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| Das mir der Hund das Liebste sei.....
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von: Elch66 |  15.02.2009 09:02:33
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....sagst Du oh Mensch sei Sünde... wer kennt dieses Zitat nicht ? Wenn ich hier so sitze und in die treuen Augen meines Hundes schaue, empfinde ich es als Sünde über dieses wundervolle Tier noch nichts geschrieben zu haben.
Da ich in meinem Leben immer schon Hunde hatte, war es nichts außergewöhnliches, dass ich mir , nach dem Tod meines geliebten Schäferhund.Mischlings Lucky, wieder einen Hund wünschte. Nach langen Diskussionen setzte ich mich ( wie fast immer ;-) * g *) durch. Nur was für ein Tier sollte es sein ?
Eigentlich wollten wir damals einen Golden Retriver, da der ja als Familienhund bekannt ist und ich auch vom Gassigehen weiß, dass das außergewöhnlich gute Hunde sind.
Durch Zufall wurden wir auf eine Anzeige in der Zeitung aufmerksam, in der eine Züchterin weiße Schäferhunde anbot. Weiße Schäferhunde ? Noch nie gehört. Für mich ist ja der Inbegriff eines Hundes der Schäferhund und wenn er dann noch weiß ist....das hörte sich interessant an.
Im Vorfeld informierte ich mich über diese Rasse und erfuhr, dass die farbe weiß 1933 aus dem Standart des deutschen Schäferhundes gestrichen wurde und darauf geachtet wurde, diese Farbe nicht mehr zu züchten.
In Europa starb der weiße Schäferhund dann ganz aus und wurde nur noch in Amerika und Kanada weitergezüchtet. Aber auch dort wurde diese farbe 1966 aus dem Standart des deutschen Schäferhundes entfernt. Glücklicherweise wurde der letzte weiße Rüde 1966 in die Schweiz verkauft und so entwickelte sich die Rasse weiter und hat heute fast nichts mehr mit dem eigentlichen deutschen Schäferhund gemeinsam. Er ist erst seit 1997 in der Schweiz wieder als neue Rasse anerkannt worden.
Es handelt sich beim amerikanisch-canadischen Schäferhund um einen kräftigen, gutbemuskelten, mittelgroßen Hund, entweder stockhaarig oder langstockhaarig. Er hat stehende Ohren, die im Welpenalter das charakteristische " Dächle" bilden. Er ist in der Kathegorie Mittelschwerer Knochenbau einzuordnen.
Der Charakter des weißen Schäferhundes wird als ausgesprochen Kinderlieb ( das war uns wichtig) , temperamentvoll, aufmerksam und wachsam beschrieben. Zu vertrauten Menschen ist er freundlich, zutraulich und anhänglich, Fremden gegenüber aber reserviert und zurückhaltend. Der weiße Schäferhund ist neugierig ( wie sein Frauchen...*g*) und gänzlich ohne Nervosität.
Soviel zur Theorie, diese beschreibung sagt schon alles, wie unser Hund wirklich ist. Ich habe noch nie einen Hund gesehen, der so an seiner " Familie" hängt, kaum zwei stunden alleine, freut er sich dermaßend bei unserer Rückkehr, dass wir schon oft dachten jetzt fällt er gleich um. UInsere Hündin ist wahnsinnig harmoniebedürftig und tut alles, damit keiner mit ihr schimppft. Auch ohne Hundeschule ist sie sehr lernbedürftig, sie versteht recht schnell und kann auch gut wiedergeben, was sie möchte. Zu Fremden ist sie niemals aggresiv, sie zeigt zwar, wenn ihr jemand nicht geheuer ist, aber das hat sie noch nie böse zum Ausdruck gebracht. Beim Gassigehen wartet sie stets, bis auch der letzte der Gruppe aufgeschlossen hat, erst dann geht sie weiter, was hier den Schäferhund deutlich hervorbringt.
Leider hat unsere Bonny im alter von 5 Jahren Epilepsie-Anfälle bekommen, und durch die Verabreichung von Medikamenten ist sie nicht mehr ganz so temperamentvoll, wie sie es sein müßte. Die Anfälle haben sich aber Gott sei dank seit zwei Jahren nicht mehr wiederholt, obwohl sie die Minimaldosis von einer halben Tablette am Tag bekommt. Aber selbst wenn es mal schlimmer werden sollte, ich habe mittlerweile Erfahrung in der Pflege von kranken Hunden ( mußte Lucky schon Infussionen setzen und ein Krebsgeschür "behandeln") und Bonny hat es wirklich verdient.
Selten habe ich so einen freudlichen Familienhund erlebt wie der weiße Schäferhund einer ist.
Aber natürlich ist er auch als Begleithund und als Wachhund zu halten, beide Aufgaben bewältigt er spielend.
Als Fazit ist hier nur zu sagen, sollte jmd einen Familienhund suchen, ist er beim weißen Schäferhund an der richtigen Adresse. Wir haben ihn bei einer Privaten-Züchterin gekauft ( sie hat nur zwei Würfe gezüchtet, also nicht besonders professionell), sie verlangte damals 1400 DM und diesen Kauf bis heute nicht bereut. Bonny ist aus unserer Familie nicht mehr wegzudenken und auch unsere Tochter hängt wahnsinnig an ihr.
So, das war jetzt einfach mal eine Liebeserklärung an unsre Bonny !
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Tags: Hund, weißer Schäferhund, Familientier
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