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| ... mein kleiner Neuer ...
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von: gilina |  28.12.2009 01:26:19
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+++ ACER ASPIRE ONE D250 +++
Heute folgt von mir ausnahmsweise mal ein Technik-Bericht. Dieser kommt
deswegen zustande, weil ich mir vor einigen Wochen ein Netbook der
Firma Acer zugelegt habe. Ich habe mich für ein kleines Modell
entschieden, da sich diese aufgrund der geringen Größer einfach besser
transportieren lassen und auch besser zu handhaben sind. Bei dem Modell
handelt es sich speziell um das Acer Aspire One D250. Meine Wahl ist
darauf gefallen, da ich mich vor dem Kauf im Internet über die
verschiedensten Modelle informiert habe und dieses laut einer Liste von
chip.de von den Netbooks bis 300 Euro am besten abgeschnitten hat.
Was ein Netbook ist, glaube ich, weiß jeder unter uns. Ich als Laie
definiere es für mich einfach als ein Notebook ohne optisches Laufwerk,
das zusätzlich recht klein ist.
Preis
+++++
Bezahlt habe ich für dieses Modell beim Internetshop amazon.de genau
284 Euro. Auch, wenn andere Internetshops das Modell günstiger
anbieten, habe ich mich für amazon entschieden, da ich dem Shop in
solchen Angelenheiten einfach eher vertraue als anderen mir unbekannten
Anbietern. Zudem wusste ich auch von vorherigen Käufen, dass man hier
ohne Probleme Artikel zurücksenden kann und sein Geld zurück erhält.
Technisches
+++++++++++
* Displaygröße: 10,1 Zoll / 25,6 cm Acer HD CrystalBrite TFT mit LED Backlight (Auflösung 1024 x 600)
* Prozessor: Intel Atom N270 (1,60 GHz, 512MB L2, 533MHz FSB, 2,5 W TDP)
* Festplatte: 250 GB
* Arbeitsspeicher: 1024 MB DDR2
* Grafikkarte: Intel Grafik on board
* Laufwerke: keine Angabe
* Sound: On Board
* Netzwerk: W-LAN (802.11 b/g), LAN, (10/100)
* Schnittstellen/Anschlüsse: 3x USB 2.0, RJ45, Cardreader (MMC, SD, MS, MS Pro, xD), VGA, Audio: Audio-In, Audio-Out
* Besonderheiten: Acer Crystal Eye Webcam, Integriertes Mikrofon, bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit (6 Zellen Akku)
* Gewicht in kg: 1,3 kg
* Service: 12 Monte Herstellergarantie
Einige nennenswerte Details zum Gerät ist etwa die Tatsache, dass das
Netbook mit einem Intel Atom Prozessor arbeitet. Er bietet zudem einen
Arbeitsspeicher von 1 GB, sowie einen Festplattenspeicher von 250 GB.
Das ist für ein so kleines Gerät sicherlich sehr viel. Was diese Daten
betrifft, kann das kleine Netbook meines Erachtens problemlos mit den
Großen mithalten.
Dennoch ist mir beim Testen aufgefallen, dass das Gerät schon bei
mehreren gleichzeitig laufenden Anwendungen überfordert ist. Sobald ich
etwa den Explorer geöffnet habe und daneben einen Datenträger in Form
eines Sticks oder ähnliches öffnen will, kommt alles ein wenig zum
Stocken. Das war ich von meinem alten Notebook so bisher nicht gewohnt
und es hat mich schon sehr gewundert. Das ist auch der Grund, weshalb
ich zu Hause meist immer noch meinen alten Laptop verwende. Für die
Nutzung außer Haus eignet sich das Gerät aber dennoch.
Ansonsten hatte ich aber noch keine Probleme mit dem Notebook. Es ist
zwar etwas langsamer, aber dennoch sehr zuverlässig. Das wird
beispielsweise auch durch die Akkuleistung deutlich. Denn ist der Akku
erst einmal vollkommen aufgeladen, hält er problemlos 4 Stunden. Das
halte ich zudem für einen der wichtigsten Aspekte, die für ein solches
Netbook eine Rolle spielen, da diese Geräte nun mal in erster Linie für
den Gebrauch außer Haus gedacht sind. Und da man in diesen Fällen
äußerst selten eine Steckdose in der Nähe ist, es von Vorteil, wenn der
Akku über einige Stunden lang hält.
Das Notebook ist mit vielen verschiedenen Extras ausgestattet. Neben
den Basics, wie Tastatur, Touchpad, USB-Eingänge etc., ist meiner
Meinung nach erwähnenswert, dass man im Netbook eine kleine integrierte
Webcam finden kann. Des weiteren findet man ein integriertes Mikrofon,
sodass das Videotelefonieren beispielsweise über Skype auch ohne
Headset und anderes Zubehör möglich gemacht wird.
Ausgestattet ist das Netbook mit dem Betriebssystem Windows 7 Starter,
was eine extrem abgespeckte Version von Home Premium ist. Trotzdem kann
man das Netbook auch mit XP kaufen. Ich war aber so neugierig, dass es
bei mir einfach das neue Betriebssystem sein musste und sich diese
Frage für mich gar nicht erst stellte. Mittlerweile aber, nach einigen
Tests des Betriebssystems muss ich ehrlich zugeben, dass ich von der
abgespeckten Netbook-Version von Windows 7 mehr als enttäuscht bin.
Viele Einstellungen lassen sich hier einfach nicht vornehmen. Ich habe
beispielsweise nicht die Möglichkeit mein Hintergrundbild zu ändern.
Des Weiteren sind so gut wie alle anderen grafischen Spielereien, die
man bisher von Windows gewöhnt war, nicht möglich. Das war mir zwar
schon vor dem Kauf bewusst, dennoch finde ich die eingeschränkten
Möglichkeiten sehr schade. Über Windows 7 Starter gäbe es an dieser
Stelle noch einiges zu berichten, da der Bericht aber nicht über das
Betriebssystem informieren soll, widme ich mich nun wieder dem Acer
Aspire One.
Das Netbook bietet 3 USB-Eingänge, LAN, W-LAN, Bluetooth, einen
VGA-Ausgang, eine integrierte 0.3 MP Webcam, einen 5in1 Cardreader und
Audioanschlüsse (Mikrofoneingang, Lautsprecherausgang).
Was die Lautsprecher betrifft kann ich wirklich nur Positives abgeben.
Ich war überrascht, da ich mit einer schlechteren Qualität gerechnet
habe. Hiermit ist es aber in jedem Fall zumutbar Musik usw. zu hören.
Neben dem Netbook findet sich im Lieferumfang außerdem der Akku, das
Netzteil, sowie ein Gebrauchsanleitung und eine Garantiekarte.
Design
++++++
Das Aspire One hat ein sehr schickes, edles Design. Wer es bunt und
peppig mag, für den besteht die Möglichkeit sich sein Modell neben
schwarz aus mehreren Farben auszuwählen. Darunter etwa, rot, blau, etc.
In meinem Fall ist das Aspire größtenteils schwarz. Lediglich die
Fläche um die Tastatur herum, ist silber-grau gehalten. Von außen
findet man eine schicke schwarze Hochglanzoptik vor. Das hat aber
wiederum den Nachteil, dass man sehr schnell Fingerabdrücke und
sonstige Flecken darauf findet.
Die Tastatur ist meines Erachtens in jedem Fall ausreichend groß, zumal
man sich auch sehr schnell an die etwas kleineren Tasten gewöhnt. Da
ich auch vorher eine Acer Aspire Notebook besessen habe und auch immer
noch besitze, war die Umstellung für mich sowieso nicht so schwierig,
da bei meinem Modell die Tasten auch etwas kleiner waren.
Auch das Touchpad ist beim Acer One sehr schick, da es sich lediglich
durch eine Einlassung vor der Tastatur bemerkbar macht. Es ist zwar
sehr klein,dennoch reagiert es sehr gut auf Bewegungen und lässt sich
wunderbar einfach bedienen.
Das 10.1 Zoll Display (WSVGA CrystalBrite LED Backlight TFT Display)
ist im Vergleich zu "normalen" Laptopdisplays natürlich sehr klein,
zumindest auf den ersten Blick. Wer sich aber für ein Netbook
entscheidet, weiß worauf er sich einlässt. Ich habe mir dieses Netbook
auch gerade wegen der Größe gekauft, da diese auch einige Vorteile mit
sich bringt. Da ich zudem nicht blind bin und noch meine ersten Augen
habe, komme ich sehr gut damit klar. Zudem gewöhnt man sich schnell an
das kleinere Display. Des Weiteren spiegelt das Display, was mir eher
gut gefällt, da die Farben so sehr schön zur Geltung kommen. Für den
Außenbereich ist das Display aber aus diesem Grund wieder nicht
geeignet, da man bei Tageslicht so fast nichts mehr erkennen kann.
Die Maße des Netbooks sind folgende: 25.4 x 258.5 x 184 (Höhe x Breite x Tiefe in mm)
Fazit
+++++
Ich habe bereits recht schnell festgestellt, dass dieses Netbook ein
richtiges Notebook einfach nicht wirklich ersetzen kann. Dazu fehlt in
erster Linie einfach das optische Laufwerk. Aber auch die Leistung
lässt bei diesen Geräten noch zu wünschen übrig. Sie eignen sich
beispielsweise überhaupt nicht um darauf zu spielen. Als Zweitgerät
hingegen, eigen sich die kleinen Laptops sehr gut. Denn aufgrund der
geringen Größe und der langen Akkulaufzeit lassen sie sich sehr leicht
überall hin mitnehmen und verwenden. Nach ein bisschen Übung findet man
sich zudem mit der Größe zurecht und gewöhnt sich daran. Ich kann das
Netbook daher empfehlen, allerdings nur als Zweitgerät. Daher vergebe
ich 4 Sterne.
© Gina87/giorginalina/gilina, 2009
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Tags: Acer Aspire, Acer Aspire One, Acer, D250, Netbook,
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