Donegal liegt im Nordwesten von Nordirland. Die Grafschaft Donegal hat eine von den Wogen des Atlantiks zerklüftete Küste. An den steilen Klippen nisten Papageientaucher und Sturmvögel. Im Hinterland von Donegal findet der Urlauber eine interessante Heidelandschaft und Hochmoore. Diese schwermütige Region ist durchzogen von Feldsteinmauern und Wällen von Fuchsienhecken. Genutzt wird die Grafschaft Donegal vorwiegend für die Schafzucht. An der Küste wird Fischfang betrieben. Im kleinen Rahmen werden Tweedstoffe hergestellt. Weitere Industrie gibt es in Donegal nicht.
Am Fuß des 751 Meter hohen Errigal Mountain liegt der Nationalpark Glenveagh. Hier findet man Irlands größten Rotwildbestand. Mitten im Nationalpark liegt der See mit dem Glenveagh Castle. Das Schloss wurde im 15. Jahrhundert vom Oberhaupt des O’Donnell-Clans am Ufer des Flusses Eske erbaut. Das gesamte Schloss ist möbliert und enthält unter anderem persische Teppiche und französische Wandteppiche.
Für Touristen gibt es in Donegal viel zu sehen und zu unternehmen. Wandertouren durch die Berge, alle Arten von Wassersport, Angeln, oder das Beobachten einer faszinierenden Natur –hier gibt es für jeden Urlaubsgeschmack etwas.
Die Grafschaft Donegal ist bekannt und berühmt für seine Geschichte und seine Archäologie. Hier gibt es zahlreiche Grabmale und Spuren von vorchristlich Bauern. Aus Überlieferungen lässt sich nachvollziehen, dass Donegal bereits vor über 9.000 Jahren von Menschen bewohnt wurde.