Contentworld vermittelt
ähnlich wie Textbroker zwischen Autoren und Content-Käufern.
Autoren können zielgerichtet auf Gesuche der Käufer
reagieren und entsprechende Texte ausarbeiten und anbieten.
Zusätzlich können
es Autoren auf einen Versuch ankommen lassen und „ins Blaue“
Texte verfassen, um sie auf contentworld anzubieten.
Der Autor kann dabei
selbst festlegen, ob der angebotene Text nur einmalig, also exklusiv,
zum Verkauf steht oder ob er immer wieder gekauft werden kann. Die
Höhe der Vergütung je Wort hängt außerdem davon
ab, in welche Kategorie der Text einzuordnen ist. „eigene Gedichte“
oder „Rezepte“ bringen mit 1,5 Cent je Wort also deutlich weniger
als „Erotik“ (3,5 Cent) oder Texte über „Finanzen“ /
„Wirtschaft“. Je nach erreichter Bewertungsstufe können noch
Aufschläge von bis zu 50 % hinzukommen. Weitere Informationen
können der Preisliste
entnommen werden.
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pro
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contra
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Verkauf von Texten
auf Gesuche reagieren oder
Texte auf dem Marktplatz anbieten
Preise können vom Autor manuell innerhalb einer
vorgegebenen Spanne festgesetzt werden
Autorenprofil
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Kein Feedback von Content-Käufer
Umsatz / Anzahl der Verkäufe insgesamt ungewiss
Bei Exklusivverkauf verliert der Autor die Rechte am Text,
weitere Veröffentlichung nicht mehr möglich
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Fazit
Noch
habe ich keine ausreichenden Infos darüber sammeln können,
wie stark Text auf contentworld nachgefragt werden und wie groß
die Chance ist sich einen Verdienst zu erarbeiten. Vielleicht startet
jeder Autor einfach einen eigenen „Testballon“, um die Nachfrage
für sich selbst herauszufinden.
Als non-exklusive Texte können auch Beiträge
verkauft werden, die bereits irgendwo anders veröffentlicht
wurden. Vielleicht kann sich so mancher Blogger oder Typeerist eine
zusätzliche Geldeinnahmequelle erschließen, indem er alte,
bereits veröffentlichte Texte non-exklusiv verkauft.
Vielleicht findet sich in der Schublade oder im
Ideenschrank auch ein Text, den man im eigenen Blog / Buch / ebook /
typeer-Thema überhaupt nicht unterbringen möchte, kann oder
darf. Wer zum Beispiel eine erotische Geschichte hat, die einfach
nicht in den persönlichen Kinderkrimi-Blog gehört, hat
dafür durch contenworld einen Absatzweg, der schnelles Geld
verspricht.
Grundsätzlich halte ich aber die eigene
Veröffentlichung für lukrativer als den exklusiven Verkauf
von Texten. Schließlich verliert man sämtliche Rechte an
dem Text, das wirkliche Geld verdienen dann andere damit. Genannt sei
hier wieder die Ausschüttung der VG Wort, die Jahr für Jahr
mehr als den Exklusivverkaufspreis verspricht.
Nachträglicher Tipp:
Wenn
ein Text erst einmal verkauft ist, dann möchte man natürlich auch
wissen, wo er gelandet ist. Das beantwortet auch die Frage, wie der
Käufer damit Geld verdient. Mit Paperseek lässt sich aufspüren, wo ein Text veröffentlicht wurde. Paperseek
ist eigentlich dafür gedacht, unerwünschte Plagiate zu finden, aber
Veröffentlichungen verkaufter Texte lassen sich damit ebenfalls
aufspüren: Text in das Textfeld kopieren oder als PDF hochladen - schon
sind Doppelgänger aufgespürt!
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