewusst damit auseinander. Auch dadurch allein wird sich die Welt nicht verbessern. Aber im Gegensatz zur „Kopf in den Sand-Strategie“ gibt es wenigstens eine Chance dafür.

 

Tags: 

technik,erfindung,folter,mord,qual,verbrechen

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Atombomben
von: basti |  11.11.2008 20:31:45

Der Mensch wird in der Fachliteratur zahlreicher Wissenschaftsdisziplinen wiederholt als intelligentes Wesen beschrieben. Die biologische Verhaltensforschung sieht den gravierenden Unterschied zwischen Mensch und Tier darin, dass der Mensch (und einige Menschenaffen) verschiedene Werkzeuge verwenden. Mit Hilfe von Steinen lassen sich Nüsse knacken. Unter Verwendung von dünnen Ästen lassen sich proteinreiche Termiten aus ihrem Bau stochern.


Wer möchte an dieser Stelle glaubhaft widerlegen, dass eines der ersten Werkzeuge des intelligenten Menschen ein Knüppel war, mit dem er einem anderen Wesen den Schädel eingeschlagen hat?


Was waren das noch für friedliche Zeiten, in denen Kämpfe mit einfachen Knüppeln ausgefochten wurde. Man musste dem anderen noch in die Augen schauen, wenn man ihn ernsthaft verletzen oder gar töten wollte. Man musste sich dem anderen schon nähern, wenn man ihm ans Fell wollte. Selbst geworfene Steine überbrückten nur kurze Distanzen.


Bewaffnete Konflikte der heutigen Zeit ähneln eher modernen Computerspielen als den Waffengängen vor wenigen Generationen. Dem Opfer bereitet esl wenig unterschied, ob der Tod durch Erschlagen, Erschießen oder Atomisierung herbeigeführt wird. Das Leben ist und bleibt verloren.


Dem heutigen Täter hingegen wird der Job leicht gemacht. Vernichtungswaffen lassen sich bequem per Computer steuern. Der Arbeitsplatz eines kriegerischen Mörders ist eher mit einem Sachbearbeiterposten einer Behörde vergleichbar und keinesfalls mit den Knüppelschwingern der Vergangenheit.


Ich kann keine Form menschlicher Aktivität pauschal gutheißen oder rechtfertigen, die Tod herbeiführt. Aber mit den Atomwaffen ist der Mensch eindeutig zu weit gegangen.


China, Russland, USA, England, Frankreich: Sie alle sind im Besitz von Atomwaffen. Und testen sie, um militärische Macht zu demonstrieren.



Atombombenexplosionen


Chinesische Atomwaffentests




Die Schockwelle einer getesteten Atomwaffe erreicht noch die Zuschauer, die viele Kilometer entfernt sind.





Eine unter Wasser gezündete Atombombe.




Ebenfalls unter Wasser gezündet, diesmal aus der Vogelperspektive





Eine im Untergrund gezündete Atombombe. Wie zynisch ist es, der Atombombe eine friedliche Nutzung zu unterstellen? Als Ersatz für TNT bei Bergbauarbeiten?




Der Blick auf eine Zukunft, die es so hoffentlich nie geben wird: Der globale Atomkrieg.





Bittere Realität sind allerdings die Atombombenangriffe der Amerikaner auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki.1 Die Kapitulation Japans wurde nuklear erzwungen.


Hiroshima






Die direkten Folgen der Bombe sind hier zu sehen. Die Spätfolgen dauern bis heute an.





Nagasaki






1Quelle: Wikipedia

 

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atom,bombe,nuklear,bedrohung

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Wasserstoffbomben
von: basti |  11.11.2008 20:49:53

Der Mensch ging mit der Atombombe zu weit. Mit der Wasserstoffbombe ging er noch einen Schritt weiter. Die Wasserstoffbombe holt die Reaktion auf die Erde, die auf der Sonne abläuft: Kernfusion, die Verschmelzung zweier Wasserstoffatome.

Um die Energie, die für eine Kernfusion benötigt wird, innerhalb von Sekunden bereitzustellen, wird eine herkömmliche Atombombe gezündet. Die Sprengkraft einer Wasserstoffbombe (Kernfusion) beträgt das Vielfache einer Atombombe (Kernspaltung).

Der erste Test einer Wasserstoffbombe. Welche Form von wissenschaftlichem Fortschritt wird uns hier kühl demonstriert? Welche technische Errungenschaft steht im Zusammenhang mit der Wasserstoffbombe, außer, dass die Vernichtung der Menschheit und der ganzen Welt noch etwas wahrscheinlicher und leichter durchführbar geworden ist?




Die erste britische Wasserstoffbombe



Unterirdischer Test einer Wasserstoffbombe




Zar-Bombe - die stärkste jemals gezündete Kernwaffe




Dazu aus der Wikipedia:

Die Bombe wurde am 30. Oktober 1961 um 11:32 Uhr Moskauer Zeit über dem Testgelände in der Mitjuschikabucht auf der Insel Nowaja Semlja gezündet. Sie wurde von einem modifizierten Tupolew Tu-95N-Bomber in über 10.000 Meter Höhe abgeworfen und durch einen Fallschirm abgebremst, um dem Flugzeug ausreichend Zeit zum Verlassen des Testgebietes zu geben. Die Explosion fand in einer Höhe von ca. 4.000 m statt. Der Feuerball berührte den Erdboden, der Atompilz erreichte kurzzeitig eine Höhe von ca. 64 km; die stabile Endhöhe dürfte zwischen 40 und 50 km betragen haben. Die von der Bombe erzeugte Druckwelle war so stark, dass sie noch bei ihrer dritten Umrundung der Erde messbar war.

Die Sprengkraft der Bombe betrug – je nach Quelle – 50 bis 60 Megatonnen TNT-Äquivalent und war damit mehr als 3.800-mal stärker als die der Hiroshima-Bombe Little Boy, deren Sprengkraft auf etwa 13 Kilotonnen geschätzt wird. Sie war auch etwa drei- bis viermal so stark wie „Castle-Bravo“, die größte getestete US-amerikanische Bombe.

Die von einem Team um den späteren Dissidenten Andrej Sacharow konstruierte Bombe wog 27 Tonnen, war acht Meter lang und zwei Meter breit. Militärisch war diese Bombe, unter anderem aufgrund ihres hohen Gewichtes, jedoch unbrauchbar und von vornherein als reine Machtdemonstration im Zuge des Kalten Krieges konzipiert.1



1Quelle: Wikipedia

 

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kern,waffen,wasser,wasserstoff,bombe

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Wo liegen die Grenzen von Wissenschaft und Forschung? - Diskussion
von: basti |  11.11.2008 21:13:39
Vielleicht habt ihr in diesem Thema bereits über Wasserstoff- und Atombomben gelesen. Vielleicht kennt ihr euch auch auf anderem Wege mit diesen Themen aus.

Mich lässt die Frage nicht mehr los: Wie können sich Menschen das Recht herausnehmen, derartige Technik zu entwickeln? Das Totschlagargument lautete wohl: Wenn wir (z.B. Amerikaner) es nicht entwickeln, dann werden es die Russen oder die Deutschen tun und uns weit voraus sein.

Aber kann man dieses Argument wirklich zulassen? Leider kann diese Diskussion nichts rückgängig machen. Aber hätten sich die Wissenschaftler nicht weigern müssen, Waffen mit dem Potential der Massenvernichtung zu entwickeln? Die Wirkung war ihnen aus der Theorie bestens bekannt.

Oder ging es ihnen in erster Linie darum, Theorien zu bestätigen? Gerade für junge, ambitionierte Wissenschaftler kann es der absolute Lebenstraum sein, an einem Projekt zu arbeiten, das theoretische Vermutungen Wirklichkeit werden lässt.

Nur: Wer kann persönliche Ziele über die Existenz allen Lebens setzen?

Wahrscheinlich hat sich auch niemand wirklich verantwortlich gefühlt. Die Wissenschaftler dachten vielleicht, sie tun nur ihren Job und liefern den Politikern und dem Militär ein in Auftrag gegebenes technisches Gerät. Die Militärs und die Politiker fragten sich, warum sie nicht einsetzen sollen, was technisch möglich ist. Schließlich benutzen sie bloß etwas, was sie nicht selbst entwickelt haben. Und letzten Endes zwinge der Feind sie dazu, mitzuhalten.

Wie bewertet ihr das ganze? Ist das alles Geschichte, die uns heute gar nicht mehr beschäftigen sollte?

Dagegen spricht, dass die atomare Strahlung der Atombombenzündungen auch heute nich messbar sind. Und wer weiß schon, welche Gefahr von Atomwaffen ausgeht, die munter in der russischen Pampa vor sich hin rotten. Vielleicht bricht ja der Atomsturm über uns alle hinein, ohne dass ein menschliches Wesen überhaupt auf den "roten Knopf" gedrückt hat. Irgendwo eine Fehlzündung durch technischen Defekt und die Kettenreaktion der Atomgeschosse nimmt ihren Lauf..

Ich bin gespannt auf eure Kommentare! Übt euch bitte nicht in Zurückhaltung, sondern lasst bitte mich und alle anderen wissen, wie ihr darüber denkt.

 

Tags: 

diskussion,forschung,wissenschaft

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