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Zweimal Rot in Leverkusen - 0:0 gegen Dortmund
von:  |  27.08.2011 23:35:07

Rot für Jungstar Mario Götze und Michal Kadlec, eine dramatische Auseinandersetzung, aber kein Sieger im Topspiel zwischen Vizemeister Bayer Leverkusen und Titelverteidiger Borussia Dortmund:

Nach dem 0:0 vor 30 210 Zuschauern standen am Samstagabend weniger die temporeichen 90 Minuten, als vielmehr die beiden Platzverweise im Mittelpunkt. Von der 65. Minute an musste Bayer für kurze Zeit in Unterzahl spielen, weil Kadlec nach einer Grätsche von hinten gegen Götze die Rote Karte sah. Wenig später musste der Dortmunder ebenfalls mit Rot vom Feld, weil er gegen Hanno Balitsch nachgetreten haben soll (77.).

"Der Schiedsrichter hat mir gesagt, dass auch der Versuch schon strafbar ist. Ich habe nichts gespürt, ich habe auch nicht reklamiert", sagte Balitsch zu der Entscheidung von Referee Wolfgang Stark. BVB-Coach Jürgen Klopp forderte, dabei die Persönlichkeit eines Spielers "mitzubewerten. Und Mario Götze ist mit Sicherheit der letzte, der eine Tätlichkeit begehen könnte." Insgesamt sei die Leistung von Stark "nicht Weltklasse gewesen". Leverkusens Trainer Robin Dutt bewertete die Aktion von Kadlec als "nicht notwendig. Da hätte er den Zweikampf geschickter führen können".

In der mit Hochspannung erwarteten Partie der beiden Top-Vereine der vergangenen Saison entwickelte sich in der ausverkauften Leverkusener BayArena eine Begegnung mit klaren Vorteilen für die Gastgeber. Der erstaunlich zurückhaltende Meister BVB, dessen viel gerühmte Offensivmaschinerie erhebliche Aussetzer hatte, konnte sich beim überragenden Roman Weidenfeller bedanken, dass es nach 45 Minuten noch 0:0 stand. "Es war intensiv, auf beiden Seiten ein Superspiel. Es ist schade, dass wir nicht mehr mit nach Hause nehmen", meinte der BVB-Keeper.

Weidenfeller rettete in der 65. Erstliga-Auseinandersetzung der beiden NRW-Clubs in der sechsten Minute mit dem Knie gegen André Schürrle und verhinderte auch bei einem Kopfball von Stefan Reinartz (24.) nach einem Freistoß von Renato Augusto mit einem Reflex den Gegentreffer. Weidenfeller hielt den Titelverteidiger zunächst fast allein in einem Spiel, in dem Michael Ballack erneut mit der Ersatzbank vorlieb nehmen musste, weil im defensiven Bayer-Mittelfeld Kapitän Simon Rolfes abermals den Vorzug erhielt.

BVB-Jungstar Götze bekam nach drei Tagen Zwangspause wegen einer Adduktorenzerrung rechtzeitig grünes Licht für seinen Einsatz. Doch die ganz großen Impulse gingen von ihm zunächst nicht aus. Da auch Sven Bender seine leichte Knieblessur überwunden hatte, stand dem reizvollen Zwillings-Zweikampf Sven für Dortmund gegen Lars für Leverkusen nichts mehr im Weg - mit Vorteilen für den Bayer-Mann.

Der ganz große Fußball war es nicht, der in der BayArena geboten wurde. Doch die Begegnung nahm an Zweikampfintensität und Dramatik nach der Pause zu, weil die Schwarz-Gelben aus Dortmund energischer zu Werke gingen und durch Shinji Kagawa (61.) endlich eine Chance hatten. Doch Bernd Leno schnappte dem einschussbereiten Japaner einfach den Ball vom Fuß und reagierte bei einem Direktschuss des eingewechselten Ivan Perisic in Weltklassemanier (67.). Trotz einer hektischen Schlussphase mit zwei Platzverweisen blieb es beim torlosen Unentschieden. "Es war sehr viel Tempo drin", meinte Leverkusens Rolfes, "bis zu der Roten Karte für uns waren wir die bessere Mannschaft".

 

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Vitali: "Adamek ist verschollen"
von:  |  27.08.2011 23:30:56
Vor seinem WM-Kampf gegen den polnischen Herausforderer Tomasz Adamek in Breslau hat WBC-Weltmeister Vitali Klitschko keinen Zweifel daran gelassen, dass er den Ring als Sieger verlassen werde. „Ich werde ihn vor der 12. Runde stoppen“, kündigte der 40-Jährige am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz in seinem österreichischen Trainingscamp in Going an. Der WBC-Weltranglistenerste, 1,87 Meter große Adamek sei allerdings „eine harte Nuss, die ich nicht unterschätzen darf, denn er ist schnell, beweglich und explosiv. Für einen großen Mann wie mich ist es ziemlich schwierig, gegen einen vergleichsweise kleinen Gegner gut auszusehen. Aber genau das muss ich.“

Vor zahlreichen deutschen und polnischen Journalisten zeigte sich der Ukrainer verwundert darüber, dass es derzeit keinerlei Aussagen Adameks zum Kampf gebe. „Tomasz Adamek ist verschollen, man hört nichts von ihm.“ Er verstehe nicht, dass sich ein Pole für einen Kampf im eigenen Land in den USA vorbereite. „Aber das ist seine Entscheidung“, so Klitschko, der in diesem Zusammenhang versicherte, dass ihm laute Verbalattacken wie bei den letzten Klitschko-Gegnern Shannon Briggs, Odlanier Solis und David Haye nicht fehlen würden. „Adamek ist ein bodenständiger Junge, er macht keine großen Sprüche.“

Der sportliche Ausblick auf den Kampf geriet bei der Pressekonferenz fast ein wenig ins Hintergrund, als Vitali Klitschko am Tag der 20-jährigen Unabhängigkeit seines Heimatlandes ein düsteres Bild der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation dort zeichnete. „Es gibt nicht viel Grund zum Feiern“, stellte er deprimiert fest und prangert an, dass die Ukraine nach wie vor eines der ärmsten und korruptesten Länder weltweit sei. „Der Abstand zwischen saureichen und sauarmen Menschen steigt permanent“, schimpfte Klitschko, der für seine Partei UDAR (Ukrainische Demokratische Allianz für Reformen) auch im Kiewer Stadtparlament sitzt. Sehr viele der Pläne, mit denen die Ukraine vor 20 Jahren in die Unabhängigkeit gegangen sei, seien bis heute nicht realisiert, stattdessen würden die Menschen immer politikmüder.

Im Fall der inhaftierten ukrainischen Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko habe er nichts Neues gehört. Sein kürzlich ergangener Appell an Staatspräsident Wiktor Janukowitsch für eine Freilassung der Ex-Regierungschefin – verbunden mit dem Angebot, für Timoschenko zu bürgen – sei bislang nicht beantwortet worden. „Wenn es keine Kommunikation zwischen den Machthabern und der Opposition gibt, ist das ein klarer Weg in die Diktatur.“

 

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Susans 2.Kind
von:  |  27.08.2011 21:29:00

Babyglück bei Soapstar Susan Sideroropoulos und Jakob Shitzberg:

Der zweite Sohn der Schauspielerin kam am Samstagmorgen um 6.07 Uhr in einem Berliner Krankenhaus zur Welt.

Liam Chaim Shitzberg wird der Kleine heißen. Der Junge wog 3690 Gramm und war 54 cm groß.

Mutter uns Kind sind wohlauf, die Familie glücklich. Susan: "Auch Joel ist ganz verrückt nach seinem Bruder und möchte ihn am liebsten ständig knuddeln."

 

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Meldung von Zählerpixel an VG Wort
von:  |  25.08.2011 15:09:41

 

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