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Autor : rohe-welt
Bewertung : 5,00 | 4 Stimmen
Beschreibung:

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Mehr (Online-) Werbung ist der Weg aus der Krise


von : rohe-welt |  05.02.2009 17:32:49
 

Bastis Aufforderung, an seinem Blog Wettstreit teilzunehmen, konnte ich nicht widerstehen, zumal ich das Thema sehr spannend finde. Wir möchten erörtern, ob und wie sich die Finanzkrise auf Onlinewerbung und damit auch auf typeer.de auswirkt.


Wenn sich noch jemand an der Diskussion beteiligen möchte – nur zu! Schreibt entweder einen Kommentar dazu oder weist einen von uns beiden darauf in, in welchem Thema der Beitrag zur Diskussion veröffentlicht wurde. Dann setzen wir einen Link dorthin (gerne auch externe Blogs).


Wir sind außerdem sehr gespannt, welcher Argumentation sich die meisten anschließen werden. Bitte lasst es uns über eure Kommentare wissen.


Ich vertrete die These:


Mehr (Online-) Werbung ist der Weg aus der Krise


Ich kann die Reaktion der Wirtschaft gut nachvollziehen. Wenn der Umsatz einbricht, dann muss an den Ausgaben gespart werden.


Wer Werbung allerdings als reinen Kostenträger sieht und daran spart, der spart sich kaputt. Werbung generiert Umsätze. Verringert man die Werbung, dann verringert man den Umsatz.


Jeder gute Unternehmer weiß: Schalte in guten Zeiten Werbung, damit deine Produkte einen guten Ruf haben und sich gegen Produkte der Konkurrenz durchsetzen. Schalte in Krisenzeiten noch mehr Werbung, damit deine Verkaufszahlen nicht vollkommen zusammenschrumpfen.


Wenn schon gespart werden muss, dann sollte man sich die Kosten-Nutzen-Relation von verschiedenen Werbeformen genau anschauen. Es streiten sich noch immer zahlreiche gelehrte Köpfe darüber, ob „Offline-Werbung“ in Rundfunk, Fernsehen oder in Zeitungen auch tatsächlich einen Kauf bewirkt.


Bei Onlinewerbung sind Kosten und Nutzen jedoch gut nachvollziehbar. Der Auftraggeber zahlt nur, wenn ein Banner tatsächlich eine gewisse Anzahl an Einblendungen erreicht, bzw. wenn tatsächlich auf die Werbung geklickt wurde.


Und wenn auf die Werbung geklickt wird, dann ist der Konsument genau dort, wo er sein soll: Er kann sich direkt über Produkte und Dienstleistungen informieren und sofort Online kaufen. Klickt jemand auf eine Internetanzeige, dann wird er direkt auf den Webauftritt des Werbetreibenden geführt und kann, wenn er überzeugt wurde, direkt etwas bestellen, Infomaterial anfordern oder sich bei einem Portal anmelden.


Werbung im Internet ist interaktiv. Werbung beschallt den Werbekonsumenten nicht bloß, dieser kann direkt darauf reagieren. Und hier auf typeer.de ist die Werbung gut sichtbar, aber so unaufdringlich, dass sich wohl niemand davon gestört fühlt. Manchmal sind die Werbeinformationen sogar eine sinnvolle Ergänzung zum Text.


Onlinewerbung ist nicht nur effektiv, sie ist auch noch sehr preiswert. Auch mit sehr kleinen Werbebudgets lässt sich viel erreichen. Es müssen nicht gleich tausende von Euros ausgegeben werden, wie es bei vielen anderen Werbemedien der Fall ist.


Dazu kommt, dass derzeitig nicht nur die Unternehmen sparen, sondern auch die Verbraucher. Sie sind es, die direkt von Kurzarbeit und Entlassung als Arbeitnehmer bedroht sind. Das heißt auch, dass diese Menschen auf Zeitschriften, Zeitungen und Kinobesuche verzichten werden, um Geld zu sparen. Gerade Printmedien werden jetzt an Auflage einbüßen. Das macht sie weniger interessant für die Werbewirtschaft.


Das Internet hingegen hat sich zu einem Massenmedium entwickelt, auf das kaum jemand verzichten mag. Günstige Flatrates ermöglichen den unbeschränkten Zugang ins Netz. Das Potential, Geld durch das Internet einzusparen ist weit größer als die Kosten, die durch die Nutzung entstehen.


Alle Altersgruppen, alle Schichten, alle Zielgruppen sind dort vertreten und lassen sich durch die richtige Werbestrategie erreichen.


Durch die Kurzarbeit vieler Branchen wird die Anzahl der Leute, die sich im Netz informieren, die dort nach günstigen Produkten suchen, sich in sozialen Netzwerken engagieren, die Onlinebanking betreiben und Verträge günstig abschließen noch erhöhen, denn die Leute verfügen schlichtweg über mehr Zeit.


Das bedeutet für typeer.de mehr potentielle Leser. Und auch mehr potentielle Autoren. Denn mehr Leute können ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, nachgehen. Und die Möglichkeit, sich dadurch etwas dazu zu verdienen, ist in diesen Zeiten ein willkommener Anreiz.


Die Krise ist zwar da, aber die Onlinewerbewirtschaft, insbesondere typeer.de, wird zu den Gewinnern gehören. Obwohl überall über weg brechende Umsätze gejammert wird, konnte typeer.de die Ausschüttungssumme im Januar nicht nur halten, sondern um 5 € erhöhen.




Zu Bastis Gegenargumentation:

An (Online-) Werbung sparen Unternehmen und Geschäftsleute zuerst

 

Tags :

krise, wirtschaft, finanz, finanzkrise, kurzarbeit, gut, adsense, google, höhere, einnahmen, plus, +

Kommentare

US-Bürger lesen lieber im Netz als in der Zeitung

Von : rohe-welt | 21.03.2009 15:38:36
Ein weiterer Artikel, der meine These stützt:

US-Bürger lesen lieber im Netz als in der Zeitung

Diese Entwicklung sei durch die Krise bedingt.

Hochglanz-Magazin Vanity Fair stirbt im Sog der Finanzkrise

Von : rohe-welt | 18.02.2009 15:06:40
Die Finanzkrise hat ein neues Opfer: Vanity Fair.

Ob die noch verbliebenden Werbekunden nun in Onlinewerbung machen? Die Printmedien scheinen von der Finanzkrise jedenfalls stark gebeutelt zu sein.

Grummel

Von : basti | 07.02.2009 10:35:56
Ich habe gerade noch einmal ein bisschen recherchiert, um deine Argumentation komplett zum Einsturz zu bringen. Vorläufig bin ich aber leider nur auf eine Pressemitteilung gestoßen, die deine These stützt.

Aber es gehört ja zum Konzeplt der Wortgefechte / des Blog-Battle, dass es nicht um persönliche Meinungen oder einen persönlichen Streit geht, sondern dass sachlich einander widersprechende Thesen erörtert werden. Und das interessante ist: Auch wenn einem eine These per Zufall zugeteilt wurde (Auswürfeln): Irgendetwas glaubhaftes wird man dazu schon sagen können. Da merkt man, wie Politiker ticken und wie Politik funktioniert.

Wer Lust auf das nächste Wortgefecht hat: Einfach melden! Eigene Themenvorschläge und Thesen sind gern gesehen.
Ich denke, Elisa und ich konnten sich gleichermaßen über viele Leser freuen.

Jetzt aber zur Pressemitteilung: Online-Marketing für Unternehmen Pflicht

Dieser These schließe ich mich an!

Von : Jonas-Herle | 05.02.2009 19:43:42

Dem Luxus der Kurzarbeit sollten sich Typeer-Autoren gerade jetzt aber nicht hingeben. Ich habe das Gefühl, jetzt sind mehr Leute im Netz als sonst. Wenn wir Leser für unsere Texte gewinnen können, dann jetzt. Wer seine Themen in Foren oder Newsdiensten bekannt machen möchte, der sollte es jetzt tun.

 

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