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Denkfehler: fettarm essen macht schlank

Autor: Redaktionsbüro
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Fundierte Informationen über fettarme Lebensmittel und den Denkfehler, dass sie schlank machen

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Kohlenhydrate - nein Danke!
von: enjoy |  04.05.2010 17:10:12

Es ist eine ziemliche Schweinerei, dass der Allgemeinheit vorgegaukelt wird, dass man nur weniger Fett essen muss, um rank und schlank zu werden. Es ist doch verwunderlich, dass beispielsweise in Amerika, das für seine zur Fettleibigkeit neigenden Bevölkerung bekannt ist, die Menschen mittlerweile vermehrt auf ihren Fettverzehr achten, jedoch im Vergleich der letzten Jahre immer dicker werden.

 

Folglich kann doch der Fettgehalt nicht alleine für eine Gewichtszunahme verantwortlich sein.

 

Die Menschen versuchen, immer weniger Fett zu sich zu nehmen in der Hoffnung, etwas Gewicht zu reduzieren und sind damit auf dem völlig falschen Dampfer. Sie versuchen eine Diät nach der anderen und sind schließlich nur noch mehr frustriert, weil sie nicht das gewünschte Ergebnis bringen. Schlussendlich gibt man auf und ist seinem Ziel abzunehmen kein Stück näher gekommen, im Gegenteil, oft kommen dank Jojo-Effekt weitere Pfunde hinzu, die das Übel noch vergrößern. Vor allem über Werbung und die Packungsaufschriften der Lebensmittel in den Geschäften werden die Menschen animiert, fettarme Lebensmittel einzukaufen, es wird suggeriert, dass alleine das Reduzieren von Fett den gewünschten Erfolg bringt. Dabei wird nichts über den Kohlenhydratanteil dieser ach so gesunden fettarmen Lebensmittel erwähnt. Die meisten fettreduzierten Lebensmittel enthalten nämlich stattdessen einen hohen Kohlenhydratanteil. Da die Menschen sich heutzutage generell weniger bewegen als früher, ist dieser Wert wichtiger als zuvor.


Um abzunehmen muss mehr Energie verbraucht werden, als sie dem Körper zugeführt wird. Das spielt heute eine größere Rolle als früher, da sich die Menschen heute häufig nicht genug bewegen. In vielen Berufen sitzt man überwiegend und hat oft nach der Arbeit nicht mehr die nötige Zeit, regelmäßig Sport zu treiben. Daher verbrennt der Körper weniger und somit verringert sich der Energiebedarf. In der Zeit der Jäger und Sammler haben sich die Menschen körperlich betätigen müssen, um Fleisch oder Gemüse zum Essen zu besorgen, es wurde gejagt, Kräuter und Gemüse mussten gesammelt werden. Damals gab es noch keinen Ackerbau und es wurde sich hauptsächlich von Fleisch, Gemüse und Kräutern ernährt. Die Menschen hatten durch die Bewegung einen höheren Energieverbrauch, daher nahmen sie auch nicht direkt zu, wenn sie mehr aßen. Der Körper bestand überwiegend aus Muskeln, die natürlich für den Energieverbrauch wichtig sind. Wenn diese Bewegung fehlt, muss folglich auch die Energiezufuhr heruntergefahren werden, damit man sein Gewicht halten kann bzw. damit man abnimmt, d. h. es müssen weniger Kohlenhydrate verzehrt werden. Um erfolgreich abnehmen zu können, sollte die Energiezufuhr etwas niedriger sein, als der Energieverbrauch, damit sich der Körper an den Ressourcen bedient und schließlich die Pfunde schwinden. Zu niedrig sollte er allerdings auch nicht sein, damit der Körper nicht unterversorgt ist. Außerdem ist es wichtig, dass durch regelmäßige Bewegung Muskeln aufgebaut werden, die den Erfolg verstärken. Regelmäßige sportliche Betätigung ist auch deshalb wichtig, damit der Körper bei weniger Energiezufuhr nicht die Muskelmasse abbaut. Zusätzlich strafft Sport das Gewebe, das bei größerem Gewichtsverlust ansonsten erschlafft.

Eine Mahlzeit mit hohem Kohlenhydratanteil lässt den Insulinspiegel in die Höhe schnellen, um danach wieder extrem abzufallen, so dass der Hunger schneller wiederkehrt. Der Insulinpegel sollte auf einem gleich bleibenden Niveau gehalten werden, damit die Bauchspeicheldrüse nicht unnötig belastet wird und man nicht so schnell wieder hungrig wird.

Sehr bedenklich finde ich, dass Diabetiker, bei denen die Insulinproduktion nicht richtig funktioniert, meistens einen Diätplan verschrieben bekommen, der auf Kohlenhydraten aufbaut und bei dem die Fettzufuhr verringert werden soll. Es wird also genau zu den Produkten geraten, die uns als fettreduziert im Supermarkt angeboten werden. Dabei haben diese Produkte meist einen hohen Kohlenhydratanteil, der den Diabetiker somit in einen Teufelskreis bringt.

 

Zu viele Kohlenhydrate und zu wenig Bewegung verursachen Diabetes Typ 2.

 

Das heißt nicht, dass man Fett im Überfluss zu sich nehmen sollte. Zu viel Fett erhöht die Blutfettwerte und daher sollte auch auf den Verzehr geachtet werden. Allerdings sollten Produkte in Vollfettstufe in Maßen verzehrt werden, statt fettreduzierte Produkte im Überfluss, denn fettreduzierte Produkte enthalten versteckte Kohenhydrate. Viele Fette enthalten auch wichtige Stoffe für den Körper wie z.B. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Daher sollte man verstärkt darauf achten, welche Fette man zu sich nimmt, statt Margarine beispielsweise Rapsöl zum Braten und Kochen und auf dem Brot lieber dünn gestrichene Butter. Fleisch enthält oft gar keine oder nur wenig Kohlenhydrate. Gemüse und Obst enthalten zwar Kohlenhydrate, aber im Vergleich zum sonstigen Nutzen für den Körper durch z.B. Vitamine, fällt das nicht ins Gewicht, wenn man von sehr süßen Früchten wie beispielsweise Ananas oder Trauben nicht im Überfluss isst.


Alles in allem ist es meiner Meinung nach also wichtig, den Kohlenhydratanteil seiner Mahlzeiten zu verringern und auch darauf zu achten, welche Fette man zu sich nimmt. Dann muss man nicht hungern, sondern kann seine Ernährung mit relativ wenig Aufwand umstellen und kann sich sicher sein, mit viel Gemüse, Obst, Fisch, magerem Fleisch und den richtige Fetten seinen Körper nicht unnötig zu belasten und wenn nötig doch langsam, aber stetig, ein paar Kilos los zu werden.

 

Tags: 

Diät, Ernährungsumstellung, Fett, Kohlenhydrate

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Der große Denkfehler: Fettarm essen macht schlank
von: Redaktionsbüro |  10.06.2008 11:51:57

Der große Denkfehler: Fettarm essen macht schlank

 Seit Jahren suggerieren uns die Medien: Wer auf seine Figur achten oder sogar abnehmen will, der muss nur weniger Fett zu sich nehmen. Und jeder schaut seitdem besonders auf den Fettgehalt der Lebensmittel. Produkte mit der Aufschrift „fettarm“, „fettreduziert“ oder gar „fettfrei“ scheinen ideal zu sein, um bedenkenlos schlemmen zu können.

 
Ein Denkfehler. Fettarme Produkte sind nicht automatisch kalorienarm. Im Gegenteil. Oft enthalten gerade solcherart beworbene Produkte besonders viel Zucker. Und der legt sich nahezu ebenso gut um unsere Hüften wie das Fett, das wir vermeiden wollten.

Fett und Kohlenhydrate (Zucker) machen dick

Nach landläufiger Meinung ist das mit dem Abnehmen ganz einfach: Wir müssen nur so wenig wie möglich Fett verzehren, und schon purzeln die Pfunde. Kohlenhydrate, beispielsweise Nudelgerichte, dürften wir dagegen essen so viel wir wollen. Kein Wunder, dass wir uns aus den Supermarktregalen mit Vorliebe solche Produkte auswählen, die unseren Wünschen offensichtlich entsprechen. Machen uns doch Angaben wie „fettarm“ oder „fettreduziert“ glauben, dass das Produkt keine oder jedenfalls kaum Kalorien enthält.

Ein schwerwiegender Irrtum, vor allem deshalb, weil nicht allein das Fett dick macht, sondern die insgesamt aufgenommene Energiemenge, die aus Fett und Kohlenhydraten (Zucker) besteht. Wer seinem Körper mehr Energie zuführt als er verbraucht, nimmt zu. Eigentlich ganz einfach.

Zu viel Zucker macht krank

Was jedoch nicht auf dem Etikett steht, oder zumindest nicht in ähnlich auffälliger Form wie der Fettgehalt, ist die Tatsache, dass fettarme Produkte durchaus Zucker enthalten können. Und das in vielen Fällen nicht zu knapp. Wussten Sie beispielsweise, dass Müslis, Cornflakes & Konsorten aus bis zu 40 Prozent Zucker bestehen? Oder dass in einer 150-g-Tüte Fruchtgummis oder Gummibärchen – obwohl praktisch fettfrei – umgerechnet etwa 40 Stück Würfelzucker stecken (Zuckergehalt fast 80 %)?
 

Rechenbeispiel: 100 g Zucker sind etwa 33 Stück Würfelzucker. Eine Portion Frühstücksflocken (200 g), „angereichert mit Vitaminen und wertvollen Cerealien“ – wie die Werbung uns erklärt – besteht etwa zu 40 Prozent aus Zucker, das sind 80 g also 26,4 Stück Würfelzucker.

 
Zudem wird in fettreduzierten Varianten, zum Beispiel von Milchprodukten, häufig mehr Zucker zugesetzt als im Normalfett-Produkt, um so den Geschmack zu verstärken. Ein Vollmilchjoghurt mit Frucht enthält 3,5% Fett und 150 kcal. Die fettreduzierte Variante bei 0,1% Fett immer noch110 kcal.

Betroffen von dieser Entwicklung sind nicht nur Erwachsene, sondern vor allem Kinder. Jeder dritte Jugendliche und jedes fünfte Kind ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung inzwischen übergewichtig – jedes zehnte Kind bereits „fettleibig“. Diabetes, Gicht und Bluthochdruck sind die Folgen von Bewegungsmangel und falscher Ernährung. Bereits Achtjährige leiden heute unter Alterszucker (Diabetes Typ II).

Zuckergehalt wird verschleiert

Problematisch ist, dass der Verbraucher häufig gar nicht so einfach erkennen kann, ob und wie viel Zucker ein Lebensmittel enthält. Die Hersteller „verschleiern“ nämlich auf dem Etikett oft den Zuckergehalt durch die verschiedensten Namen: Begriffe wie Fruktose, Saccharose, Dextrose, Glukose, Maltodextrin, Glucosesirup oder gar natürliche Fruchtsüße bedeuten nichts anderes als Zucker, der pro Gramm immerhin mit 4 Kalorien zu Buche schlägt.

Mit der neuen EU-Verordnung zur Lebensmittelkennzeichnung, die am 1. Juli 2007 in Kraft trat, wird vielen der irreführenden Werbesprüche ein Riegel vorgeschoben. So darf beispielsweise ein Produkt mit hohem Zuckergehalt nicht mehr als „fettarm“ angepriesen werden, ohne dass gleichzeitig auf den Zuckergehalt hingewiesen wird. Bis sich die neuen Vorschriften allerdings im Supermarkt bemerkbar machen, müssen wir voraussichtlich bis 2009 warten. Bis dahin gilt: Bei fettarmen Produkten immer das Kleingedruckte lesen.

Süßwaren

Lebensmittel (pro 100 g)

kcal

kJ

BE

KH (g)

Fett (g)

Fruchtgummi, Gummibärchen

328

1394

7,0

76,0

0,0

Hartkaramell

352

1498

8,0

87,9

0,0

Kakaogetränkpulver

362

1536

7,5

81,0

2,0

Kakaopulver, entölt

343

1427

1,0

10,8

24,5

Kaugummi ohne Zucker

220

920

0

55,0

0,0

Kaugummi

314

1336

7,0

78,5

0,0

Kinderschokolade

536

2237

5,0

52,3

31,2

Marzipan

486

2033

5,0

57,4

24,9

Milchschnitte

409

1707

3,0

35,0

26,0

Milchschokolade mit Nuss

552

2301

4,5

47,5

36,0

Milchschokolade

536

2240

5,0

54,0

31,5

Mohrenkopf

435

1830

6,5

70,0

15,0

Müsliriegel

396

1659

4,5

48,3

19,1

Pfefferminzbonbon

401

1680

9,0

98,4

0,7

Pralinen

398

1687

8,0

86,7

5,3

Puffmais (Popcorn)

364

1544

6,0

68,0

4,5

Puffreis

374

1588

8,0

86,0

0,5

Reiscrispies

382

1624

8,0

88,0

0,7

Schokoriegel mit Karamell

457

1920

6,0

66,5

18,9

Schokoriegel

412

1730

6,0

63,5

15,5

Weichkaramell, Sahnekaramell

379

1599

7,0

74,4

8,7

Weiße Schokolade

543

2270

5,5

58,3

30,9

Zartbitterschokolade mit Nüssen

528

2194

3,0

33,5

39,5

Zartbitterschokolade

498

2074

3,5

39,0

34,0

Legende: kcal = Kilokalorien - kJ = Kilo-Joule - BE = Brot-Einheiten - KH (g) = enthaltene Kohlenhydrate in Gramm - Fett (g) = enthaltenes Fett in Gramm.

Kuchen und Gebäck

Lebensmittel (pro 100 g)

kcal

kJ

BE

KH (g)

Fett (g)

Apfelkuchen, gedeckt

203

854

3,0

31,2

7,5

Apfelkuchen, Hefeteig

132

557

2,0

22,8

3,3

Apfelkuchen, Rührteig

206

866

2,5

27,6

9,2

Apfelstrudel

203

852

2,5

28,0

9,0

Berliner (Krapfen)

317

1334

4,0

44,1

11,8

Bienenstich, gefüllt

306

1354

3,0

34,3

18,7

Bienenstich, ungefüllt

280

1174

3,0

33,5

14,0

Biskuitrolle mit Erdbeersahne

208

870

2,0

23,4

11,3

Biskuitrolle mit Marmelade

269

1139

5,0

57,5

2,3

Blätterteig (Tiefkühl)

436

1816

3,5

35,8

30,6

Donauwellen, Wesersteine

294

1229

3,0

32,6

16,5

Erdbeer-Sahnetorte

193

806

2,0

22,6

10,2

Gugelhupf (Napfkuchen)

364

1524

4,0

43,9

18,0

Hefestückchen

278

1173

4,0

46,7

6,9

Hefeteigschnecke

324

1366

5,0

54,2

8,9

Hefezopf

300

1265

4,5

47,2

9,0

Käsekuchen

277

1156

2,5

25,7

16,5

Käsesahnetorte

248

1039

2,5

28,2

11,5

Marmorkuchen

388

1622

4,0

43,5

21,1

Nusskuchen

432

1795

2,5

27,5

33,4

Nusssahnetorte

314

1308

2,5

27,4

20,8

Obstboden (mit Beerenobst)

258

1086

3,5

38,2

10,5

Obstboden (mit Steinobst)

191

808

3,5

40,1

2,3

Obstboden, Biskuit-

322

1361

5,0

55,0

7,1

Obstboden, Mürbeteig-

432

1811

5,0

54,6

21,0

Plunderstückchen

395

1650

4,0

41,2

23,0

Rhabarberkuchen

190

795

2,0

22,4

10,1

Sandkuchen

382

1600

4,5

48,4

19,5

Schokoladenkuchen

333

1397

4,0

43,0

15,1

Schoko-Sahnetorte

303

1264

2,5

26,3

20,0

Schwarzwälder Kirsch

251

1049

2,5

28,8

13,7

Schweinsohren

451

1880

4,0

43,1

29,4

Stollen

393

1646

4,5

47,1

20,4

Streuselkuchen

372

1563

5,0

54,1

14,5

Torteletts

212

893

3,0

35,3

6,3

Waffeln

400

1662

2,5

29,9

29,2

Zitronenkuchen

400

1672

4,0

44,0

22,0

Zucker-Butter-Kuchen

364

1526

4,5

46,8

17,2

Zwetschgenkuchen

167

705

2,5

29,0

3,8

Legende: kcal = Kilokalorien - kJ = Kilo-Joule - BE = Brot-Einheiten - KH (g) = enthaltene Kohlenhydrate in Gramm - Fett (g) = enthaltenes Fett in Gramm.

Unterschätzter Zuckergehalt von Lebensmitteln

Lebensmittel

Kohlenhydratanteil
(Zuckergehalt gesamt)1

Anteil in Würfelzuckerstücken
(gesamt)

1 Glas Saft 200 ml
(100 % Fruchtzucker)

18 g

7

1 Glas Eistee 200 ml

20 g

8

1 Glas Cola 200 ml

23 g

9

50 g Yoghurt-Gums®
(1 Tagesportion Süßigkeit für 12-Jährige)

38 g

15

FrumixX Joghurt Drink 250 ml

35 g

14

Fruchtzwerge Joghurt 100 g

15,6 g

6

 

 

Tags: 

Fettarme Lebensmittel, Ernährung, Diät, Abnehmen,

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Hörsturz - der Infarkt im Ohr
von: Redaktionsbüro |  10.06.2008 11:37:47

 

Tags: 

Hörsturz, Infarkt, Ohr, Hören

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