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Die Dell Precision 390 Workstation - Ein sehr leistungsfähiger und zuverlässiger Computer

Autor: ingoa09
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Die Dell Precision 390 Workstation ist ein sehr leistungsfähiger und zuverlässiger Computer. Leistungsstarke Intel-Prozessoren; komfortables Gehäuse; arbeitet sehr leise, stets zuverlässig und schnell

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Die Dell Precision 390 Workstation - Ein sehr leistungsfähiger und zuverlässiger Computer
von: ingoa09 |  03.01.2010 11:33:58

Die Dell Precision 390 Workstation

 

Ein sehr leistungsfähiger und zuverlässiger Computer 

 

So vergänglich der Mensch ist, so vergänglich ist auch die Technik, die er hervorbringt. Dies gilt insbesondere für Computer, die neu angeschafft spätestens nach 5 Jahren völlig überholt sind. Da FIFA 09 auf meinem zuvor 6 Jahre alten Computer von Fujitsu Siemens nicht mehr laufen konnte, kaufte ich mir vor einem Jahr eine gebrauchte Workstation von Dell bei  Harlander.com für 400 Euro inklusive Lieferkosten. Es handelt sich um eine Dell Precision 390 Workstation, die für ein ganz bestimmtes Tower-Modell steht und mit verschiedenen optionalen Leistungskomponenten erhältlich ist.

 

Eine Workstation ist ein besonders leistungsfähiger Arbeitsplatzrechner, der typischerweise im gewerblich-unternehmerischen Bereich zur Bewältigung von sehr rechenintensiven Aufgaben in einzelnen Abteilungen eingesetzt wird. Während Personal Computer oder Heimcomputer vornehmlich dezentral von einzelnen Privatanwendern, Selbstständigen, Sachbearbeitern oder Controllern verwendet werden, eignen sich Workstations zur gemeinsamen Nutzung von Betriebssystemen, Druckern und zur Festlegung von Zugriffsberechtigungen für die am Firmennetzwerk angeschlossenen PCs.

 

 

Die Leistungsmerkmale meiner gebrauchten Dell Precision 390 Workstation:

 

 

Dell Precision 390 Workstation – Außenansicht

 

 

1. Prozessortyp, Arbeitsspeicher und Festplatte:

 

Der Computer ist mit einem Dual-Core Prozessor von Intel ausgestattet. Es handelt sich um einen Intel(R) Core(TM) 2 CPU 6400 Mikroprozessor mit einer Taktfrequenz von jeweils 2,13 GHz. Der Arbeitsspeicher des Typs DDR2 SDRAM beträgt 4 GB. Es sind insgesamt 4 Speichersockel vorhanden, wobei maximal 8 GB Arbeitsspeicher installiert werden können.

Bei einem 32-Bit-Betriebssystem von Windows 7 können allerdings nur 3,25 GB Arbeitsspeicher effektiv genutzt werden. Ein Nachrüsten des Arbeitsspeichers auf über 4 GB RAM macht demnach nur dann Sinn, wenn man ein 64-Bit-Betriebssystem verwendet. Die SATA Festplatte verfügt über eine Speicherkapazität von immerhin 500 GB.  

 

 

2. Das Gehäuse:

 

Der Tower ist mittelgroß und sieht mit dem schwarz-metallfarbenen Design optisch sehr ansprechend aus. Mit einer Breite von 17,3 cm, einer Höhe von 44,7 cm und einer Tiefe von 46,7 cm besitzt das Gehäuse optimale Maße, um es platzsparend im Zimmer aufzustellen und zugleich genügend Platz zum Nachrüsten von weiteren Hardwarekomponenten. Der Tower lässt sich sehr bequem öffnen und verschießen. Man braucht nur den Metall-Hebel an der hinteren Oberfläche des Towers zu ziehen und schon lässt sich das Gehäuse im Sitzen nach rechts hin öffnen. Das Austauschen der Grafikkarte oder eines Laufwerks ist ein müheloses Unterfangen, da man eben nicht einen Schraubenzieher verwenden muss, sondern durch Umklappen des mittleren Plastikhebels und anschließend durch Betätigung des weiter hinten positionierten Metallhebels auf sämtliche Geräte zugreifen kann.  

 

 

3. USB-Hosts und Laufwerke:

 

Es sind insgesamt 2 USB-Hosts vorhanden, um Gamecontroller oder portable Speichermedien wie Flash-Laufwerke und externe Festplatten anzuschließen. Das linke vordere USB-Fach ist in meinem Fall für USB1.0 Geräte geeignet. Der rechte vordere USB2.0 Host ermöglicht eine Datenübertragung in Hi-Speed Geschwindigkeit und entspricht dem Standard für moderne Eingabegeräte. Die Dell Precision 390Workstation bietet Platz für 2 große 5,25 Zoll Laufwerke wie DVD-Brenner und 2 kleine 3,5 Zoll Laufwerke, um beispielsweise ein Floppy-Disk-Laufwerk einzubauen. Im Rahmen meiner Bestellung bei Harlander.com wurde sowohl ein DVD-Brenner als auch ein einfaches Diskettenlaufwerk nicht mitgeliefert.

 

 

4. Grafikkarte und 64-Bit-Betriebssystem:

 

Da meine zum Installationszeitpunkt von Windows 7 vorhandene Grafikkarte des Typs NVIDIA GeForce 6200 TurboCache(TM) mit einer Speicherkapazität von lediglich 128 MB die Anforderungen für die Installation von Windows 7 mit 64 Bit nicht erfüllen konnte, musste ich mich mit einem 32-Bit-Betriebssystem begnügen. Weil diese veraltete Grafikkarte modernen grafischen Anforderungen nicht mehr gerecht werden konnte, habe ich mir in der Vorweihnachtszeit 2009 eine leistungsfähige Grafikkarte des Modells NVIDIA MSI N220GT-MD1G mit 1 GB Speicherkapazität bei Saturn zum attraktiven Preis von 80 Euro gekauft. Die sonst permanent aufgetretenen Ruckbewegungen beim Spielen von FIFA 09 und FIFA 10 gehören nun der Vergangenheit an. Die Grafik wird nun wunderbar flüssig dargestellt, so dass speicherintensive grafische Anwendungen und Spiele nun mit großer Freude genossen werden können. Mit der Anschaffung einer modernen und leistungsfähigen Grafikkarte lassen sich auf diesem etwas älteren Computer nun auch Betriebssysteme mit 64 Bit installieren.

 

 

5. Installation, mitgelieferte Software und Zubehör:

 

Im Rahmen meiner Bestellung bei Harlander.com wurde das Paket ohne Software und Zubehör geliefert. Da ich jedoch über eine Windows XP Version verfügt habe, konnte ich zumindest ein Betriebssystem ohne zusätzliche Anschaffungskosten installieren. Die Treiber wurden im Rahmen der vorgenommenen Updates von Windows XP überwiegend automatisch installiert. Bei der veralteten Grafikkarte musste ich jedoch selbstständig einen passenden Treiber ausfindig machen und diesen manuell installieren, was erst nach einigen gescheiterten Versuchen und Mühen erfolgreich gelang. Bei der Installation von Windows 7 Home Premium, das ich im Rahmen des Windows 7 Produkttests bei Ciao unentgeltlich behalten durfte, erfolgte die Installation aller Treiber vollautomatisch. Hierbei konnte die Leistungsfähigkeit des Computers verbessert werden. Dies äußerte sich vor allem in einer verbesserten grafischen Qualität meines Philips LCD Monitors im Breitbildformat.

 

 

Fazit:

 

Insgesamt bin ich mit meiner gebrauchten, abgespeckten Dell Precision Workstation 390 zum damals sehr günstigen Preis in Höhe von 400 Euro inklusive Lieferkosten sehr zufrieden. Allerdings würde das Urteil deutlich schlechter ausfallen, wenn ich die Grafikkarte nicht ausgewechselt hätte. Denn nun kann ich moderne Spiele wie FIFA 10 endlich flüssig spielen, was mit der vorigen 128 MB Grafikkarte eine echte Zumutung war. Zudem ist nun die 64-Bit-Fähigkeit gegeben. Der Computer arbeitet zu meiner großen Freude besonders leise, stets zuverlässig und sehr schnell. Im Nachhinein habe ich für meine Ansprüche die richtige Kaufentscheidung getroffen.

 

Weitere Informationen zu den aktuellen Dell Precision 390 Workstations als Neuware mit frei auswählbaren Leistungskomponenten finden Sie unter:

http://support.euro.dell.com/support/edocs/systems/WS390/ge/ug_ge/HTML/geninfo.htm#wp1065629

 

 

Pro: Leistungsstarke Intel-Prozessoren; komfortables Gehäuse; arbeitet besonders leise, stets zuverlässig und schnell; hochwertige Verarbeitung des Towers und des gesamten Innenlebens. 

 

Contra: In meinem Fall eine gebrauchte und abgespeckte Variante, dafür aber ein sehr günstiger Preis von damals 400 Euro.

 

 

 

Dell Precision 390 Workstation – Innenansicht

 

 

 

Tags: 

Testbericht,Test,Erfahrungsbericht,Rezension,Dell,Precision 390,gebraucht,PC,Neuware,Hardware

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