"Diaro
kämpfe!" "OK. Bist du bereit?" "Ich warte nur auf
dich!". Kampfgeschrei ist in den Katakomben von Gorgaris zu hören. Der
Trainer Brondor schaut seinen Schülern konzentriert zu. "Dieses Mal werde
ich die Bessere sein, Diaro!" "Pah, das hast du dir so gedacht,
Kita." "Nimm das!" Sie schwingt ihr Rapier und trifft Diaro an
der rechten Schulter. Ein kleines Blutrinnsal fließt die Schulter runter, doch es
scheint ihm nichts aus zu machen. Blutrünstig schlägt sie weiter auf ihn ein.
Diaro lässt es sich gefallen. Dann sammelt er seine Kraft und holt zum finalen
Schlag aus. Mit einer bestialischen Kraft schwingt Diaro sein Schwert und
trennt Kita den Arm ab. Das Blut spritzt. Wenige Augenblicke später liegt sie
in ihrem eigenen Blut, keuchend und erschöpft. Brondor greift nicht ein, in
seinem Gesicht ist sogar ein leichtes Grinsen zu sehen. Sie krümmt sich vor
Schmerzen, dann konzentriert sie sich und richtet sich einige Momente danach wieder
auf. Ihr abgetrennter Arm wächst wieder nach. Entschlossen kämpft sie weiter.
"Das Zahl ich dir heim, Diaro!" "Darauf bin ich ja mal gespannt.
Was könntest du MIR antun? Willst du mich kitzeln mit deinem schäbigen
Rapier?" "Diaro die Waffe ist nicht alles was zählt, das weist
du." "Ja, ist schon gut." "Bitte halte dich hier raus
Brondor. Du bist zwar unser Trainer aber das schaffe ich schon alleine."
"So sei es, Kita." Der Kampf geht weiter. Plötzlich murmelt Kita seltsame
Wörter. "KIJARUS OKTAVA IGUR JOHNA NURSIGA FYS DIARO!" Diaro wird von
einem seltsamen schwarzen Schimmer umgeben. Doch bevor er etwas einwenden kann
schreit er vor Schmerzen, dass es in den ganzen Katakomben zu hören ist. Einige
Minuten später löst sich der Schimmer. "Schwarze Magie ist unfair!"
"Genug der nächste der fällt hat verloren und außerdem, wer Schwarzmagie
anwenden kann, soll es tun. Es fördert die Lernfähigkeit und beweist mir, wie
gut er sie beherrscht! Nur Weiße Magie ist strengstens Verboten. Ihr wisst
warum." "Ja, ja, Brondor ich weiß. (Der soll mir nicht immer auf den
Sack gehen, ich weiß, dass Weiße Magie für uns tödlich ist)." "Ich
geh dir auf den Sack? Beachte was du denkst und sagst, Diaro. Du solltest dir
die Regeln für das Kämpfen noch mal einprägen. Mir scheint du vergisst zu viel.
Du magst zwar jung, stark und entschlossen sein aber dein Geist ist noch
anfällig im Gegensatz zu Kita. Sie lernt unverkennbar die Schwarze Magie, wie
du gerade erfahren durftest!" "Mann, lass mich jetzt weiter Kämpfen,
OK?" "Nun gut." Schon stürmt Kita auf Diaro zu und versetzt ihn
einen Hieb. Jetzt hat sie ihm dem Arm abgetrennt. Blut spritzt in ihr Gesicht.
Doch Diaro erwidert mit solch einer Kraft, dass Kita zu Boden fällt. "Kita
hat diesen Kampf verloren aber sie hat gezeigt, dass sie die Schwarze Magie
besser den je beherrscht. Das ist gut. Sehr gut. Wir brauchen alle möglichen
Kräfte um gegen diese widerliche Höllenbrut anzukämpfen!" "Ich fühle
mich geehrt, aber welche Höllenbrut?" "Ja, welche?" Diaro’s Arm
hat sich ebenfalls wieder Regeneriert. "Habe ich euch das noch nicht
gesagt? Deswegen bilde ich euch doch aus. Diese Höllenbrut ist die Menschheit,
der Abschaum aller Lebewesen. Und da wäre noch dieser, dieser ‚Mallrik
Grajoll’." " ‚Mallrik Grajoll’? Ich habe schon viel über ihn gehört.
Aber ich dachte es wären nur Legenden." "Da irrst du Kita. Es gibt
diesen Mann wirklich, diese Bestie! Dieser verdammte Scheißkerl hat meine
gesamte Familie einfach nur so zum Spaß ausgelöscht. Das wird mir dieser
Bastard büßen müssen!" "Deswegen setzt du so viel auf unsere
Ausbildung. Du weißt, was das heißt, Kita!" "Ja, wir müssen noch viel
härter Trainieren um dir beizustehen, Brondor!" "Es freut mich das
von euch zu hören...! Diaro." "Ja, Meister?" "Ich möchte,
dass du deine schon bestehenden Fähigkeiten im Schwertkampf noch verbesserst
und dass du außerdem den Umgang mit dem Zweihandschwert übst! Das könnte sehr
nützlich sein, denn du gewöhnst dich an das Gewicht des Zweihänders und kannst
mit dem Einhänder schneller zuschlagen. Aber gewöhne dich nicht zu sehr an die
Reichweite eines Zweihänders! Im Kampf mit dem Einhänder wäre das sehr fatal!
Des Weiteren solltest du ein paar Unterrichtsstunden bei Kita nehmen! Du musst
zumindest ein Wenig die Schwarze Magie beherrschen, damit du gegen geistige Manipulation
und Illusionen gefeit bist! Und Kita." "Jawohl, Meister?"
"Von dir verlange ich, dass du besser mit deinem Schwert umgehst. Halte
den Rapier gesenkt und schlage dann aus der Rückhand nach oben. Das müsste dir
mehr Kraft für einen vertikalen Hieb nach unten geben. Außerdem hab ich bei dir
eine Begabung erkannt, welche selten geworden ist." "Welche,
Brondor..., verrate sie mir." " Nun, du versuchst im Kampf immer noch
deine rechte, unbewaffnete Hand einzusetzen. Versuch mal den Umgang mit zwei
Waffen zu lernen, das dürfte für dich eigentlich überhaupt kein Problem
darstellen...! Und natürlich möchte ich, dass du noch mehr im Umgang mit der
Schwarzmagie lernst. Zauber pro Tag mindestens einmal!"
"Verstanden." "Nun bevor ihr zurück nach Hause geht, trinkt noch
etwas! Ihr habt viel Blut verloren. LANG LEBEN DIE VAMPIRE!!!"
A
Vampires Legend
Kapitel
I
Die Prophezeiung
Nachts
in Gorgaris. "Ahhhhh. Nein. Nicht sie!" "Wach auf Diaro. Du
hattest einen schlechten Traum." Es ist Diaro’s Mutter die ihm aus seinem
Alptraum reißt. "Bei den Urvätern. Es war wieder dieser verdammte
Traum!" "Wieder diese verschwommene Gestalt?" "Ja, Mutter.
Und sie hat wieder Brondor und Kita getötet." "Du solltest mal nach
Misla gehen! Sie könnte dir vielleicht helfen, oder etwas über diesen Traum
erzählen." "Du hast Recht. Aber ich trau dieser alten Schachtel
nicht." "Hör mal, sie ist immerhin der älteste Vampir hier in
Gorgaris und du weißt ja wie alt Brondor ist." "Ja klar. 852 Jahre
hat er schon auf dem Buckel." "Bitte, mir zu liebe!" "Ja,
Mutter. Gleich Morgen geh ich mit Kita zu ihr." "So ist’s recht.
Jetzt Schlaf gut mein Sohn." Gleich am nächsten Morgen macht er sich mit
Kita auf den Weg zu Misla. Gorgaris ist ein reines Vampirdorf. Es ist direkt am
Waldrand errichtet worden. Vampirische Dörfer und Städte unterscheiden sich nur
wenig von Menschlichen. Der einzige Unterschied ist, die Vampire haben zwei
Arten von einer Bank.
Irgendwo an einem anderen Ort.
"Hört
mir zu, meine Brüder und Schwestern. Ich der Hauptmann der Paladine habe euch
heute hier her gebeten um euch etwas sehr wichtiges zu lehren. Ihr wisst, dass
wir gegen die hiesigen Vampire im Lande Alvaro kämpfen. Daher solltet ihr
wissen, wie sie zu bekämpfen sind! Die Vampire sind immun gegenüber Knoblauch,
Pflöcke, Kreuze, Licht und anderwaltige Dinge. Also glaubt den Geschichten
nicht, die ihr über sie gehört habt. Es wäre sehr fatal! Sie besitzen
übernatürliche Kräfte, die die eines unserer Art weit übersteigen. Des Weiteren
sind einige der Schwarzen Magie mächtig. Sie Pulverisiert jeden Knochen im Leib
eines Lebewesens und, was für sie ein Vorteil ist, es konserviert das Blut.
Aber, wenn sie Blut trinken, das mehrere Stunden alt ist, dann erleiden diese
Höllenkreaturen unwahrscheinliche Schmerzen, die sich ein Mensch niemals
vorstellen könnte. Ihr Körper produziert nämlich kein Blut. Deshalb ist eine
‚Blutfalle’ ein sehr wichtiges Utensil. Aber dazu kommen wir später. Vampire
sind nur mit den Geheiligten Klingen aus unserer Stadt Akiris verwundbar.
Außerdem sind unsere Priester der Weißen Magie mächtig. Sie lässt einen Vampir
sofort zu Staub zerfallen, oder er ist nur gelähmt. Außerdem kann ein Vampir
sich in eine Gestalt verwandeln, die es ihm ermöglicht, zu fliegen. Diese
Gestalt ist jedoch variabel. Es kann ein Vor- und Nachteil sein. Seid also auf
der Hut. Ach ja, und noch etwas. Sie können sich auch in Nebel verwandeln. In
dieser Form sind sie praktisch Unsichtbar, außer, es ist weit und breit kein
Nebelzu sehen. Bewegt sich eine
Nebelwand äußerst ungewöhnlich, reagiert lieber sofort und schlagt darauf ein.
Vorsicht ist besser als Nachsicht. So..., das ist erst mal alles, was ihr jetzt
wissen müsst. Noch irgendwelche Fragen?" "Ja, ich habe noch eine
Frage, ehrenwerter Paladin Mallrik. Ich habe noch keine geweihte Klinge... was
muss ich tun, damit ich mein Schwert richtig weihen kann?" "Nun. Als
erstes musst du einen der ehrenwerten Priester fragen, ob er dir als individoum
des allmächtigen Vaters dient. Denn ohne einen Priester kann die Weihe nicht vollzogen
werden. Als nächstes brauchst du natürlich eine Klinge. Es ist egal ob es ein
Schwert, ein Katar, eine Lanze, ein Bogen beziehungsweise Pfeile, eine Axt oder
irgendeine andere Waffe ist. Mit jeder Waffe ist die Weihe zu vollziehen
insofern diese eine metallische Oberfläche besitzt. Dann musst du bei dem Herrn
deine Schulden beichten. Sind deine Schulden verziehen, kann mit der Weihe
begonnen werden. Dazu musst du als erstes ein Ave Maria im völligem Anstand zu
dem Herrn beten. Danach ein Vater unser, einen Rosenkranz und noch einmal ein
Ave Maria. Bei dieser Prozedur muss der Priester in deinem Beisein sein. Er ist
es auch, der dir sagt, ob der Herr willens ist deine Klinge zu weihen. Ist dies
nicht der Fall, war dein Gebet nicht Demütig genug. Dann mögest du alles
nochmals wiederholen. Hast du es aber geschafft, so wird deine Klinge von der
Macht des Herren und durch die Hand des Priesters gesegnet und geweiht. Solch
eine geheiligte Klinge hat fast nur Vorteile. Am Anfang kann man sie nur
schlecht von den anderen Klingen unterscheiden, aber man merkt sofort, dass die
Klinge leichter geworden ist und, das ist der einzige Nachteil, man muss sich
an das Gewicht erst mal gewöhnen. Aber gegen Untote oder auch Vampire ist diese
Klinge effektiver, gegen Vampiren jedoch das einzige Mittel der Ritter. Dort,
wo ihr dem Vampir z.B. den Arm abschlagt, kann er nicht mehr oder nur schwer
durch eine sehr schmerzhafte Prozedur wiederhergestellt werden und dies können
jedwedige nur in völliger Ruhe vollziehen. Also sind sie auf dem Schlachtfeld
des Todes außer einer der Ihren in ihrer Nähe ist ein Schwarzer Priester. Sie
können die Verwundeten recht schnell wieder heilen. Außerdem kann und wird eure
Klinge nie wieder Schartig werden. Also müsst ihr sie nie wieder erneuern. Und
ihr könnt eure Kameraden auch nicht mit euren Klingen Angreifen. Die Macht
unseres allmächtigen Vaters erlaubt es nicht, dass wir uns gegenseitig
bekämpfen. Sollte es jedoch einmal dazu kommen, dass eine Klinge gar bricht, so
habt ihr die Weihe falsch durchgeführt. In diesem Fall bitte ich euch, nein,
Befehle ich euch den Priester, der mit euch die Weihe vollzogen hat, zu mir zu
bringen. Er wird dann seiner gerechten Strafe entgegenkommen. Sollte es jedoch
einer Wagen und sich mit dem Priester gar Verbünden, so gilt dies als
Hochverrat an der menschlichen Rasse und der Allianz der Fünf. Dies wird mit
dem Tode geahndet." "Entschuldigt, ehrenwerter Paladin, aber wie wird
diese Strafe für den Priester geahndet?" "Das ist für euch nicht von
Belang. Er wird einer gerechten Strafe unterzogen! Hat noch irgendwer eine
Frage? Nein? So geht denn und erfüllt eure Pflichten als Ritter und meldet es
sofort, wenn ihr etwas Ungewöhnliches entdeckt! Auf bald, meine Brüder und
Schwestern. Falls doch noch fragen offen stehen, so stehen die Paladine und
Paladina jederzeit zu eurer Verfügung. Der nächste Lernabschnitt erfolgt in
drei Tagen! LANG LEBE DER KÖNIG!"
Wieder in Gorgaris.
Bei
Misla angekommen wurden sie schon freundlich erwartet. "Ahhh, ich habe
euch schon erwartet. Ich weiß, weswegen du bei mir bist, Diaro. Bitte gib mir
deine Hand!" "Und was soll das bringen?" "Dadurch kann ich
voraussagen, ob deine Träume guter oder böser Natur sind und wer die Gestalt in
deinem Traum ist, Narr." "Na schön." Sie nimmt seine Hand und
fängt an etwas zu murmeln. "RUS NGOR LOKAR REGUSAR VOK LA GRUM ET
CHRAOUM!!!" "Was redet sie da, Kita?" "Sie sagt, Oh Kräfte
des Blutgottes Lokar, dringt in mir ein, dass ich das übel in diesem Vampir
erkennen möge." Einige Zeit ist es still. Dann aber kommt Misla aus dem
trance ähnlichen Zustand heraus. "Die Macht des Blutgottes Lokar gab mir
zu erkennen, dass deine Träume von böser Natur sind. Aber sie sind auch eine
Vision, die sehr, sehr schwer zu ändern ist, aber es ist machbar. Früher oder
später musst du gegen Mallrik Grajoll Kämpfen! Sie ist die verschwommene
Gestalt. Aber du kannst verhindern, dass Brondor und deine liebreizende
Freundin Kita getötet werden. Wie gesagt es ist sehr schwer, aber zu
bewältigen." "Nun sag schon! Wie kann ich die ‚Zukunft’ verändern."
"Komm morgen wieder. In der Zwischenzeit werde ich versuchen Lokar zu
befragen. Noch stehen mir die Götter nicht bei." "Los komm schon
Diaro. Warten wir bis morgen. In der Zwischenzeit können wir ja noch
trainieren." "Du hast Recht, Kita. Lass uns gehen." "Wartet
ihr zwei Turteltäubchen. Bringt morgen bitte noch einen Menschen mit!"
"Wozu?" "Das sage ich euch später. Irgend einen. Einen
Wegelagerer, einen Dieb, Spion oder sonst jemanden. Hauptsache einen Mensch! KEIN
TIER!!! Und das Wichtigste, LEBEND! Das Blut muss noch warm sein!"
"Ich weiß zwar nicht wofür aber... nun gut. Bis morgen." Nach dieser
Bitte begeben sich die zwei zur ‚Bank’. Diese Bank beinhaltet Menschen und
verwahrt sie auf. Aber nur auf Bestellung. Ein Mensch würde sagen es sei ein
Gefängnis, das ist den Vampiren aber egal. Sie sagen, ihr Essen brauche keinen
Komfort. "Wir möchten, dass sie bis morgen auf einen Menschen
aufpassen." "Gerne, wann gedenken sie einen zu Verwahren?"
"Geben sie uns eine Stunde!" "Gut, bis dahin wird die Zelle
hergerichtet sein." Dann gehen die beiden Los, um einen Menschen zu
suchen. Sie sind nicht lange unterwegs und finden auch schon einen. Ein Kleines
Mädchen. Sie ist in dem Wald, nahe von Gorgaris. Etwas entlegen, halten die
beiden. "Hat sich wohl verlaufen, das kleine leckere Ding, nicht war
Kita?" "Ja. Zum Glück hat sie ja uns. Lassen wir sie uns nach ‚Hause’
bringen, Diaro." "Keine schlechte Idee." " Lass mich aber
reden, Diaro. Du machst solchen kleinen Dingern doch immer so schnell
Angst." Sie nähern sich dem Mädchen. Diaro verwandelt sich in Nebel und
schleicht sich hinter das Mädchen. Sie ist ungefähr 11, nicht älter. "Na,
kleine, hast du dich verlaufen?" "Ja und jetzt finde ich nicht mehr
nach Hause. (Schluchz)" "Wo wohnst du denn, in der Stadt?"
"Ich wohne in Jika ein kleines Dorf auf dem Lande. Ich sollte nur ein paar
Kräuter holen..." "Da hast du aber Glück, dass wir dich gefunden
haben." "WIR??? Ich sehe aber keinen außer dir." "Da hast
du mich wohl falsch verstanden. Ich meinte, da hast du aber Glück, dass ICH
dich gefunden habe." "Ach so. A... aber... warum denn?"
"Ich kenne den Weg von hier nach Jika..., wie heißt du denn
eigentlich?" "Ich heiße Jana." "Das ist aber ein schöner
Name. Und jetzt sei bitte nicht mehr traurig, Jana. Ich bring dich wohlbehütet
nach Jika." In diesem Moment gibt sie Diaro ein Zeichen. Er nimmt sich
einen Knüppel ähnlichen Stock und zieht dem Mädchen eins über, dass sie
benommen zu Boden sinkt. Kita fängt sie auf und bringt sie in die Bank von
Gorgaris. "Haben wir nicht gesagt eine Stunde." "Das war sogar
kürzer. Nun gebt sie mir. Ich sperre sie nun ein. Ihr könnt sie dann morgen
abholen." "Ist gut, bis morgen." Am nächsten Morgen gehen sie
sofort zur Bank. "Wir wollen das Mädchen, dass wir gestern hier
abgeliefert haben, abholen." "Nun gut. Geht rein. Fünfter Raum
links!" "Danke. Diaro?" "Was ist Kita?" "Bevor
wir rein gehen, mach dich bitte unsichtbar. Ich möchte das Mädchen noch im
Ungewissen sein lassen. Das macht es noch LUSTIGER!!!" "JAAAA. Ich
guck mal zu, wie du sie an der Nase herumführst." Diaro verschwindet im
Nebel und folgt Kita in die Bank. "Jana? Bist du da?" "Ja....
Ich habe Angst.... Es ist so Dunkel... und kalt hier...!" "Du bist
eingeschlafen und wir mussten Rast machen. Es ist zwar ein ungewöhnlicher
Aufenthaltsort, aber daran muss man sich eben gewöhnen... ich kann es auch
nicht." "Können wir jetzt bitte nach Hause gehen?" "Aber ja
doch, Jana. Vorher müssen wir aber noch zur Dorfältesten. Sie ist zwar etwas
komisch, aber wir brauchen ihren ‚Segen’, um nicht von Vampiren oder Untoten
heimgesucht zu werden." "Ist gut." Dann gehen sie zu Misla.
Diaro ist schon voraus gegangen und hat ihr alles erzählt. Sie spielt bei
diesem makaberem Spiel mit. "So, da wären wir." "Ahhh. Du musst
diese Jana sein, von der mir Kita erzählt hat." "Ja, die bin ich.
Aber wer ist dieser Mann dort in der Ecke? Er macht mir Angst." "Das
ist nur Diaro, ein Freund von mir. Der guckt immer so finster." Um sie zu
‚Segnen’ spricht Misla das ‚Vater Unser’. "...ET NOMINE PATRIS, ET FILLE,
ET SPIRITUS SANKTIS!" Doch dann wendet sich das Blatt. "Stellst du
dich bitte in diesen Stern, Jana? Das hilft dir, dich zu beschützen."
"Okay." Als sie im Pentagramm und noch mit dem Rücken zu Misla steht,
nimmt Misla ihren Kris und schlitzt Jana die Kehle auf, sodass das ganze Blut
auf den Boden fließt. Der Schrei bleibt ihr in der Kehle stecken. Jana sinkt
mit einem verzweifeltem Blick gen Kita zu Boden und liegt in ihrer eigenen
Blutlache. Dann ruft Misla den Blutgott an. "SOGOUM DFA YUM IJASCHT KULUM
LOKAR!!!" Nach einiger Zeit hört sie mit der Anrufung auf. "Diaro. Um
den Tot deiner Freundin und Brondor zu verhindern, musst du nach Solga, der
Hauptstadt der Vampire gehen und dort den Händler Gakum aufsuchen. Er besitzt
ein Artefakt, das dir helfen KANN. Aber ich kann nichts versprechen."
"So soll es sein Misla. Komm Kita machen wir uns auf den Weg."
Kapitel 2
Der Lange Weg Nach Solga
Am
nächsten Tag. "Diaro, wach auf!" Es ist Diaro’s Mutter, die ihn aus
seinen Schlaf reißt. "Es ist schon Mittag! Du wolltest doch noch bei Misla
vorbeischauen! Kita hat schon nach dir gefragt." "Verdammt! Dann
werde ich gleich mal zu ihr gehen." Vor Misla's Haus stinkt es schon nach
Verwesung. "Booaaahh, wie kann denn das so schnell passieren, Misla?"
"Das ist ganz einfach, Diaro. Der Verwesungsprozess verkürzt sich, wenn
man bei einem sterblichen Körper die Beschwörung vollzieht." "Ich
denke wir sollten sie jetzt entsorgen, Diaro!" "Ja Kita. Sie stinkt
sonst noch das ganze Dorf voll." "Ach und noch was, ihr beiden.
Könntet ihr noch das ranzige Blut aufwischen?" "Klar machen wir doch
gern, Misla." Nach getaner 'Arbeit' begeben sich die Beiden in Richtung
Wald. Wenn sie den überquert haben, ist es nur noch halb so weit bis nach
Solga. Es ist der Wald des 'Leids'. In diesem Wald werden am meisten Morde oder
sonst irgendwelche Verbrechen begangen, deshalb der skurrile Name. Man sagt,
dass das Blut abertausender Menschen im Waldboden gesickert ist. Geplagt von
Menschen wurde dieser Wald gezeichnet. Holzfäller haben hin und wieder den Wald
ein kleines Stück gerodet. Daher gibt es auch viele aber trotzdem dunkle
Lichtungen. Sowohl am Tag, als auch bei Nacht ist dieser Wald gleichermaßen
dunkel. "Diesen Wald müssen wir 'überqueren'. Ich werde uns mit meiner
Magie in eine 'fliegende Gestalt' verwandeln." "In welche Gestalt
denn?" "Das kann ich nicht sagen. Es ist immer unterschiedlich. Ich
war mal ein Vogel, mal eine Fledermaus. Wie gesagt ich weiß es nicht."
Kita spricht die Worte der Verwandlung. "DARA SORTAS KERA NOC NARTES.
MEZOH LKMAR KITA ET SO DIARO!!!" Die Verwandlung beginnt. Aus den Rücken
der beiden bohren sich zwei rot, schwarze Fledermaus ähnliche Flügel. Die Füße
bilden sich zu Bullenhufen. Aus dem Steiß schlängelt sich ein roter stacheliger
Schwanz. Der Stirn entwinden sich zwei verschlungene Hörner. Die bei Vampiren
schon verlängerten Fangzähne werden noch länger. Die Ohren laufen spitz zu. Die
Arme werden dicker. Die Hände werden zu gefährliche Reißklauen. Die Haut wird
rot und runzlig. Der Körper schrumpft. "Das wäre geschafft, Diaro. Aber...
was sind wir jetzt?" "Ist doch klar. Wir sind Imps. Die Viecher sind
mir schon mal begegnet. Sehr lästig und extrem gefährlich..., für Menschen. Und
sie nerven dich die ganze Zeit mit ihrer fitzeligen dem Vampiren ungefährlichen
Magie. Aber wie gesagt. Dem VAMPIREN ungefährlich!" "Imps also... Die
Gestalt könnte sich uns als nützlich erweisen!" Also fliegen die Beiden
los. Nach einiger Zeit hören sie aus dem Wald ein ohrenbetäubendes Geschrei.
"Diaro, was war das denn?" "Das war mein Lieblingsgeräusch! Das
Schreien von gequälten Menschen. Lass uns mal unten sehen, was gerade
passiert." "Ich bin interessiert, wie vielen Menschen wir diesmal
'helfen' können." "Jaaa! Ich hab schon solchen Hunger!" Also
landen die beiden etwas entlegen der Tatstelle um sich zu beraten, wie sie den
Menschen 'helfen' können. "Also Diaro, ich kann mich doch noch entsinnen,
etwas über Imps gelesen zu haben." "Ahhh, gut. Und was genau?"
"Also. Erstens, was du auch machen kannst, kann ein Imp Magie wirken. Zwar
keine Schwarze oder Weiße Magie, sonder nur die niedere Elementar Magie."
"Ja klar, hatte ich bereits erwähnt...!" "Aber wir können nur
einen 'Monolithen', eine 'innere Eiswelle', einen 'Blitzschlag', einen
'Glutball' und einen ‚Zyklon’ beschwören." "Na und? Besser als
nichts... aber wie?" "Als erstes musst du dir die Gestalt oder das
Aussehen des Wesens einprägen, das du beseitigen willst."
Inzwischen,
bei den Banditen, die das Mordgelüste von Kita und Diaro ausgelöst haben.
Zusammen sind es sieben Männer und eine Frau, die Anführerin. "Na, wie
gefällt dir das du kleine Hure?" "Nein....... ahhhh....... hört bitte
auf...!" "Macht schön weiter! Ihren Freund wird sie später nicht mehr
wieder erkennen, wenn ich mit ihm fertig bin! Bis dahin vergewaltigt sie ruhig
weiter. Mir scheint ihr gefällt es." "Ahhhh......
b...i...t...t...e... hört auf!" "Nein! Ich war lange Zeit ziemlich
einsam. Vielleicht in ein paar Stunden, wenn ich mit dir fertig bin, kleine
Hure... Mmhh du gefällst mir. Mit etwas Glück kann ich den Boss eventuell
überreden, dass du hier bei uns bleiben kannst." "Ahhhhhhh.......
Nein......!" "So. Was machen wir jetzt mit ihrem Freund, meine
Schützlinge?" "Ich weiß nicht. Vielleicht hängen wir unseren
röchelnden Gefangenen erst mal mit den Gliedmaßen an einen Baum."
"Gute Idee, Karzistoe!" "Danke Miss Garira. Danach könnte er ja
ein paar Peitschenhiebe vertragen." "Du wirst ja immer
einfallsreicher." "Und dann schneiden wir den Burschen schön langsam
mit einen stumpfen Messer die Füße ab. Falls das Messer zu stumpf sein sollte,
nehmen wir doch einfach die schnellere Methode." "Und die wäre,
Karzistoe?" "Dann kommt Bakala mit seiner Bardike und schlägt die
Füße einfach ab." "Du bist ein echt guter Mann." " Wir sind
ja noch nicht fertig! Er hat dann ja noch seine Hände. Erst mal könnten wir ihm
jeden zweiten Finger rausreißen. Und dann müssten wir ihm noch auf gleiche
Weise die Hände entreißen." "Aber wie hast du dir das vorgestellt,
Karzistoe? Keiner meiner Männer, nicht du, nicht Bakala und nicht mal ich bin
so stark ihm die Hände herauszureißen." "Mit Verlaub, Miss Garira,
aber denken sie mal ein bisschen nach. Wir haben ja noch unsere Pferde. Die
müssten stark genug sein!" "Dein Einfallsreichtum wird nur noch durch
deine Brutalität geschlagen." "Zu gütig von ihnen. Und wenn er Pech
hat, dann reißen ihn die Pferde auch noch die Arme mit raus. Wenn er vor
schmerzen immer noch nicht gestorben ist, reißen wir ihm halt die Haut mit ein
paar Schürhaken auf. Dann verblutet er schön. Es wäre ja Jammerschade, wenn wir
ihm die Kehle aufschneiden und dann ist alles schon vorbei. Dann hat er doch
nichts von den Schmerzen." "Das ist echt Perfekt, Karzistoe! So, wie
er es gesagt hat, wird es geschehen. Und du machst schön weiter und
vergewaltigst sie." "Uuuhhhh... zu befehl."
"Aaahhhhh......." "Leb wohl, meine geliebte... es... tut... mir
leid...!"
Wieder
bei Diaro und Kita. "Und was dann?" "Dann musst du dir den
Zauber denken und dir vorstellen, wie er das erwählte Wesen vernichtet. So müsste
es Funktionieren." "Gut... aber wie sieht der Zauber aus?"
"Nun...... den Monolithen kannst du dir vorstellen..., also..., wie eine
rasiermesser scharfe Steinsäule, die aus dem Boden hervordringt. Die innere
Eiswelle ist ein Tot aus purer Kälte. Sie wird im Körper des Wesens beschworen
und gefriert alles, was im Körper zu finden ist. Knochenmark, Blut, Eingeweide
einfach alles." "Die beiden möchte ich Zaubern! Die gefallen
mir." "Na gut. Dann nehme ich die anderen drei Zauber. Den
Blitzschlag, den Glutball und den Zyklon. Ohhh... warte. Ich habe etwas
vergessen." "Was denn, Kita?" "Wir können jeden Zauber nur
einmal wirken!" "Na und? Wir haben doch noch unsere Klauen!"
"Du hast recht..., aber, da ist noch etwas anderes.... Aber ich habe es
vergessen." "Mach dir mal keine sorgen. wir schaffen das schon. Sind
ja nur acht mit der Rudelführerin!" So nähern sich die beiden nach und
nach den Banditen. "Noch keiner von den Idioten hat uns bemerkt, Diaro.
Aber was macht denn der eine da mit der Frau...?" "Na siehst du das
denn nicht? Er vergewaltigt sie! Ich find es echt belustigend, wie sich die
menschliche Rasse gegenseitig leid zufügt. Das gibt es bei uns Vampiren ja
nicht. Höchstens Ghule sind uns aufsässig. Ein Haufen Sinnlosigkeit auf einen
Fleck." "Ist ja widerlich, aber doch schon lustig." Nun sind sie
direkt hinter dem Geschehen. Dann fängt Kita an zu Zaubern. Als erstes den
Glutball. Sie prägt sich die Gestalt von einem der Banditen gut ein. Dann
stellt sie sich ein paar Glutbälle vor und mit dem letzten Gedanken, stellt sie
sich vor, wie der Bandit von den Glutbällen getroffen wird. Ein Höllenschrei
ist zu hören. Insgesamt acht Glutbälle treffen einen Banditen. Zwei brennen
sich an jedem Bein bis auf die Knochen durch. Jeweils einer lässt an den Armen die
Haut verbrennen. Drei schmelzen dem Opfer die Eingeweide aus. Und der letzte
gibt den Todesstoß. Er trifft den Kopf und brennt sich bis zum Gehirn. Es kocht
auf und die Schädeldecke platzt. Jeder der Banditen steht wie gelähmt da.
"Einer weniger, Diaro." "Man kann mehrere Glutbälle auf einmal
losschicken? Amüsant!" Nun prägt sich Diaro einen der Banditen ein. Dann
stellt er sich die innere Eiswelle vor. Im letzten Schritt stellt er sich vor,
wie der Bandit gefriert. Und so geschieht es. Der Bandit läuft bläulich an.
Erst gefriert langsam das Blut in seinen Adern. Nach dem Blut die Knochen und
das Rückenmark, bis hin zum Gehirn. Eine Träne der Verzweiflung gefriert noch
im Auge. Der Bandit erstarrt zu einer Eissäule und zerplatzt.
"Scheiße,
was ist hier denn los? Ich habe schon zwei Männer verloren! Was ist das für
eine üble Macht?"
"Jaaa,
es hat funktioniert." "Aber sicher doch, Diaro. Ich habe es dir doch
im Einzelnen erklärt." Nun fängt wieder Kita an. Wieder prägt sie sich
einen der Banditen ein. Diesmal Zaubert sie den Blitzschlag. In Gedanken an den
Blitzschlag stellt sie sich vor, wie er den Banditen tötet. Über dem Banditen,
kaum zu sehen, bilden sich schwarze Wolken. Das Getöse vom Donner ist zu hören.
Dann schlängelt sich ein Blitz aus der Wolke bis hin zum Banditen. Ein
ohrenbetäubender Schrei durchstreift den Wald. Der Blitz traf den Banditen und
verbrannte zuerst seine Haut. Dann fing das Blut in den Adern an zu Kochen. Die
verbrannte Haut platzte an der Hauptschlagader auf und das kochende Blut rann
in strömen heraus. Zum Schluss platzen die verbrannten Eingeweide aus den
bereits leblosen Körper heraus.
"Verdammt!
Das ist schon der dritte Mann. Zeig dich Teufel!"
"Lecker!
Der Zauber gefällt mir Kita. Der ist genau meine Kragenweite!"
"Dachte ich mir schon." Erneut ist Diaro an der Reihe und prägt sich
einen Banditen im Gedächtnis ein. Dann stellt er sich mehrere Monolithen vor.
Und zuletzt, wie er den Banditen damit ausschaltet. Der Schrei bleibt in der
Kehle des Banditen hängen. Die Erde fängt kurz an zu beben. Nacheinander
schießen acht Monolithen unter dem Banditen hervor. Erst zertrümmert und
durchbricht der erste den rechten Fuß. Dann der nächste den linken. Der vor
schmerzen wimmernde Bandit fäll nach hinten über. Dann durchschlägt jeweils ein
Monolith die Ellenbogen des Opfers. Nun hängt der Bandit wimmernd über den
Boden. Der nächste Monolith durchdringt den Bauch und reißt die Leber mit. Zwei
weitere Monolithen durchbrechen die Schulterblätter des Banditen. Der letzte
Monolith versetzt den Todesstoß. Er durchdring etwasabseits der Wirbelsäule das Herz des Opfers.
Die Monolithe färben sich nach und nach blutrot.
"Was
zur Hölle geht hier vor?"
"Nummer
vier Kita. Nun bist du wieder an der Reihe." "Ich weiß." Als
letztes stellt sich Kita nummer Fünf der Banditen vor. Dann den Zyklon. Und
danach, wie er den Banditen durch die Luft schleudert. Ein starker Wind fängt
an zu wehen. Noch bevor der Bandit die Flucht ergreifen kann, bildet sich um
diesen ein Zyklon, ein kleinerer Wirbelsturm. In Panik versucht er heraus aus
den Zyklon zu kommen, doch das war sein Todesurteil. Denn er stand im
ungefährlichen Auge des Zyklons und versuchte zu fliehen. Zuerst drang er mit
dem rechten Arm durch die Windwand. Das kugelte und riss ihm den Arm aus. Er
versuchte dann aus dem Zyklon zu rennen, doch er wurden von ihm erfasst. Erst
brach es ihm die Beine. Dann kugelte er sich den linken Arm aus. Danach wurde
sein Kopf um 360 Grad gedreht. Man hörte das Brechen des Genicks bis zu den
Beiden. Zum Schluss schleuderte der Zyklon den Banditen Gegen einen Baum. Dies
hat ihm die gesamten Knochen im Körper gebrochen.
"Wer
ist zu solch einer Tat fähig? Nur noch ich, Bakala und Karzistoe sind übrig.
Seht euch vor Männer!"
"Warte
hier Kita. Ich nehme mir mal den dicken da vor! Das wird ein spaß."
"Gut. Aber lass dir nicht so viel Zeit! Du weißt doch, unerkannt und aus
dem Hinterhalt." "Du kennst mich doch. Ich mach es kurz und
schmerzhaft!" Diaro schleicht sich langsam an Bakala heran. Ungesehen holt
er aus. Dann bohrt er seine messerscharfen Krallen durch den Eisenpanzer, bis
hin zum Herzen. Er packt zu und reißt es mit einem Ruck heraus. Dann entfernt
er sich unerkannt. "Hier Kita, ich habe dir ein Geschenk
mitgebracht!" "Danke! Das wäre aber nicht nötig gewesen."
"VERDAMMT!
Bakala hat es auch erwischt." "*schluchz*" "Halts Maul
dahinten! Ich hoffe dieses Wesen wird dich auch erwischen!"
"Los,
Kita. Jetzt bist du dran. Die denken doch tatsächlich es ist nur einer der sie
Vernichtet." "Gut ich nehme den kleinen dünnen Jährling da. Dir
überlasse ich ihre Rudelführerin." "Danke. Das wird echt
blutig!" Kita fängt an sich Karzistoe zu nähern. Jetzt steht sie direkt
hinter ihm. Doch als sie gerade zuschlagen will, verwandelt sie sich zurück,
genau wie Diaro auch. Dadurch rutscht sie ab und hinterlässt nur eine schwere
Kratzwunde. "SO EINE VERDAMMTE SCHEIßE! DAS war es, was ich vergessen
hatte."
"AHRGHH....
VAMPIRE!" "Nun schlag doch zu verdammt." "Nimm das
Bestie!" Karzistoe trifft Kita mit seinem Schwert und schneidet ihr den
linken Arm ab. "ROOOAAARRRR! VERDAMMTER KLEINER MENSCH! JETZT HAST DU ES
GESCHAFFT! DAS WAR DEIN TODESURTEIL! STIRB, NIEDERES WESEN!" "Nein...
nein... nein... NEIN...!" Kita nimmt mit der rechten Hand den Kopf von
Karzistoe und reißt ihn so lange nach hinten bis das Brechen des Genickes zu
hören ist. "Kita!" "Alles in Ordnung! Kümmere dich doch mal um
die liebreizende Rudelführerin." "Mit vergnügen!" Mit einer
unmenschlichen Geschwindigkeit stürmt Diaro zu der Anführerin der Banditenbande.
Doch bevor sie etwas unternehmen kann, hält Diaro sie mit der linken Hand in
die Luft. Der Degen, den sie in der Hand hatte, fällt zu Boden.
"ROOOAAAHHHR! DEINE MÄNNER HABEN MEINE GEFÄHRTIN VERLETZT! ICH FÜHLE MICH
LEIDER GEZWUNGEN ETWAS UNSCHÖNES ZU TUN!" "Nein... was hast du vor?
Ihr habt doch schon meine Männer getötet." "RRAAAHHH! SCHWEIG HURE!
DER WALD HIER IST DAS LETZTE, WAS DU IN DEINEM JÄMMERLICHEN LEBEN SEHEN
WIRST!" "NEIN...!" Mit der rechten Hand ergreift Diaro den Kopf
der Anführerin. Ein höllen Geschrei durchstreift den Wald. Blut strömt in sein
Gesicht. Diaro hat ihr mit all seiner Kraft den Kopf abgerissen. "Hier,
Kita. Geschenk nummer Zwei... Alles in Ordnung?" "Na klar das ist
doch nur mein Arm! Du weißt doch, was du mir beim letzten Training angetan
hattest. Das war noch schlimmer." Kita konzentriert sich. Ein neuer Arm
schießt ihr aus der Schulter. "Siehst du. Wieder wie neu." "Ja,
ja. Ist ja schon gut. Aber was machen wir mit den Gefangenen?" "Du
hattest doch noch so einen Hunger. Ich inzwischen auch. Lass ihn uns stillen.
Ich nehme den Kerl!" "Ist gut."
"Danke!
Ihr habt mir und meinem Freund das Leben gerettet. Wie soll ich euch das je
danken?" "Meine Freundin hat recht. Wie können wir euch danken?
Hhmm.... Ich hab es. Ich kann euch für eure Mühen entlohnen. Was meint
ihr?" "Lass mich mal reden, Kita." "Ist gut. Verarsch sie
schön." "Ich weiß nicht. Wie viel willst du mir geben?"
"Ich bin ein reicher Mann. Wie wäre es mit 2000 Goldstücken?"
"Das ist zu wenig." "Inzwischen hat Kita sich dem Mann und Diaro
der Frau genähert. “Okay.... Wie wäre es dann mit 3000 Goldstücken?"
"Das ist zu wenig! Wir haben euch immerhin das Leben gerettet. Da könntet
ihr etwas spendabler sein!" "Na... na gut. 5000 aber nicht
mehr!" "DAS IST ZU WENIG! Aber ich sage dir, was es wirklich kostet...
DEIN LEBEN!" Kita und Diaro rammen ihre Fangzähne in die Hälse ihrer Opfer
und saugen sie restlos aus. "So. Sie hat kein Blut mehr. Es kann kein
weichlicher Vampir aus ihr werden, geschweige denn ein Ghul." "Er ist
auch leer." "Dann lass uns mal weitergehen und das Massaker dem Wald
überlassen." "Gut, wie du meinst Diaro."
Nach
einiger Zeit haben sie schon ein ganzes Stück im Wald zurückgelegt. Sie kommen
an einer alten Bastion vorbei, in der sich noch immer eine kleine Anzahl von
Soldaten aufhält. "Kita... keinen Schritt weiter! Hör mal... Stimmen von
Männern... es müssten vier, nein fünf Männer sein." "Du hast
re..." Das Wort bleibt Kita im Hals stecken. "KITA! WAS IST
LOS?" "Ahhh... irgend ein Verdammter MENSCH hat mir einen Pfeil
in..." Ein zweiter und ein dritter Pfeil bohren sich in das Fleisch von
Kita. " Kita, konntest du sehen woher die Pfeile stammen?" "Dort
hinten, im Wach... ahhhh." "Im Wachturm!" Der Bogenschütze hat
mittlerweile bemerkt, dass sich Diaro ihm nähert. "NA DU KLEINE MISSGEBUHRT
EINES MENSCHEN! DU WILLST WOHL UNBEDINGT STERBEN! ICH HELFE DIR EIN BISSCHEN
DABEI! ROOAAAHHH!" Der Bogenschütze legt einen weiteren Pfeil in die Sehne
seines Bogens und zielt direkt auf die Schlagader von Diaro. Er spannt die
Sehne an. Diaro nähert sich inzwischen langsam dem Bogenschützen. Er lässt die
Sehne los. Der Pfeil sirrt an Diaros Gesicht haarscharf vorbei. Der scharfe
Luftzug schneidet jedoch in sein Fleisch. Blut tropft auf seine Schulter.
"Ahhh. OK DU WIDERLICHER KLEINER MENSCH! DAS WAR ZU VIEL!" Hastig
legt der Bogenschütze einen neuen Pfeil in die Sehne ein, spannt sie und Zielt
direkt auf Diaros Kopf. Er lässt die Sehne los. Der Pfeil trifft Diaro direkt
auf die Stirn. Der Rückstoß lässt ihn lautlos zu Boden fallen. "DIARO! DU KLEINE
WIDERLICHE KREATUR DES BÖSEN! DAS HÄTTEST DU NICHT TUN SOLLEN! WENN DU IN DER
HÖLLE BIST, DANN SAG DEINEN FREUNDEN HALLO VON MIR!" Dieser Schrei hat
auch die anderen Soldaten Alarmiert. Jeder von ihnen ist mit einem dicken
Vollharnisch gepanzert und jedes Körperteil ist von stählernen Platten und
Schuppen übersäht. Kita sprengt mit einer übersinnlichen Geschwindigkeit auf
den Wachturm zu, springt hoch in die Luft und landet direkt vor dem Schützen.
"MÖGE SATAN DICH IN DER HÖLLE UNENDLICHE QUALEN ERLEIDEN LASSEN!" Mit
diesem Satz schwingt sie ihren Rapier mit solch einer bestialischen Kraft, dass
die Klinge durch den Hals gleitet, an einem mit Stahl verstärkten Pfosten
aufprallt und zerbricht. Es scheint so, als hätte sie den Schützen gar nicht
getroffen aber als er zu Boden fällt löst sich der Kopf von Hals und fällt vom
Wachturm herunter auf einen Soldaten, der sich inzwischen genähert hat. Die
Wucht des Aufpralls lässt den Soldaten benommen zu Boden sinken. Warmes Blut
fließt in Strömen den Wachturm herunter. "Verdammt. Hat der Mensch mir
auch noch meinen Rapier zerstört." Diaro hat sich inzwischen schon wieder
aufgerichtet und Kämpft erbittert gegen drei der fünf Soldaten. "So, ihr
wollt also unbedingt sterben? So sei es denn. STERBT!" Er versucht
vergeblich mit seinem Schwert durch die starke Panzerung der Soldaten zu
kommen. "Na du Zwerg. Durch meine Rüstung kommst du nie und jetzt werde
ich dich zermalmen. Nun halt still!" Der Soldat nimmt seinen riesigen
Malus und hätte Diaro beinahe getroffen, wenn er nicht ausgewichen wäre. Die
Erde scheint für eine kurze Zeit zu beben. "Ha... daneben. Du bist zu
langsam für mich. Ich habe euch bisher nur einen Bruchteil meiner Kraft
gezeigt. Nun spürt den kalten Stahl meiner Klinge! Tut mir echt leid... FÜR
DICH." "Na sicher. Hahaha... Mein Claymore wird dich in der Mitte
zerreißen!" Der Soldat holt zum Schlag aus. Er trifft Diaro nicht und die
Kraft, die in den Schlag gesteckt wurde wird von der Luft absorbiert. "Tja
du kleiner Mensch. Schwach, langsam und dumm noch dazu. Ihr könnt mir gar
nichts. Ich bin ein VAMPIR! Mit euren fitzeligen, kleinen, schartigen Waffen
könnt ihr mir gar nichts antun! Und somit bin ich für euch lächerliche
Gestalten UNVERWUNDBAR!" "Ohhh... ein Vampir. Soll ich jetzt etwa
angst haben oder was? Ich werde dich jetzt mit meiner Hellebarde aufspießen!
Dann werden wir mal sehen wer hier unverwundbar ist!" Der dritte Soldat
holt zum stich aus. Diaro weicht aus, wird aber trotzdem an der linken Hand
getroffen und die Spitze der Hellebarde steckt tief in dieser. Ein kleines
Blutrinnsal fließt an der Hellebarde herab. "Das war’s du Schießbiest.
Jetzt werde ich den Tot meines Kameraden rächen! Verabschiede dich von deiner
Hand, Ungetüm!" Mit einem Ruck stößt er die Hellebarde durch die Hand,
dreht sie und reißt Diaro die Hand ab. Ein lauter Schrei dröhnt durch den
ganzen Wald. "DU ABSCHAUM EINES MENSCHEN! DU BIST ES NICHT WERT ZU LEBEN!
DAS WAR EIN GROßER FEHLER SICH MIT MIR ANZULEGEN! JETZT WERDE ICH DEINEM LEBEN
EIN SCHMERZHAFTES ENDE BEREITEN! STIRB!" Mit einer unglaublichen Kraft
schlägt Diaro zu. Das Schwert schneidet beinahe mühelos durch den dicken
Stahlpanzer und bleibt in der hälfte des Körpers stecken. Mit einem Ruck zieht
er es heraus. Blut rinnt seine Klinge herunter. Der Soldat verblutet an Ort und
Stelle. "So und jetzt seid ihr dran!" Der Soldat mit dem Hammer
schwingt den selbigen, verfehlt und trifft seinen eigenen Mann. Ein dumpfer
Aufprall bestätigt den Tot. "Harharharhar. So wie ich es gesagt habe. Dumm
und unwürdig mir gegenüber zu stehen noch dazu. Du bist es nicht mal würdig
meine Luft zu Atmen, Abschaum! Du sowie jeder widerliche Mensch auf diesem Land
ist für mich Wertlos!" Diaro schlägt auf den Soldaten ein aber direkt beim
ersten schlag zerbricht auch seine Klinge. Blitzschnell nimmt er sich den
Claymore des soeben verstorbenen und setzt mit einer Hand zum Hieb an. Die
Klinge Durchtrennt mühelos den gesamten Körper des Opfers. Der Malus fällt zu
Boden, sowie die beiden Hälften des Soldaten. Blut bedeckt den Boden des
Waldes. Der andere Soldatbleibt wie
festgefroren stehen und der vom Kopf getroffene ist noch bewusstlos.
"Kita. Alles klar?" "Mach dir um mich keine sorgen. Mach dir mal
lieber um die beiden Gestalten da sorgen. SEID BEREIT UM EUREN SCHÖPFER
ENTGEGENZUTRETEN!" Kita schleudert den Rest der zerbrochenen Klinge mit
all ihrer Kraft auf den Bewusstlosen. Sie durchdringt trotz Schaft und Heft der
Klinge und starker Panzerung des Soldaten den Bauch des Mannes. Lautlos
verblutet dieser. Inzwischen hatte Diaro genug Zeit um seine Hand wieder zu
Regenerieren. "Nein, nein, nein... ich will nicht sterben. Habt bitte
erbarmen mit mir! Ich..." Diesen Satz konnte er nicht mehr zu ende
bringen, da Kita, sowie Diaro sich schmerzhaft die Pfeile aus dem Körper
gerissen hatten und sie auf den Soldaten schleuderten. Sie durchbohren den
Harten Panzer der Kniescheibe und bleiben in dieser stecken. Voller Schmerzen
sinkt der Soldat zu Boden. "Nein, bitte... habt doch bitte erbarmen."
"Oh sieh mal Kita. Er fleht um sein Leben. Wie amüsant. Erst willst du uns
töten und dann sollen wir dir auch noch dein Leben schenken? Das können wir
aber nicht tun!" "A...aber warum nicht...? Ich habe euch doch gar
nicht angegriffen...." "Naja sagen wir es mal so.... Erstens du bist
für uns Wertlos. Zweitens du gehörst zu den Abschaum hinter und unter mir.
Drittens und letztens... DU BIST EIN WIDERLICHER MENSCH!" Mit diesen Satz
springt Kita vom Wachturm, holt in der Luft aus und zerschmettert mit ihren
Krallen den Brustpanzer des Soldaten. Sie reißt ihm den Helm vom Kopf, entreißt
ihm den Streitkolben mitsamt seiner Hand und zertrümmert mit einer höllischen
Kraft den Schädel des Opfers. Das alles in wenigen Augenblicken. Hart fällt der
leblose Körper zu Boden. Blut bedeckt den gesamten Boden des Schlachtfeldes.
"So Diaro. Das hätten wir jetzt... Ohhh, schöne Claymore hast du da."
"Ja. Diese Bastarde hätten sich eben nicht mit uns anlegen sollen. Zu
dumm. Aber wir sollten mal mit unserem Schmied sprechen. Unsere Waffen sind
nicht robust genug." "Da hast du recht... mal sehen was unser
ehemalige Bewusstlose für eine Waffe hat...! Na bitte, ein Wunderbar
gefertigtes Scimitar. Das sollte für die Reise nach Solga genügen. Dort lasse
ich mir erstmal eine neue Waffe Schmieden und mit dem Gold, dass diese Versager
hier haben, kann ich noch ein paar Extrawünsche für meine neue Waffe
loswerden." "Ja und ich lasse mir auch eine neue Waffe schmieden.
Aber solange nehm ich mir diese. Liegt gut in der Hand!" " Komm Diaro
hier gibt es nichts mehr. Überlassen wir diese unwürdigen Subjekte den
Wölfen!" "Weise gesprochen, Kita. Harharharharhar" Sie
durchqueren die Bastion und sind schon fast am Waldrand. Das letzte, was sie
noch hören, bevor sie den Wald verlassen sind die gierigen Wölfe, die sich an
den Leichen laben. Nun liegt vor Solga nur noch das Ödland, welches sie
durchqueren müssen.
Kapitel 3
Unerwartete Begegnung
Sie
sind schon eine Weile unterwegs, als Diaro und Kita Zeugen einer bisher noch
nie da gewesenen Schlacht zwischen der Allianz der Menschen und der Allianz der
Dunkelheit wurden. Ständiges Geklirr von Stahl, welcher aneinander geschmettert
wurde. Unerträglich durchdringende Kratzgeräusche von Klauen, welche Rüstungen
durchbohren. Ein nie aufhörendes Gemurmel von Flüchen und Segnungen, schwarzer-
und weißer Magie und das durch Mark und Bein gehenden, nie verstummen wollende
Gedonner der zum unerbitterten Angriff blasenden Hörner. So weit das Auge
reicht, nur verkohlte, aufgespießte und bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte
Leichen zweier Parteien, welche unermüdlich und voller Zorn aufeinander
Zustürmen und nur zwei Dinge wollen. Unmengen von Blut und den unerhofften
Sieg. "Diaro? Was sind das für Wesen, welche sich gegen die Menschen eine
so brilliante Schlacht liefern? Sie kommen mir so seltsam bekannt vor...!"
"Ich weiß ganz genau, was du meinst, Kita! Du müsstest doch erst vor
kurzem etwas über sie gelesen haben. Das sind Liche, Erzliche, Erzdämonen und
manipulierte Schlachtghuls..., aber die anderen Wesen kann ich nicht mehr
deuten, du jetzt vielleicht, Kita?" "Hmm, mal scharf nachdenken.
Jetzt hab ich's. Da sind noch solganische Oger, Imps aus Vragorial, die sehen
entschieden anders aus als herkömmliche Imps! Ähm... dann wären da noch
Jjakische Trolle und ähm..., Kriegswyrmreiter. Natürlich noch Horden von
Vampiren aus dem ganzen Land. Mit den beschworenen Wesen möchte ich gar nicht
erst anfangen. Nun ja und auf der menschlichen Seite befinden sich unter
Anderen Elfen, Zwerge, Kiajshias und Menschen natürlich...aber die fünfte Rasse
kann ich nicht deuten. Die hab ich noch nie zuvor gesehen!" "Hmm, ich
kann mir nicht helfen aber ich kenne diese Gestalten..., irgendwo hab ich sie
schon mal gesehen aber wo nur?" "Vielleicht aus deinem Träumen,
Diaro. Kann das nicht sein, aus deinen Visionen?" "Ja, stimmt Kita!
Daher kenne ich sie. Sie kämpfen mit einer gewaltigen Kraft aber ich glaube
kaum, dass sie unseren Kräften und Bündnissen gewachsen sind. Unsere Allianz
ist viel zu stark, als dass diese Mickerlinge uns ernsthaft bedrohen
können." "Ja schon aber sie haben unwahrscheinlich starke
Beschwörungszauber. Solch riesige und mächtige Kriegswölfe habe ich nie zuvor
gesehen und erst diese Kriegswaffen. Die sind mir völlig unbekannt. Es sieht so
aus, als würden sie nur mit einem Schwert angreifen aber da wo sie schlagen,
fallen drei der Unsrigen, die sie umringt haben! Das ist ziemlich beeindruckend
für die Allianz der Menschen!"