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| Rapunzel
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von: Florian |  28.02.2009 13:01:58
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Rapunzel
"Rapunzel,
ich bin entzückt werft herab des Haares Strick. Zieht mich
hinauf in eure Arme, ganz wie Tarzan an der Liane." "Wer
da, was nuschelst du? Wer stört meine Mittagsruh? Kaum
habe ich mich hingelegt, wird die Ruh gleich jäh
erlegt!" "Schaut zu mir runter, ich bin's!
Ein hoch zu Ross verliebeter Prinz. Ich tu euch meine Liebe
kund, mit einer Rose in meinem Mund. Die Liebe
kommt von ganzen Herzen, die Dornen fangen an zu schmerzen!"
"Stört dich des Rosens Dorne, spuck
sie aus, fang an von vorne. Ich ward müd, verstand gar
nichts, von dem was du dort unten sprichst"
"Rapunzel, lass dein Haar hernieder, denn
ich will an deine Mieder. An eines kann ich denken nur,
sag wo bleibt denn die Frisur?" " Mein Prinz,
ihr seit ein Schwergewicht Romantik, ist das wahrlich
nicht. Gut genährt habt ihr den Magen. Jetzt
soll ich die Lasten tragen?" "Was ihr meint
ich bin zu fett? Wohl schon ein anderer Kerl im Bett? Die
Eifersucht tobt in mir, wie ein wildes Ungetier." "Mein
lieber Mann, jetzt hör mal zu! Was ich alles für
euch tu. Kochen, waschen, bügeln, putzen. Ihr könnt
auch mal die Treppe nutzen!" Was früher
einmal Sitte war, ist gottlob längst vorbei, denn Frauen an
den Haaren ziehn, ist eine Tyrannei. Es gibt heute keine, die das
noch akzeptiert. Nur manch Neandertaler, hat das noch nicht
kapiert.
Startseite
"Rapante, Rapante!" von Rene Marik (www.renemarik.de)
Quelle: www.youtube.com/watch?v=oPyMvvFEa1w&feature=related
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Tags: Märchen, Humor, Lyrik, Gedicht, Rapunzel
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| Das Schneewittchenmassaker
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von: Florian |  28.02.2009 13:05:26
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Das
Schneewittchenmassaker
"Spieglein,
Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
Schaut mich an, sagt zu mir ehrlich bin ich erotisch und
begehrlich?" "Huch Königin, habt ihr
mich erschreckt! Welch Ekel eure Schönheit weckt. Gezeichnet
vom Alter arg verhunzt, Schneewittchen ist schöner, das
ist keine Kunst. Der Zahn der Zeit hat euch gekaut, und wie es
mir scheint auch schon verdaut. Ach würd ich zerspringen, in
tausend Stück, das wäre ein Segen, es wäre mein
Glück!" "Was? Viel schöner ist das
Schneewittchen? Na warte du Bitch, du kleines Flittchen! Nach
dem Leben werd ich dir trachten, ich werd dich ermorden, werde
dich schlachten! Ich werd dich erwürgen, werd dich
erstechen, dein zartes Genick, werd ich dir brechen. Ich werd
dich ertränken, danach erschießen, Ich werde dich dann
mit Benzin übergießen. In den Flammen sollst du
verbrennen, Keiner soll deinen Namen noch nennen. Ich werd dich
zerstückeln, werd dich zerreiben. Kein Staubkorn von dir soll
übrig bleiben. In scharfer Säure lös ich dich
auf. Hauptsache ist, die Schlampe geht drauf! Mein Neid wird
dich hinrichten, sein Gift soll dich vernichten! Schneewittchen
war vor ihr auf der Flucht, im Wald hatt' sie ein Obdach
gesucht. Um sich zu verstecken ein Exil, bei sieben
Zwergen fand sie Asyl. Die Haushalthygiene, ihr Auftrag dort
war, und so schöne Frauen sind im Wald doch sehr rar. Zur
Arbeit gingen die Zwerge hinaus und kamen erst spät wieder
nach Haus. "Schneewittchen, wie hast du den Tag
verbracht?" "Ich habe gesungen, getanzt und gelacht. Es
klopfte, ein Alte stand vor der Tür, einen roten Apfel
schenkte sie mir. Ich nahm ihn sogleich, buk daraus Kuchen. Ei,
wie er duftet! Wollt ihr versuchen?" Die Leichen
wurden aufgebahrt, zu kaltem Stein sind sie
erstarrt. Schneewittchen beteuert vor Gericht "Ein Unfall
wars." Man glaubt ihr nicht. Das Schicksal ist
schon ungerecht, denn es erging ihr wirklich schlecht. Das
Strafmaß wurde ausgeschöpft, auf dem Schafott wird sie
geköpft. Als die Klinge den Körper teilte , die
Königin vor Freude schreite. Vollzogen war nun ihre
Rache. Das Happy End ist Ansichtssache.
Startseite
Schneewittchen und die Sieben Zwerge die nur Sechs waren
Quelle: www.youtube.com/watch?v=gqvWHqLwPMg
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Tags: Märchen, Humor, Lyrik, Gedicht, Schneewittchen
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| Der Wolf ist tot
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von: Florian |  28.02.2009 13:22:23
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Der Wolf
ist tot
Der
Wolf ist tot, er ist verreckt. Rotkäppchen hatte ihn
entdeckt. Ausgestreckt so lag er da, im Himmelbett von
Großmama. Ein kluger Mann der Medizin, der
Kommissar beauftragt ihn, denn keiner besser kanns, schnitt ihm
auf den Wams. Dabei wurde sofort klar, was der
Grund des Todes war. Die Omal lag ihm schwer im Magen, - noch
ein Opfer zu beklagen. In seiner Gier gab er nicht
Acht, hat wohl auch nicht nachgedacht. Was lernen wir aus dem
Befund? Gammelfleisch ist ungesund.
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Rotkäppchen und der Wolf
Quelle: www.youtube.com/watch?v=3m3qocq6rZk
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Tags: Rotkäppchen, Märchen, Gedicht, Lyrik, Humor
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| Dornröschen
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von: Florian |  28.02.2009 13:31:14
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Dornröschen
Er war ein Knabe von 16
Jahr´, hieß Klaus, hatte blondes Haar. Er war es,
der Dornröschen entdeckte und durch Mund- zu Mund-Beatmung
nach 100 Jahren (!) wieder zum Leben erweckte. Es war eine
tollkühne Aktion, eine medizinische Sensation. Als
Dornröschen das Licht der Welt wieder erblickte, war der
Knabe so faziniert von ihr, das er entzückte. Wollte mit ihr
gemeinsam eine Zukunft bau'n. Er stand wohl auf ältere
Frau'n.
Sie sagte zu ihm "Damit ihr es wisst, ich
danke euch sehr, ihr habt mich wachgeküsst. Ich liege hier
seit einer Ewigkeit, und es nagte auch an mir, der Zahn der Zeit.
Ich hoffe ihr seit euch im Klaren, mich gibt es schon seit
116 Jahren. Ich bin fast blind und höre schlecht, mein
Verstand will nicht mehr recht. Habe Probleme mit dem Rücken,
kann mich kaum noch bücken. Das Haar ist grau, mein
Gesicht in Falten, ich gehöre zu den Alten. Die
Situation ist doch verfahren, bin schon längst in den
Wechseljahren. Ich bin mir sicher das es nicht mehr geht, für
eigene Kinder ist es zu spät. Sicher werde ich bald sterben.
Wollt ihr mich lieben oder doch nur beerben?"
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Dornröschen (Original Song)
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Tags: Märchen, Dornröschen, Lyrik, Gedicht, Humor
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