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A Vampires Legend

Autor: Priester
Bewertung: 6,00 | 1 Stimme
Beschreibung:

Der einstieg in eine spannende Geschichte....

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A Vampires Legend
von: Priester |  23.06.2009 21:45:33

Prolog

 

"Diaro kämpfe!" "OK. Bist du bereit?" "Ich warte nur auf dich!". Kampfgeschrei ist in den Katakomben von Gorgaris zu hören. Der Trainer Brondor schaut seinen Schülern konzentriert zu. "Dieses Mal werde ich die Bessere sein, Diaro!" "Pah, das hast du dir so gedacht, Kita." "Nimm das!" Sie schwingt ihr Rapier und trifft Diaro an der rechten Schulter. Ein kleines Blutrinnsal fließt die Schulter runter, doch es scheint ihm nichts aus zu machen. Blutrünstig schlägt sie weiter auf ihn ein. Diaro lässt es sich gefallen. Dann sammelt er seine Kraft und holt zum finalen Schlag aus. Mit einer bestialischen Kraft schwingt Diaro sein Schwert und trennt Kita den Arm ab. Das Blut spritzt. Wenige Augenblicke später liegt sie in ihrem eigenen Blut, keuchend und erschöpft. Brondor greift nicht ein, in seinem Gesicht ist sogar ein leichtes Grinsen zu sehen. Sie krümmt sich vor Schmerzen, dann konzentriert sie sich und richtet sich einige Momente danach wieder auf. Ihr abgetrennter Arm wächst wieder nach. Entschlossen kämpft sie weiter. "Das Zahl ich dir heim, Diaro!" "Darauf bin ich ja mal gespannt. Was könntest du MIR antun? Willst du mich kitzeln mit deinem schäbigen Rapier?" "Diaro die Waffe ist nicht alles was zählt, das weist du." "Ja, ist schon gut." "Bitte halte dich hier raus Brondor. Du bist zwar unser Trainer aber das schaffe ich schon alleine." "So sei es, Kita." Der Kampf geht weiter. Plötzlich murmelt Kita seltsame Wörter. "KIJARUS OKTAVA IGUR JOHNA NURSIGA FYS DIARO!" Diaro wird von einem seltsamen schwarzen Schimmer umgeben. Doch bevor er etwas einwenden kann schreit er vor Schmerzen, dass es in den ganzen Katakomben zu hören ist. Einige Minuten später löst sich der Schimmer. "Schwarze Magie ist unfair!" "Genug der nächste der fällt hat verloren und außerdem, wer Schwarzmagie anwenden kann, soll es tun. Es fördert die Lernfähigkeit und beweist mir, wie gut er sie beherrscht! Nur Weiße Magie ist strengstens Verboten. Ihr wisst warum." "Ja, ja, Brondor ich weiß. (Der soll mir nicht immer auf den Sack gehen, ich weiß, dass Weiße Magie für uns tödlich ist)." "Ich geh dir auf den Sack? Beachte was du denkst und sagst, Diaro. Du solltest dir die Regeln für das Kämpfen noch mal einprägen. Mir scheint du vergisst zu viel. Du magst zwar jung, stark und entschlossen sein aber dein Geist ist noch anfällig im Gegensatz zu Kita. Sie lernt unverkennbar die Schwarze Magie, wie du gerade erfahren durftest!" "Mann, lass mich jetzt weiter Kämpfen, OK?" "Nun gut." Schon stürmt Kita auf Diaro zu und versetzt ihn einen Hieb. Jetzt hat sie ihm dem Arm abgetrennt. Blut spritzt in ihr Gesicht. Doch Diaro erwidert mit solch einer Kraft, dass Kita zu Boden fällt. "Kita hat diesen Kampf verloren aber sie hat gezeigt, dass sie die Schwarze Magie besser den je beherrscht. Das ist gut. Sehr gut. Wir brauchen alle möglichen Kräfte um gegen diese widerliche Höllenbrut anzukämpfen!" "Ich fühle mich geehrt, aber welche Höllenbrut?" "Ja, welche?" Diaro’s Arm hat sich ebenfalls wieder Regeneriert. "Habe ich euch das noch nicht gesagt? Deswegen bilde ich euch doch aus. Diese Höllenbrut ist die Menschheit, der Abschaum aller Lebewesen. Und da wäre noch dieser, dieser ‚Mallrik Grajoll’." " ‚Mallrik Grajoll’? Ich habe schon viel über ihn gehört. Aber ich dachte es wären nur Legenden." "Da irrst du Kita. Es gibt diesen Mann wirklich, diese Bestie! Dieser verdammte Scheißkerl hat meine gesamte Familie einfach nur so zum Spaß ausgelöscht. Das wird mir dieser Bastard büßen müssen!" "Deswegen setzt du so viel auf unsere Ausbildung. Du weißt, was das heißt, Kita!" "Ja, wir müssen noch viel härter Trainieren um dir beizustehen, Brondor!" "Es freut mich das von euch zu hören...! Diaro." "Ja, Meister?" "Ich möchte, dass du deine schon bestehenden Fähigkeiten im Schwertkampf noch verbesserst und dass du außerdem den Umgang mit dem Zweihandschwert übst! Das könnte sehr nützlich sein, denn du gewöhnst dich an das Gewicht des Zweihänders und kannst mit dem Einhänder schneller zuschlagen. Aber gewöhne dich nicht zu sehr an die Reichweite eines Zweihänders! Im Kampf mit dem Einhänder wäre das sehr fatal! Des Weiteren solltest du ein paar Unterrichtsstunden bei Kita nehmen! Du musst zumindest ein Wenig die Schwarze Magie beherrschen, damit du gegen geistige Manipulation und Illusionen gefeit bist! Und Kita." "Jawohl, Meister?" "Von dir verlange ich, dass du besser mit deinem Schwert umgehst. Halte den Rapier gesenkt und schlage dann aus der Rückhand nach oben. Das müsste dir mehr Kraft für einen vertikalen Hieb nach unten geben. Außerdem hab ich bei dir eine Begabung erkannt, welche selten geworden ist." "Welche, Brondor..., verrate sie mir." " Nun, du versuchst im Kampf immer noch deine rechte, unbewaffnete Hand einzusetzen. Versuch mal den Umgang mit zwei Waffen zu lernen, das dürfte für dich eigentlich überhaupt kein Problem darstellen...! Und natürlich möchte ich, dass du noch mehr im Umgang mit der Schwarzmagie lernst. Zauber pro Tag mindestens einmal!" "Verstanden." "Nun bevor ihr zurück nach Hause geht, trinkt noch etwas! Ihr habt viel Blut verloren. LANG LEBEN DIE VAMPIRE!!!"

 

 

 

A Vampires Legend

 

Kapitel I

Die Prophezeiung

 

Nachts in Gorgaris. "Ahhhhh. Nein. Nicht sie!" "Wach auf Diaro. Du hattest einen schlechten Traum." Es ist Diaro’s Mutter die ihm aus seinem Alptraum reißt. "Bei den Urvätern. Es war wieder dieser verdammte Traum!" "Wieder diese verschwommene Gestalt?" "Ja, Mutter. Und sie hat wieder Brondor und Kita getötet." "Du solltest mal nach Misla gehen! Sie könnte dir vielleicht helfen, oder etwas über diesen Traum erzählen." "Du hast Recht. Aber ich trau dieser alten Schachtel nicht." "Hör mal, sie ist immerhin der älteste Vampir hier in Gorgaris und du weißt ja wie alt Brondor ist." "Ja klar. 852 Jahre hat er schon auf dem Buckel." "Bitte, mir zu liebe!" "Ja, Mutter. Gleich Morgen geh ich mit Kita zu ihr." "So ist’s recht. Jetzt Schlaf gut mein Sohn." Gleich am nächsten Morgen macht er sich mit Kita auf den Weg zu Misla. Gorgaris ist ein reines Vampirdorf. Es ist direkt am Waldrand errichtet worden. Vampirische Dörfer und Städte unterscheiden sich nur wenig von Menschlichen. Der einzige Unterschied ist, die Vampire haben zwei Arten von einer Bank.

Irgendwo an einem anderen Ort.

"Hört mir zu, meine Brüder und Schwestern. Ich der Hauptmann der Paladine habe euch heute hier her gebeten um euch etwas sehr wichtiges zu lehren. Ihr wisst, dass wir gegen die hiesigen Vampire im Lande Alvaro kämpfen. Daher solltet ihr wissen, wie sie zu bekämpfen sind! Die Vampire sind immun gegenüber Knoblauch, Pflöcke, Kreuze, Licht und anderwaltige Dinge. Also glaubt den Geschichten nicht, die ihr über sie gehört habt. Es wäre sehr fatal! Sie besitzen übernatürliche Kräfte, die die eines unserer Art weit übersteigen. Des Weiteren sind einige der Schwarzen Magie mächtig. Sie Pulverisiert jeden Knochen im Leib eines Lebewesens und, was für sie ein Vorteil ist, es konserviert das Blut. Aber, wenn sie Blut trinken, das mehrere Stunden alt ist, dann erleiden diese Höllenkreaturen unwahrscheinliche Schmerzen, die sich ein Mensch niemals vorstellen könnte. Ihr Körper produziert nämlich kein Blut. Deshalb ist eine ‚Blutfalle’ ein sehr wichtiges Utensil. Aber dazu kommen wir später. Vampire sind nur mit den Geheiligten Klingen aus unserer Stadt Akiris verwundbar. Außerdem sind unsere Priester der Weißen Magie mächtig. Sie lässt einen Vampir sofort zu Staub zerfallen, oder er ist nur gelähmt. Außerdem kann ein Vampir sich in eine Gestalt verwandeln, die es ihm ermöglicht, zu fliegen. Diese Gestalt ist jedoch variabel. Es kann ein Vor- und Nachteil sein. Seid also auf der Hut. Ach ja, und noch etwas. Sie können sich auch in Nebel verwandeln. In dieser Form sind sie praktisch Unsichtbar, außer, es ist weit und breit kein Nebel  zu sehen. Bewegt sich eine Nebelwand äußerst ungewöhnlich, reagiert lieber sofort und schlagt darauf ein. Vorsicht ist besser als Nachsicht. So..., das ist erst mal alles, was ihr jetzt wissen müsst. Noch irgendwelche Fragen?" "Ja, ich habe noch eine Frage, ehrenwerter Paladin Mallrik. Ich habe noch keine geweihte Klinge... was muss ich tun, damit ich mein Schwert richtig weihen kann?" "Nun. Als erstes musst du einen der ehrenwerten Priester fragen, ob er dir als individoum des allmächtigen Vaters dient. Denn ohne einen Priester kann die Weihe nicht vollzogen werden. Als nächstes brauchst du natürlich eine Klinge. Es ist egal ob es ein Schwert, ein Katar, eine Lanze, ein Bogen beziehungsweise Pfeile, eine Axt oder irgendeine andere Waffe ist. Mit jeder Waffe ist die Weihe zu vollziehen insofern diese eine metallische Oberfläche besitzt. Dann musst du bei dem Herrn deine Schulden beichten. Sind deine Schulden verziehen, kann mit der Weihe begonnen werden. Dazu musst du als erstes ein Ave Maria im völligem Anstand zu dem Herrn beten. Danach ein Vater unser, einen Rosenkranz und noch einmal ein Ave Maria. Bei dieser Prozedur muss der Priester in deinem Beisein sein. Er ist es auch, der dir sagt, ob der Herr willens ist deine Klinge zu weihen. Ist dies nicht der Fall, war dein Gebet nicht Demütig genug. Dann mögest du alles nochmals wiederholen. Hast du es aber geschafft, so wird deine Klinge von der Macht des Herren und durch die Hand des Priesters gesegnet und geweiht. Solch eine geheiligte Klinge hat fast nur Vorteile. Am Anfang kann man sie nur schlecht von den anderen Klingen unterscheiden, aber man merkt sofort, dass die Klinge leichter geworden ist und, das ist der einzige Nachteil, man muss sich an das Gewicht erst mal gewöhnen. Aber gegen Untote oder auch Vampire ist diese Klinge effektiver, gegen Vampiren jedoch das einzige Mittel der Ritter. Dort, wo ihr dem Vampir z.B. den Arm abschlagt, kann er nicht mehr oder nur schwer durch eine sehr schmerzhafte Prozedur wiederhergestellt werden und dies können jedwedige nur in völliger Ruhe vollziehen. Also sind sie auf dem Schlachtfeld des Todes außer einer der Ihren in ihrer Nähe ist ein Schwarzer Priester. Sie können die Verwundeten recht schnell wieder heilen. Außerdem kann und wird eure Klinge nie wieder Schartig werden. Also müsst ihr sie nie wieder erneuern. Und ihr könnt eure Kameraden auch nicht mit euren Klingen Angreifen. Die Macht unseres allmächtigen Vaters erlaubt es nicht, dass wir uns gegenseitig bekämpfen. Sollte es jedoch einmal dazu kommen, dass eine Klinge gar bricht, so habt ihr die Weihe falsch durchgeführt. In diesem Fall bitte ich euch, nein, Befehle ich euch den Priester, der mit euch die Weihe vollzogen hat, zu mir zu bringen. Er wird dann seiner gerechten Strafe entgegenkommen. Sollte es jedoch einer Wagen und sich mit dem Priester gar Verbünden, so gilt dies als Hochverrat an der menschlichen Rasse und der Allianz der Fünf. Dies wird mit dem Tode geahndet." "Entschuldigt, ehrenwerter Paladin, aber wie wird diese Strafe für den Priester geahndet?" "Das ist für euch nicht von Belang. Er wird einer gerechten Strafe unterzogen! Hat noch irgendwer eine Frage? Nein? So geht denn und erfüllt eure Pflichten als Ritter und meldet es sofort, wenn ihr etwas Ungewöhnliches entdeckt! Auf bald, meine Brüder und Schwestern. Falls doch noch fragen offen stehen, so stehen die Paladine und Paladina jederzeit zu eurer Verfügung. Der nächste Lernabschnitt erfolgt in drei Tagen! LANG LEBE DER KÖNIG!"

Wieder in Gorgaris.

Bei Misla angekommen wurden sie schon freundlich erwartet. "Ahhh, ich habe euch schon erwartet. Ich weiß, weswegen du bei mir bist, Diaro. Bitte gib mir deine Hand!" "Und was soll das bringen?" "Dadurch kann ich voraussagen, ob deine Träume guter oder böser Natur sind und wer die Gestalt in deinem Traum ist, Narr." "Na schön." Sie nimmt seine Hand und fängt an etwas zu murmeln. "RUS NGOR LOKAR REGUSAR VOK LA GRUM ET CHRAOUM!!!" "Was redet sie da, Kita?" "Sie sagt, Oh Kräfte des Blutgottes Lokar, dringt in mir ein, dass ich das übel in diesem Vampir erkennen möge." Einige Zeit ist es still. Dann aber kommt Misla aus dem trance ähnlichen Zustand heraus. "Die Macht des Blutgottes Lokar gab mir zu erkennen, dass deine Träume von böser Natur sind. Aber sie sind auch eine Vision, die sehr, sehr schwer zu ändern ist, aber es ist machbar. Früher oder später musst du gegen Mallrik Grajoll Kämpfen! Sie ist die verschwommene Gestalt. Aber du kannst verhindern, dass Brondor und deine liebreizende Freundin Kita getötet werden. Wie gesagt es ist sehr schwer, aber zu bewältigen." "Nun sag schon! Wie kann ich die ‚Zukunft’ verändern." "Komm morgen wieder. In der Zwischenzeit werde ich versuchen Lokar zu befragen. Noch stehen mir die Götter nicht bei." "Los komm schon Diaro. Warten wir bis morgen. In der Zwischenzeit können wir ja noch trainieren." "Du hast Recht, Kita. Lass uns gehen." "Wartet ihr zwei Turteltäubchen. Bringt morgen bitte noch einen Menschen mit!" "Wozu?" "Das sage ich euch später. Irgend einen. Einen Wegelagerer, einen Dieb, Spion oder sonst jemanden. Hauptsache einen Mensch! KEIN TIER!!! Und das Wichtigste, LEBEND! Das Blut muss noch warm sein!" "Ich weiß zwar nicht wofür aber... nun gut. Bis morgen." Nach dieser Bitte begeben sich die zwei zur ‚Bank’. Diese Bank beinhaltet Menschen und verwahrt sie auf. Aber nur auf Bestellung. Ein Mensch würde sagen es sei ein Gefängnis, das ist den Vampiren aber egal. Sie sagen, ihr Essen brauche keinen Komfort. "Wir möchten, dass sie bis morgen auf einen Menschen aufpassen." "Gerne, wann gedenken sie einen zu Verwahren?" "Geben sie uns eine Stunde!" "Gut, bis dahin wird die Zelle hergerichtet sein." Dann gehen die beiden Los, um einen Menschen zu suchen. Sie sind nicht lange unterwegs und finden auch schon einen. Ein Kleines Mädchen. Sie ist in dem Wald, nahe von Gorgaris. Etwas entlegen, halten die beiden. "Hat sich wohl verlaufen, das kleine leckere Ding, nicht war Kita?" "Ja. Zum Glück hat sie ja uns. Lassen wir sie uns nach ‚Hause’ bringen, Diaro." "Keine schlechte Idee." " Lass mich aber reden, Diaro. Du machst solchen kleinen Dingern doch immer so schnell Angst." Sie nähern sich dem Mädchen. Diaro verwandelt sich in Nebel und schleicht sich hinter das Mädchen. Sie ist ungefähr 11, nicht älter. "Na, kleine, hast du dich verlaufen?" "Ja und jetzt finde ich nicht mehr nach Hause. (Schluchz)" "Wo wohnst du denn, in der Stadt?" "Ich wohne in Jika ein kleines Dorf auf dem Lande. Ich sollte nur ein paar Kräuter holen..." "Da hast du aber Glück, dass wir dich gefunden haben." "WIR??? Ich sehe aber keinen außer dir." "Da hast du mich wohl falsch verstanden. Ich meinte, da hast du aber Glück, dass ICH dich gefunden habe." "Ach so. A... aber... warum denn?" "Ich kenne den Weg von hier nach Jika..., wie heißt du denn eigentlich?" "Ich heiße Jana." "Das ist aber ein schöner Name. Und jetzt sei bitte nicht mehr traurig, Jana. Ich bring dich wohlbehütet nach Jika." In diesem Moment gibt sie Diaro ein Zeichen. Er nimmt sich einen Knüppel ähnlichen Stock und zieht dem Mädchen eins über, dass sie benommen zu Boden sinkt. Kita fängt sie auf und bringt sie in die Bank von Gorgaris. "Haben wir nicht gesagt eine Stunde." "Das war sogar kürzer. Nun gebt sie mir. Ich sperre sie nun ein. Ihr könnt sie dann morgen abholen." "Ist gut, bis morgen." Am nächsten Morgen gehen sie sofort zur Bank. "Wir wollen das Mädchen, dass wir gestern hier abgeliefert haben, abholen." "Nun gut. Geht rein. Fünfter Raum links!" "Danke. Diaro?" "Was ist Kita?" "Bevor wir rein gehen, mach dich bitte unsichtbar. Ich möchte das Mädchen noch im Ungewissen sein lassen. Das macht es noch LUSTIGER!!!" "JAAAA. Ich guck mal zu, wie du sie an der Nase herumführst." Diaro verschwindet im Nebel und folgt Kita in die Bank. "Jana? Bist du da?" "Ja.... Ich habe Angst.... Es ist so Dunkel... und kalt hier...!" "Du bist eingeschlafen und wir mussten Rast machen. Es ist zwar ein ungewöhnlicher Aufenthaltsort, aber daran muss man sich eben gewöhnen... ich kann es auch nicht." "Können wir jetzt bitte nach Hause gehen?" "Aber ja doch, Jana. Vorher müssen wir aber noch zur Dorfältesten. Sie ist zwar etwas komisch, aber wir brauchen ihren ‚Segen’, um nicht von Vampiren oder Untoten heimgesucht zu werden." "Ist gut." Dann gehen sie zu Misla. Diaro ist schon voraus gegangen und hat ihr alles erzählt. Sie spielt bei diesem makaberem Spiel mit. "So, da wären wir." "Ahhh. Du musst diese Jana sein, von der mir Kita erzählt hat." "Ja, die bin ich. Aber wer ist dieser Mann dort in der Ecke? Er macht mir Angst." "Das ist nur Diaro, ein Freund von mir. Der guckt immer so finster." Um sie zu ‚Segnen’ spricht Misla das ‚Vater Unser’. "...ET NOMINE PATRIS, ET FILLE, ET SPIRITUS SANKTIS!" Doch dann wendet sich das Blatt. "Stellst du dich bitte in diesen Stern, Jana? Das hilft dir, dich zu beschützen." "Okay." Als sie im Pentagramm und noch mit dem Rücken zu Misla steht, nimmt Misla ihren Kris und schlitzt Jana die Kehle auf, sodass das ganze Blut auf den Boden fließt. Der Schrei bleibt ihr in der Kehle stecken. Jana sinkt mit einem verzweifeltem Blick gen Kita zu Boden und liegt in ihrer eigenen Blutlache. Dann ruft Misla den Blutgott an. "SOGOUM DFA YUM IJASCHT KULUM LOKAR!!!" Nach einiger Zeit hört sie mit der Anrufung auf. "Diaro. Um den Tot deiner Freundin und Brondor zu verhindern, musst du nach Solga, der Hauptstadt der Vampire gehen und dort den Händler Gakum aufsuchen. Er besitzt ein Artefakt, das dir helfen KANN. Aber ich kann nichts versprechen." "So soll es sein Misla. Komm Kita machen wir uns auf den Weg."

 

 

 

Kapitel 2

Der Lange Weg Nach Solga

 

 

Am nächsten Tag. "Diaro, wach auf!" Es ist Diaro’s Mutter, die ihn aus seinen Schlaf reißt. "Es ist schon Mittag! Du wolltest doch noch bei Misla vorbeischauen! Kita hat schon nach dir gefragt." "Verdammt! Dann werde ich gleich mal zu ihr gehen." Vor Misla's Haus stinkt es schon nach Verwesung. "Booaaahh, wie kann denn das so schnell passieren, Misla?" "Das ist ganz einfach, Diaro. Der Verwesungsprozess verkürzt sich, wenn man bei einem sterblichen Körper die Beschwörung vollzieht." "Ich denke wir sollten sie jetzt entsorgen, Diaro!" "Ja Kita. Sie stinkt sonst noch das ganze Dorf voll." "Ach und noch was, ihr beiden. Könntet ihr noch das ranzige Blut aufwischen?" "Klar machen wir doch gern, Misla." Nach getaner 'Arbeit' begeben sich die Beiden in Richtung Wald. Wenn sie den überquert haben, ist es nur noch halb so weit bis nach Solga. Es ist der Wald des 'Leids'. In diesem Wald werden am meisten Morde oder sonst irgendwelche Verbrechen begangen, deshalb der skurrile Name. Man sagt, dass das Blut abertausender Menschen im Waldboden gesickert ist. Geplagt von Menschen wurde dieser Wald gezeichnet. Holzfäller haben hin und wieder den Wald ein kleines Stück gerodet. Daher gibt es auch viele aber trotzdem dunkle Lichtungen. Sowohl am Tag, als auch bei Nacht ist dieser Wald gleichermaßen dunkel. "Diesen Wald müssen wir 'überqueren'. Ich werde uns mit meiner Magie in eine 'fliegende Gestalt' verwandeln." "In welche Gestalt denn?" "Das kann ich nicht sagen. Es ist immer unterschiedlich. Ich war mal ein Vogel, mal eine Fledermaus. Wie gesagt ich weiß es nicht." Kita spricht die Worte der Verwandlung. "DARA SORTAS KERA NOC NARTES. MEZOH LKMAR KITA ET SO DIARO!!!" Die Verwandlung beginnt. Aus den Rücken der beiden bohren sich zwei rot, schwarze Fledermaus ähnliche Flügel. Die Füße bilden sich zu Bullenhufen. Aus dem Steiß schlängelt sich ein roter stacheliger Schwanz. Der Stirn entwinden sich zwei verschlungene Hörner. Die bei Vampiren schon verlängerten Fangzähne werden noch länger. Die Ohren laufen spitz zu. Die Arme werden dicker. Die Hände werden zu gefährliche Reißklauen. Die Haut wird rot und runzlig. Der Körper schrumpft. "Das wäre geschafft, Diaro. Aber... was sind wir jetzt?" "Ist doch klar. Wir sind Imps. Die Viecher sind mir schon mal begegnet. Sehr lästig und extrem gefährlich..., für Menschen. Und sie nerven dich die ganze Zeit mit ihrer fitzeligen dem Vampiren ungefährlichen Magie. Aber wie gesagt. Dem VAMPIREN ungefährlich!" "Imps also... Die Gestalt könnte sich uns als nützlich erweisen!" Also fliegen die Beiden los. Nach einiger Zeit hören sie aus dem Wald ein ohrenbetäubendes Geschrei. "Diaro, was war das denn?" "Das war mein Lieblingsgeräusch! Das Schreien von gequälten Menschen. Lass uns mal unten sehen, was gerade passiert." "Ich bin interessiert, wie vielen Menschen wir diesmal 'helfen' können." "Jaaa! Ich hab schon solchen Hunger!" Also landen die beiden etwas entlegen der Tatstelle um sich zu beraten, wie sie den Menschen 'helfen' können. "Also Diaro, ich kann mich doch noch entsinnen, etwas über Imps gelesen zu haben." "Ahhh, gut. Und was genau?" "Also. Erstens, was du auch machen kannst, kann ein Imp Magie wirken. Zwar keine Schwarze oder Weiße Magie, sonder nur die niedere Elementar Magie." "Ja klar, hatte ich bereits erwähnt...!" "Aber wir können nur einen 'Monolithen', eine 'innere Eiswelle', einen 'Blitzschlag', einen 'Glutball' und einen ‚Zyklon’ beschwören." "Na und? Besser als nichts... aber wie?" "Als erstes musst du dir die Gestalt oder das Aussehen des Wesens einprägen, das du beseitigen willst."

Inzwischen, bei den Banditen, die das Mordgelüste von Kita und Diaro ausgelöst haben. Zusammen sind es sieben Männer und eine Frau, die Anführerin. "Na, wie gefällt dir das du kleine Hure?" "Nein....... ahhhh....... hört bitte auf...!" "Macht schön weiter! Ihren Freund wird sie später nicht mehr wieder erkennen, wenn ich mit ihm fertig bin! Bis dahin vergewaltigt sie ruhig weiter. Mir scheint ihr gefällt es." "Ahhhh...... b...i...t...t...e... hört auf!" "Nein! Ich war lange Zeit ziemlich einsam. Vielleicht in ein paar Stunden, wenn ich mit dir fertig bin, kleine Hure... Mmhh du gefällst mir. Mit etwas Glück kann ich den Boss eventuell überreden, dass du hier bei uns bleiben kannst." "Ahhhhhhh....... Nein......!" "So. Was machen wir jetzt mit ihrem Freund, meine Schützlinge?" "Ich weiß nicht. Vielleicht hängen wir unseren röchelnden Gefangenen erst mal mit den Gliedmaßen an einen Baum." "Gute Idee, Karzistoe!" "Danke Miss Garira. Danach könnte er ja ein paar Peitschenhiebe vertragen." "Du wirst ja immer einfallsreicher." "Und dann schneiden wir den Burschen schön langsam mit einen stumpfen Messer die Füße ab. Falls das Messer zu stumpf sein sollte, nehmen wir doch einfach die schnellere Methode." "Und die wäre, Karzistoe?" "Dann kommt Bakala mit seiner Bardike und schlägt die Füße einfach ab." "Du bist ein echt guter Mann." " Wir sind ja noch nicht fertig! Er hat dann ja noch seine Hände. Erst mal könnten wir ihm jeden zweiten Finger rausreißen. Und dann müssten wir ihm noch auf gleiche Weise die Hände entreißen." "Aber wie hast du dir das vorgestellt, Karzistoe? Keiner meiner Männer, nicht du, nicht Bakala und nicht mal ich bin so stark ihm die Hände herauszureißen." "Mit Verlaub, Miss Garira, aber denken sie mal ein bisschen nach. Wir haben ja noch unsere Pferde. Die müssten stark genug sein!" "Dein Einfallsreichtum wird nur noch durch deine Brutalität geschlagen." "Zu gütig von ihnen. Und wenn er Pech hat, dann reißen ihn die Pferde auch noch die Arme mit raus. Wenn er vor schmerzen immer noch nicht gestorben ist, reißen wir ihm halt die Haut mit ein paar Schürhaken auf. Dann verblutet er schön. Es wäre ja Jammerschade, wenn wir ihm die Kehle aufschneiden und dann ist alles schon vorbei. Dann hat er doch nichts von den Schmerzen." "Das ist echt Perfekt, Karzistoe! So, wie er es gesagt hat, wird es geschehen. Und du machst schön weiter und vergewaltigst sie." "Uuuhhhh... zu befehl." "Aaahhhhh......." "Leb wohl, meine geliebte... es... tut... mir leid...!"

Wieder bei Diaro und Kita. "Und was dann?" "Dann musst du dir den Zauber denken und dir vorstellen, wie er das erwählte Wesen vernichtet. So müsste es Funktionieren." "Gut... aber wie sieht der Zauber aus?" "Nun...... den Monolithen kannst du dir vorstellen..., also..., wie eine rasiermesser scharfe Steinsäule, die aus dem Boden hervordringt. Die innere Eiswelle ist ein Tot aus purer Kälte. Sie wird im Körper des Wesens beschworen und gefriert alles, was im Körper zu finden ist. Knochenmark, Blut, Eingeweide einfach alles." "Die beiden möchte ich Zaubern! Die gefallen mir." "Na gut. Dann nehme ich die anderen drei Zauber. Den Blitzschlag, den Glutball und den Zyklon. Ohhh... warte. Ich habe etwas vergessen." "Was denn, Kita?" "Wir können jeden Zauber nur einmal wirken!" "Na und? Wir haben doch noch unsere Klauen!" "Du hast recht..., aber, da ist noch etwas anderes.... Aber ich habe es vergessen." "Mach dir mal keine sorgen. wir schaffen das schon. Sind ja nur acht mit der Rudelführerin!" So nähern sich die beiden nach und nach den Banditen. "Noch keiner von den Idioten hat uns bemerkt, Diaro. Aber was macht denn der eine da mit der Frau...?" "Na siehst du das denn nicht? Er vergewaltigt sie! Ich find es echt belustigend, wie sich die menschliche Rasse gegenseitig leid zufügt. Das gibt es bei uns Vampiren ja nicht. Höchstens Ghule sind uns aufsässig. Ein Haufen Sinnlosigkeit auf einen Fleck." "Ist ja widerlich, aber doch schon lustig." Nun sind sie direkt hinter dem Geschehen. Dann fängt Kita an zu Zaubern. Als erstes den Glutball. Sie prägt sich die Gestalt von einem der Banditen gut ein. Dann stellt sie sich ein paar Glutbälle vor und mit dem letzten Gedanken, stellt sie sich vor, wie der Bandit von den Glutbällen getroffen wird. Ein Höllenschrei ist zu hören. Insgesamt acht Glutbälle treffen einen Banditen. Zwei brennen sich an jedem Bein bis auf die Knochen durch. Jeweils einer lässt an den Armen die Haut verbrennen. Drei schmelzen dem Opfer die Eingeweide aus. Und der letzte gibt den Todesstoß. Er trifft den Kopf und brennt sich bis zum Gehirn. Es kocht auf und die Schädeldecke platzt. Jeder der Banditen steht wie gelähmt da. "Einer weniger, Diaro." "Man kann mehrere Glutbälle auf einmal losschicken? Amüsant!" Nun prägt sich Diaro einen der Banditen ein. Dann stellt er sich die innere Eiswelle vor. Im letzten Schritt stellt er sich vor, wie der Bandit gefriert. Und so geschieht es. Der Bandit läuft bläulich an. Erst gefriert langsam das Blut in seinen Adern. Nach dem Blut die Knochen und das Rückenmark, bis hin zum Gehirn. Eine Träne der Verzweiflung gefriert noch im Auge. Der Bandit erstarrt zu einer Eissäule und zerplatzt.

"Scheiße, was ist hier denn los? Ich habe schon zwei Männer verloren! Was ist das für eine üble Macht?"

"Jaaa, es hat funktioniert." "Aber sicher doch, Diaro. Ich habe es dir doch im Einzelnen erklärt." Nun fängt wieder Kita an. Wieder prägt sie sich einen der Banditen ein. Diesmal Zaubert sie den Blitzschlag. In Gedanken an den Blitzschlag stellt sie sich vor, wie er den Banditen tötet. Über dem Banditen, kaum zu sehen, bilden sich schwarze Wolken. Das Getöse vom Donner ist zu hören. Dann schlängelt sich ein Blitz aus der Wolke bis hin zum Banditen. Ein ohrenbetäubender Schrei durchstreift den Wald. Der Blitz traf den Banditen und verbrannte zuerst seine Haut. Dann fing das Blut in den Adern an zu Kochen. Die verbrannte Haut platzte an der Hauptschlagader auf und das kochende Blut rann in strömen heraus. Zum Schluss platzen die verbrannten Eingeweide aus den bereits leblosen Körper heraus.

"Verdammt! Das ist schon der dritte Mann. Zeig dich Teufel!"

"Lecker! Der Zauber gefällt mir Kita. Der ist genau meine Kragenweite!" "Dachte ich mir schon." Erneut ist Diaro an der Reihe und prägt sich einen Banditen im Gedächtnis ein. Dann stellt er sich mehrere Monolithen vor. Und zuletzt, wie er den Banditen damit ausschaltet. Der Schrei bleibt in der Kehle des Banditen hängen. Die Erde fängt kurz an zu beben. Nacheinander schießen acht Monolithen unter dem Banditen hervor. Erst zertrümmert und durchbricht der erste den rechten Fuß. Dann der nächste den linken. Der vor schmerzen wimmernde Bandit fäll nach hinten über. Dann durchschlägt jeweils ein Monolith die Ellenbogen des Opfers. Nun hängt der Bandit wimmernd über den Boden. Der nächste Monolith durchdringt den Bauch und reißt die Leber mit. Zwei weitere Monolithen durchbrechen die Schulterblätter des Banditen. Der letzte Monolith versetzt den Todesstoß. Er durchdring etwas  abseits der Wirbelsäule das Herz des Opfers. Die Monolithe färben sich nach und nach blutrot.

"Was zur Hölle geht hier vor?"

"Nummer vier Kita. Nun bist du wieder an der Reihe." "Ich weiß." Als letztes stellt sich Kita nummer Fünf der Banditen vor. Dann den Zyklon. Und danach, wie er den Banditen durch die Luft schleudert. Ein starker Wind fängt an zu wehen. Noch bevor der Bandit die Flucht ergreifen kann, bildet sich um diesen ein Zyklon, ein kleinerer Wirbelsturm. In Panik versucht er heraus aus den Zyklon zu kommen, doch das war sein Todesurteil. Denn er stand im ungefährlichen Auge des Zyklons und versuchte zu fliehen. Zuerst drang er mit dem rechten Arm durch die Windwand. Das kugelte und riss ihm den Arm aus. Er versuchte dann aus dem Zyklon zu rennen, doch er wurden von ihm erfasst. Erst brach es ihm die Beine. Dann kugelte er sich den linken Arm aus. Danach wurde sein Kopf um 360 Grad gedreht. Man hörte das Brechen des Genicks bis zu den Beiden. Zum Schluss schleuderte der Zyklon den Banditen Gegen einen Baum. Dies hat ihm die gesamten Knochen im Körper gebrochen.

"Wer ist zu solch einer Tat fähig? Nur noch ich, Bakala und Karzistoe sind übrig. Seht euch vor Männer!"

"Warte hier Kita. Ich nehme mir mal den dicken da vor! Das wird ein spaß." "Gut. Aber lass dir nicht so viel Zeit! Du weißt doch, unerkannt und aus dem Hinterhalt." "Du kennst mich doch. Ich mach es kurz und schmerzhaft!" Diaro schleicht sich langsam an Bakala heran. Ungesehen holt er aus. Dann bohrt er seine messerscharfen Krallen durch den Eisenpanzer, bis hin zum Herzen. Er packt zu und reißt es mit einem Ruck heraus. Dann entfernt er sich unerkannt. "Hier Kita, ich habe dir ein Geschenk mitgebracht!" "Danke! Das wäre aber nicht nötig gewesen."

"VERDAMMT! Bakala hat es auch erwischt." "*schluchz*" "Halts Maul dahinten! Ich hoffe dieses Wesen wird dich auch erwischen!"

"Los, Kita. Jetzt bist du dran. Die denken doch tatsächlich es ist nur einer der sie Vernichtet." "Gut ich nehme den kleinen dünnen Jährling da. Dir überlasse ich ihre Rudelführerin." "Danke. Das wird echt blutig!" Kita fängt an sich Karzistoe zu nähern. Jetzt steht sie direkt hinter ihm. Doch als sie gerade zuschlagen will, verwandelt sie sich zurück, genau wie Diaro auch. Dadurch rutscht sie ab und hinterlässt nur eine schwere Kratzwunde. "SO EINE VERDAMMTE SCHEIßE! DAS war es, was ich vergessen hatte."

"AHRGHH.... VAMPIRE!" "Nun schlag doch zu verdammt." "Nimm das Bestie!" Karzistoe trifft Kita mit seinem Schwert und schneidet ihr den linken Arm ab. "ROOOAAARRRR! VERDAMMTER KLEINER MENSCH! JETZT HAST DU ES GESCHAFFT! DAS WAR DEIN TODESURTEIL! STIRB, NIEDERES WESEN!" "Nein... nein... nein... NEIN...!" Kita nimmt mit der rechten Hand den Kopf von Karzistoe und reißt ihn so lange nach hinten bis das Brechen des Genickes zu hören ist. "Kita!" "Alles in Ordnung! Kümmere dich doch mal um die liebreizende Rudelführerin." "Mit vergnügen!" Mit einer unmenschlichen Geschwindigkeit stürmt Diaro zu der Anführerin der Banditenbande. Doch bevor sie etwas unternehmen kann, hält Diaro sie mit der linken Hand in die Luft. Der Degen, den sie in der Hand hatte, fällt zu Boden. "ROOOAAAHHHR! DEINE MÄNNER HABEN MEINE GEFÄHRTIN VERLETZT! ICH FÜHLE MICH LEIDER GEZWUNGEN ETWAS UNSCHÖNES ZU TUN!" "Nein... was hast du vor? Ihr habt doch schon meine Männer getötet." "RRAAAHHH! SCHWEIG HURE! DER WALD HIER IST DAS LETZTE, WAS DU IN DEINEM JÄMMERLICHEN LEBEN SEHEN WIRST!" "NEIN...!" Mit der rechten Hand ergreift Diaro den Kopf der Anführerin. Ein höllen Geschrei durchstreift den Wald. Blut strömt in sein Gesicht. Diaro hat ihr mit all seiner Kraft den Kopf abgerissen. "Hier, Kita. Geschenk nummer Zwei... Alles in Ordnung?" "Na klar das ist doch nur mein Arm! Du weißt doch, was du mir beim letzten Training angetan hattest. Das war noch schlimmer." Kita konzentriert sich. Ein neuer Arm schießt ihr aus der Schulter. "Siehst du. Wieder wie neu." "Ja, ja. Ist ja schon gut. Aber was machen wir mit den Gefangenen?" "Du hattest doch noch so einen Hunger. Ich inzwischen auch. Lass ihn uns stillen. Ich nehme den Kerl!" "Ist gut."

"Danke! Ihr habt mir und meinem Freund das Leben gerettet. Wie soll ich euch das je danken?" "Meine Freundin hat recht. Wie können wir euch danken? Hhmm.... Ich hab es. Ich kann euch für eure Mühen entlohnen. Was meint ihr?" "Lass mich mal reden, Kita." "Ist gut. Verarsch sie schön." "Ich weiß nicht. Wie viel willst du mir geben?" "Ich bin ein reicher Mann. Wie wäre es mit 2000 Goldstücken?" "Das ist zu wenig." "Inzwischen hat Kita sich dem Mann und Diaro der Frau genähert. “Okay.... Wie wäre es dann mit 3000 Goldstücken?" "Das ist zu wenig! Wir haben euch immerhin das Leben gerettet. Da könntet ihr etwas spendabler sein!" "Na... na gut. 5000 aber nicht mehr!" "DAS IST ZU WENIG! Aber ich sage dir, was es wirklich kostet... DEIN LEBEN!" Kita und Diaro rammen ihre Fangzähne in die Hälse ihrer Opfer und saugen sie restlos aus. "So. Sie hat kein Blut mehr. Es kann kein weichlicher Vampir aus ihr werden, geschweige denn ein Ghul." "Er ist auch leer." "Dann lass uns mal weitergehen und das Massaker dem Wald überlassen." "Gut, wie du meinst Diaro."

Nach einiger Zeit haben sie schon ein ganzes Stück im Wald zurückgelegt. Sie kommen an einer alten Bastion vorbei, in der sich noch immer eine kleine Anzahl von Soldaten aufhält. "Kita... keinen Schritt weiter! Hör mal... Stimmen von Männern... es müssten vier, nein fünf Männer sein." "Du hast re..." Das Wort bleibt Kita im Hals stecken. "KITA! WAS IST LOS?" "Ahhh... irgend ein Verdammter MENSCH hat mir einen Pfeil in..." Ein zweiter und ein dritter Pfeil bohren sich in das Fleisch von Kita. " Kita, konntest du sehen woher die Pfeile stammen?" "Dort hinten, im Wach... ahhhh." "Im Wachturm!" Der Bogenschütze hat mittlerweile bemerkt, dass sich Diaro ihm nähert. "NA DU KLEINE MISSGEBUHRT EINES MENSCHEN! DU WILLST WOHL UNBEDINGT STERBEN! ICH HELFE DIR EIN BISSCHEN DABEI! ROOAAAHHH!" Der Bogenschütze legt einen weiteren Pfeil in die Sehne seines Bogens und zielt direkt auf die Schlagader von Diaro. Er spannt die Sehne an. Diaro nähert sich inzwischen langsam dem Bogenschützen. Er lässt die Sehne los. Der Pfeil sirrt an Diaros Gesicht haarscharf vorbei. Der scharfe Luftzug schneidet jedoch in sein Fleisch. Blut tropft auf seine Schulter. "Ahhh. OK DU WIDERLICHER KLEINER MENSCH! DAS WAR ZU VIEL!" Hastig legt der Bogenschütze einen neuen Pfeil in die Sehne ein, spannt sie und Zielt direkt auf Diaros Kopf. Er lässt die Sehne los. Der Pfeil trifft Diaro direkt auf die Stirn. Der Rückstoß lässt ihn lautlos zu Boden fallen. "DIARO! DU KLEINE WIDERLICHE KREATUR DES BÖSEN! DAS HÄTTEST DU NICHT TUN SOLLEN! WENN DU IN DER HÖLLE BIST, DANN SAG DEINEN FREUNDEN HALLO VON MIR!" Dieser Schrei hat auch die anderen Soldaten Alarmiert. Jeder von ihnen ist mit einem dicken Vollharnisch gepanzert und jedes Körperteil ist von stählernen Platten und Schuppen übersäht. Kita sprengt mit einer übersinnlichen Geschwindigkeit auf den Wachturm zu, springt hoch in die Luft und landet direkt vor dem Schützen. "MÖGE SATAN DICH IN DER HÖLLE UNENDLICHE QUALEN ERLEIDEN LASSEN!" Mit diesem Satz schwingt sie ihren Rapier mit solch einer bestialischen Kraft, dass die Klinge durch den Hals gleitet, an einem mit Stahl verstärkten Pfosten aufprallt und zerbricht. Es scheint so, als hätte sie den Schützen gar nicht getroffen aber als er zu Boden fällt löst sich der Kopf von Hals und fällt vom Wachturm herunter auf einen Soldaten, der sich inzwischen genähert hat. Die Wucht des Aufpralls lässt den Soldaten benommen zu Boden sinken. Warmes Blut fließt in Strömen den Wachturm herunter. "Verdammt. Hat der Mensch mir auch noch meinen Rapier zerstört." Diaro hat sich inzwischen schon wieder aufgerichtet und Kämpft erbittert gegen drei der fünf Soldaten. "So, ihr wollt also unbedingt sterben? So sei es denn. STERBT!" Er versucht vergeblich mit seinem Schwert durch die starke Panzerung der Soldaten zu kommen. "Na du Zwerg. Durch meine Rüstung kommst du nie und jetzt werde ich dich zermalmen. Nun halt still!" Der Soldat nimmt seinen riesigen Malus und hätte Diaro beinahe getroffen, wenn er nicht ausgewichen wäre. Die Erde scheint für eine kurze Zeit zu beben. "Ha... daneben. Du bist zu langsam für mich. Ich habe euch bisher nur einen Bruchteil meiner Kraft gezeigt. Nun spürt den kalten Stahl meiner Klinge! Tut mir echt leid... FÜR DICH." "Na sicher. Hahaha... Mein Claymore wird dich in der Mitte zerreißen!" Der Soldat holt zum Schlag aus. Er trifft Diaro nicht und die Kraft, die in den Schlag gesteckt wurde wird von der Luft absorbiert. "Tja du kleiner Mensch. Schwach, langsam und dumm noch dazu. Ihr könnt mir gar nichts. Ich bin ein VAMPIR! Mit euren fitzeligen, kleinen, schartigen Waffen könnt ihr mir gar nichts antun! Und somit bin ich für euch lächerliche Gestalten UNVERWUNDBAR!" "Ohhh... ein Vampir. Soll ich jetzt etwa angst haben oder was? Ich werde dich jetzt mit meiner Hellebarde aufspießen! Dann werden wir mal sehen wer hier unverwundbar ist!" Der dritte Soldat holt zum stich aus. Diaro weicht aus, wird aber trotzdem an der linken Hand getroffen und die Spitze der Hellebarde steckt tief in dieser. Ein kleines Blutrinnsal fließt an der Hellebarde herab. "Das war’s du Schießbiest. Jetzt werde ich den Tot meines Kameraden rächen! Verabschiede dich von deiner Hand, Ungetüm!" Mit einem Ruck stößt er die Hellebarde durch die Hand, dreht sie und reißt Diaro die Hand ab. Ein lauter Schrei dröhnt durch den ganzen Wald. "DU ABSCHAUM EINES MENSCHEN! DU BIST ES NICHT WERT ZU LEBEN! DAS WAR EIN GROßER FEHLER SICH MIT MIR ANZULEGEN! JETZT WERDE ICH DEINEM LEBEN EIN SCHMERZHAFTES ENDE BEREITEN! STIRB!" Mit einer unglaublichen Kraft schlägt Diaro zu. Das Schwert schneidet beinahe mühelos durch den dicken Stahlpanzer und bleibt in der hälfte des Körpers stecken. Mit einem Ruck zieht er es heraus. Blut rinnt seine Klinge herunter. Der Soldat verblutet an Ort und Stelle. "So und jetzt seid ihr dran!" Der Soldat mit dem Hammer schwingt den selbigen, verfehlt und trifft seinen eigenen Mann. Ein dumpfer Aufprall bestätigt den Tot. "Harharharhar. So wie ich es gesagt habe. Dumm und unwürdig mir gegenüber zu stehen noch dazu. Du bist es nicht mal würdig meine Luft zu Atmen, Abschaum! Du sowie jeder widerliche Mensch auf diesem Land ist für mich Wertlos!" Diaro schlägt auf den Soldaten ein aber direkt beim ersten schlag zerbricht auch seine Klinge. Blitzschnell nimmt er sich den Claymore des soeben verstorbenen und setzt mit einer Hand zum Hieb an. Die Klinge Durchtrennt mühelos den gesamten Körper des Opfers. Der Malus fällt zu Boden, sowie die beiden Hälften des Soldaten. Blut bedeckt den Boden des Waldes. Der andere Soldat  bleibt wie festgefroren stehen und der vom Kopf getroffene ist noch bewusstlos. "Kita. Alles klar?" "Mach dir um mich keine sorgen. Mach dir mal lieber um die beiden Gestalten da sorgen. SEID BEREIT UM EUREN SCHÖPFER ENTGEGENZUTRETEN!" Kita schleudert den Rest der zerbrochenen Klinge mit all ihrer Kraft auf den Bewusstlosen. Sie durchdringt trotz Schaft und Heft der Klinge und starker Panzerung des Soldaten den Bauch des Mannes. Lautlos verblutet dieser. Inzwischen hatte Diaro genug Zeit um seine Hand wieder zu Regenerieren. "Nein, nein, nein... ich will nicht sterben. Habt bitte erbarmen mit mir! Ich..." Diesen Satz konnte er nicht mehr zu ende bringen, da Kita, sowie Diaro sich schmerzhaft die Pfeile aus dem Körper gerissen hatten und sie auf den Soldaten schleuderten. Sie durchbohren den Harten Panzer der Kniescheibe und bleiben in dieser stecken. Voller Schmerzen sinkt der Soldat zu Boden. "Nein, bitte... habt doch bitte erbarmen." "Oh sieh mal Kita. Er fleht um sein Leben. Wie amüsant. Erst willst du uns töten und dann sollen wir dir auch noch dein Leben schenken? Das können wir aber nicht tun!" "A...aber warum nicht...? Ich habe euch doch gar nicht angegriffen...." "Naja sagen wir es mal so.... Erstens du bist für uns Wertlos. Zweitens du gehörst zu den Abschaum hinter und unter mir. Drittens und letztens... DU BIST EIN WIDERLICHER MENSCH!" Mit diesen Satz springt Kita vom Wachturm, holt in der Luft aus und zerschmettert mit ihren Krallen den Brustpanzer des Soldaten. Sie reißt ihm den Helm vom Kopf, entreißt ihm den Streitkolben mitsamt seiner Hand und zertrümmert mit einer höllischen Kraft den Schädel des Opfers. Das alles in wenigen Augenblicken. Hart fällt der leblose Körper zu Boden. Blut bedeckt den gesamten Boden des Schlachtfeldes. "So Diaro. Das hätten wir jetzt... Ohhh, schöne Claymore hast du da." "Ja. Diese Bastarde hätten sich eben nicht mit uns anlegen sollen. Zu dumm. Aber wir sollten mal mit unserem Schmied sprechen. Unsere Waffen sind nicht robust genug." "Da hast du recht... mal sehen was unser ehemalige Bewusstlose für eine Waffe hat...! Na bitte, ein Wunderbar gefertigtes Scimitar. Das sollte für die Reise nach Solga genügen. Dort lasse ich mir erstmal eine neue Waffe Schmieden und mit dem Gold, dass diese Versager hier haben, kann ich noch ein paar Extrawünsche für meine neue Waffe loswerden." "Ja und ich lasse mir auch eine neue Waffe schmieden. Aber solange nehm ich mir diese. Liegt gut in der Hand!" " Komm Diaro hier gibt es nichts mehr. Überlassen wir diese unwürdigen Subjekte den Wölfen!" "Weise gesprochen, Kita. Harharharharhar" Sie durchqueren die Bastion und sind schon fast am Waldrand. Das letzte, was sie noch hören, bevor sie den Wald verlassen sind die gierigen Wölfe, die sich an den Leichen laben. Nun liegt vor Solga nur noch das Ödland, welches sie durchqueren müssen.

 

 

 

Kapitel 3

Unerwartete Begegnung

 

 

Sie sind schon eine Weile unterwegs, als Diaro und Kita Zeugen einer bisher noch nie da gewesenen Schlacht zwischen der Allianz der Menschen und der Allianz der Dunkelheit wurden. Ständiges Geklirr von Stahl, welcher aneinander geschmettert wurde. Unerträglich durchdringende Kratzgeräusche von Klauen, welche Rüstungen durchbohren. Ein nie aufhörendes Gemurmel von Flüchen und Segnungen, schwarzer- und weißer Magie und das durch Mark und Bein gehenden, nie verstummen wollende Gedonner der zum unerbitterten Angriff blasenden Hörner. So weit das Auge reicht, nur verkohlte, aufgespießte und bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leichen zweier Parteien, welche unermüdlich und voller Zorn aufeinander Zustürmen und nur zwei Dinge wollen. Unmengen von Blut und den unerhofften Sieg. "Diaro? Was sind das für Wesen, welche sich gegen die Menschen eine so brilliante Schlacht liefern? Sie kommen mir so seltsam bekannt vor...!" "Ich weiß ganz genau, was du meinst, Kita! Du müsstest doch erst vor kurzem etwas über sie gelesen haben. Das sind Liche, Erzliche, Erzdämonen und manipulierte Schlachtghuls..., aber die anderen Wesen kann ich nicht mehr deuten, du jetzt vielleicht, Kita?" "Hmm, mal scharf nachdenken. Jetzt hab ich's. Da sind noch solganische Oger, Imps aus Vragorial, die sehen entschieden anders aus als herkömmliche Imps! Ähm... dann wären da noch Jjakische Trolle und ähm..., Kriegswyrmreiter. Natürlich noch Horden von Vampiren aus dem ganzen Land. Mit den beschworenen Wesen möchte ich gar nicht erst anfangen. Nun ja und auf der menschlichen Seite befinden sich unter Anderen Elfen, Zwerge, Kiajshias und Menschen natürlich...aber die fünfte Rasse kann ich nicht deuten. Die hab ich noch nie zuvor gesehen!" "Hmm, ich kann mir nicht helfen aber ich kenne diese Gestalten..., irgendwo hab ich sie schon mal gesehen aber wo nur?" "Vielleicht aus deinem Träumen, Diaro. Kann das nicht sein, aus deinen Visionen?" "Ja, stimmt Kita! Daher kenne ich sie. Sie kämpfen mit einer gewaltigen Kraft aber ich glaube kaum, dass sie unseren Kräften und Bündnissen gewachsen sind. Unsere Allianz ist viel zu stark, als dass diese Mickerlinge uns ernsthaft bedrohen können." "Ja schon aber sie haben unwahrscheinlich starke Beschwörungszauber. Solch riesige und mächtige Kriegswölfe habe ich nie zuvor gesehen und erst diese Kriegswaffen. Die sind mir völlig unbekannt. Es sieht so aus, als würden sie nur mit einem Schwert angreifen aber da wo sie schlagen, fallen drei der Unsrigen, die sie umringt haben! Das ist ziemlich beeindruckend für die Allianz der Menschen!"

 

 

 

 

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Spannung!!

Kommentare (2)
mmm ka warum das so muss..
von: Priester |  23.06.2009 21:50:39

 

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